Facebook: Aktionäre wollen Zuckerberg als Aufsichtsrats-Chef absägen

Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg, Zuckerberg Bildquelle: Facebook
Eine Gruppe von Facebook-Aktionären hat damit begonnen, am Aufsichtsrats-Stuhl des Konzerngründers Mark Zuckerberg zu sägen. Aus ihrer Sicht konzentriert sich aktuell schlicht viel zu viel Macht über das große Unternehmen auf seine Person.
Zuckerberg ist aktuell nicht nur der Chef des Managements, sondern hat auch den Vorsitz im Aufsichtsrat inne. Das Gremium hat eigentlich die Aufgabe, die operative Führung eines Unternehmens im Sinne der Aktionäre zu überwachen. Bei Facebook bedeutet das also im Grunde, dass Zuckerberg sich selbst zu kontrollieren hat. Das funktioniert normalerweise nicht - wobei hier auch die Besonderheit vorliegt, dass er auch noch im Besitz der Aktienmehrheit ist und somit eigentlich ohnehin vor allem seine eigenen Interessen im Mittelpunkt stehen.

Eine solch extreme Machtkonzentration gibt es derzeit bei keinem anderen Unternehmen in dieser Größenordnung. Man könnte sagen, dass hier einer der mächtigsten Konzerne der Welt im Grunde wie ein klassisches mittelständisches Unternehmen organisiert ist. Eine Gruppe von Aktionären will nun zumindest versuchen, daran etwas zu ändern.


Anteile der Rebellen sind unerheblich

Die fraglichen Anleger sind in der Mehrheit Mitglieder der Gruppe SumOfUs, die sich für Verbraucherbelange engagiert und versucht, aus der Rolle von Aktionären heraus für Arbeitnehmer- und Menschenrechte, Klimaschutz und gegen Korruption einzustehen. Ihnen ist es zumindest gelungen, dass inzwischen über 330.000 Menschen eine Petition für ihr Anliegen unterzeichnet haben, von denen allerdings nur 1.500 auch über Facebook-Aktien verfügen. Hinsichtlich ihrer Anteile am Konzern machen diese auch eine Minderheit aus.

Wie viel Stimmgewicht sie letztlich zusammenbekommen, ist im Grunde auch unerheblich, da ihr Anliegen sich ohnehin nicht gegen Zuckerberg durchsetzen ließe. Denn dieser hatte die Kapitalstruktur des Unternehmens vor einiger Zeit so organisiert, dass er in jedem Fall immer eine 51-prozentige Mehrheit bei Entscheidungen besitzt. Das war die Voraussetzung dafür, dass er seine Ankündigung begann in die Tat umzusetzen, 99 Prozent seines Vermögens abzugeben und es für gemeinnützige Belange wirken zu lassen. Daher wäre die Besetzung des Chefpostens im Aufsichtsrat mit einer unabhängigen Person letztlich nur möglich, wenn Zuckerberg durch entsprechenden Druck von Außen dazu bewegt werden kann. Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg, Zuckerberg Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg, Zuckerberg Facebook
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