Uber gibt zu: Selbstfahrende Autos haben "Probleme" mit Radwegen
"Hoppala, was war das für ein Geräusch?" So könnte man - überspitzt und zynisch formuliert - zusammenfassen, womit sich der Mitnahmedienst Uber in San Francisco aktuell herumschlägt. Denn Uber testet derzeit in der Westküstenmetropole selbstfahrende Autos und das obwohl ein Betriebsverbot ausgesprochen worden ist. Und das womöglich aus gutem Grund, da Radfahrer gefährdet werden.
Der umstrittene Mitfahrdienst Uber darf laut der kalifornischen Verkehrsbehörde seine Fahrzeuge im autonomen Modus gar nicht betreiben. Das Unternehmen hat sich über dieses Betriebsverbot aber hinweggesetzt, weil man der Ansicht ist, dass man hier kein autonomes System testet, sondern es sich um eine Assistenzlösung handelt.
Doch trotz dieser Spitzfindigkeit scheint die Einschätzung der Behörde bzw. das ausgesprochene Verbot die richtige Entscheidung zu sein: Denn nach knapp einer Woche kommen die Uber-Fahrzeuge, die mit diesem System ausgestattet sind, auf eine stattliche Anzahl an dokumentierten Verkehrsvergehen, darunter überfahrene rote Ampeln.
Den letztgenannten Vorfall untersucht Uber eigenen Angaben nach noch, andere Verkehrsgefährdungen musste man inzwischen aber einräumen: So gab man gegenüber dem britischen Guardian zu, dass die Assistenzfunktion der Uber-Testautos ein "Problem" mit Radwegen habe. Dieses besteht beim Kreuzen der für diese Verkehrsteilnehmer vorgesehenen Spuren.
Uber ließ ausrichten, dass man derzeit an einem Fix arbeitet, der diesen Programmfehler beheben soll. Was genau schiefläuft, ist nicht klar, es ist aber zu vermuten, dass die Software Radfahrer übersieht bzw. konnte die Radfahrer-Interessensvertretung The San Francisco Bicycle Coalition ein potenziell gefährdendes Verhalten beobachten. Genauer gesagt führt Uber beim Kreuzen von Radspuren scharfe Rechtskurven aus und ordnen sich nicht, wie von der kalifornischen Straßenverkehrsordnung vorgesehen, zunächst auf dem Radweg ein, um den Radfahrer beim Rechtsabbiegen nicht zu überraschen.
Dazu sei man, so Chris Cassidy, Sprecher von The San Francisco Bicycle Coalition, auch im Vorfeld von Uber konsultiert worden und konnte dieses Verhalten beobachten und meldete das Uber auch. Was er nicht wusste: Zwei Tage später ist der Test dennoch überraschend gestartet. Cassidy ist entsprechend sauer und meint, dass Uber damit eine fahrlässige Missachtung der Gefährdung der Verkehrsteilnehmer in Kauf nehme, da man das Problem vor dem Start bereits kannte.
Siehe auch: Selbstfahrende Autos - Uber setzt sich über Betriebsverbot hinweg
Doch trotz dieser Spitzfindigkeit scheint die Einschätzung der Behörde bzw. das ausgesprochene Verbot die richtige Entscheidung zu sein: Denn nach knapp einer Woche kommen die Uber-Fahrzeuge, die mit diesem System ausgestattet sind, auf eine stattliche Anzahl an dokumentierten Verkehrsvergehen, darunter überfahrene rote Ampeln.
Den letztgenannten Vorfall untersucht Uber eigenen Angaben nach noch, andere Verkehrsgefährdungen musste man inzwischen aber einräumen: So gab man gegenüber dem britischen Guardian zu, dass die Assistenzfunktion der Uber-Testautos ein "Problem" mit Radwegen habe. Dieses besteht beim Kreuzen der für diese Verkehrsteilnehmer vorgesehenen Spuren.
Uber ließ ausrichten, dass man derzeit an einem Fix arbeitet, der diesen Programmfehler beheben soll. Was genau schiefläuft, ist nicht klar, es ist aber zu vermuten, dass die Software Radfahrer übersieht bzw. konnte die Radfahrer-Interessensvertretung The San Francisco Bicycle Coalition ein potenziell gefährdendes Verhalten beobachten. Genauer gesagt führt Uber beim Kreuzen von Radspuren scharfe Rechtskurven aus und ordnen sich nicht, wie von der kalifornischen Straßenverkehrsordnung vorgesehen, zunächst auf dem Radweg ein, um den Radfahrer beim Rechtsabbiegen nicht zu überraschen.
Dazu sei man, so Chris Cassidy, Sprecher von The San Francisco Bicycle Coalition, auch im Vorfeld von Uber konsultiert worden und konnte dieses Verhalten beobachten und meldete das Uber auch. Was er nicht wusste: Zwei Tage später ist der Test dennoch überraschend gestartet. Cassidy ist entsprechend sauer und meint, dass Uber damit eine fahrlässige Missachtung der Gefährdung der Verkehrsteilnehmer in Kauf nehme, da man das Problem vor dem Start bereits kannte.
Siehe auch: Selbstfahrende Autos - Uber setzt sich über Betriebsverbot hinweg
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