Es reicht mit Trump: Zuckerberg startet Offene-Grenzen-Lobbyverband
Bei Facebook ist man der beiläufigen Debatten rund um das Thema Einwanderung offenbar leid. Konzerngründer Mark Zuckerberg hat mit FWD.us eine eigenständige Lobby-Organisation ins Leben gerufen, die sich ausdrücklich nur um dieses Thema kümmern soll.
Mit Todd Schulte wurde auch gleich eine Person an die Spitze der Organisation gestellt, die FWD.us eine ziemlich eindeutige Ausrichtung geben wird. Schulte ist quasi das komplette Gegenteil der Immigrations-Politik des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump. Und er macht gegenüber dem US-Magazin GeekWire auch direkt klar, dass er schlicht nicht vorhat, mit geschickter Diplomatie kleine Erfolge zu erreichen. Man bekommt es hier eher mit einem ziemlich hemdsärmeligen Typen zu tun, der einzelne Probleme nacheinander komplett regeln will.
Schulte macht auch klar, dass es aus seiner Sicht der völlig falsche Weg ist, wenn Tech-Unternehmen im Silicon Valley jetzt nach Schlupflöchern in den politischen Entscheidungen suchen, um weiterhin auf einen internationalen Talente-Pool zugreifen und Fachkräfte unabhängig von deren Nationalität oder Abstammung einstellen zu können. "Es gibt keinen technischen Hack für das System", sagte er. "Der Kongress hat hier zu handeln."
Allerdings gibt es aus Sicht Schultes im Moment auch wesentlich Wichtigeres zu tun, als sich um die konkrete Ausgestaltung eines besseren Systems für Arbeits-Visa zu kümmern. Schließlich sei man aufgrund der neueren Entscheidungen in der Bundeshauptstadt mit einer plötzlichen Krise des DACA-Systems konfrontiert. "Das ist der Bereich der Einwanderungs-Politik, der jetzt einer vollständigen und ungeteilten Aufmerksamkeit bedarf", so Schulte.
Über dieses akute Problem hinaus, wird FWD.us aber durchaus eine Menge zu tun haben. Schulte sieht sich hier aber nicht zwingend mit der schwierigsten Aufgabe betraut. "Ich denke, es gibt tonnenweise große Probleme, mit denen das Land konfrontiert ist, und lauter Dinge, die verbessert werden müssen", führte er aus. "Die Reparatur unseres Einwanderungs-System ist da aber das eine große Problem, das wir im Grunde im Handumdrehen einfach mal besser machen können."
Und diese Verbesserung besteht für Schulte in einer weitgehenden Öffnung der Grenzen. "Wir werden ein besseres Land und eine bessere Welt bekommen, wenn jeder die Möglichkeit hat, etwas beizutragen und sein volles Potenzial zu entfalten", erklärte Zuckerbergs neuer Mann in Washington, D.C.
Schulte macht auch klar, dass es aus seiner Sicht der völlig falsche Weg ist, wenn Tech-Unternehmen im Silicon Valley jetzt nach Schlupflöchern in den politischen Entscheidungen suchen, um weiterhin auf einen internationalen Talente-Pool zugreifen und Fachkräfte unabhängig von deren Nationalität oder Abstammung einstellen zu können. "Es gibt keinen technischen Hack für das System", sagte er. "Der Kongress hat hier zu handeln."
Allerdings gibt es aus Sicht Schultes im Moment auch wesentlich Wichtigeres zu tun, als sich um die konkrete Ausgestaltung eines besseren Systems für Arbeits-Visa zu kümmern. Schließlich sei man aufgrund der neueren Entscheidungen in der Bundeshauptstadt mit einer plötzlichen Krise des DACA-Systems konfrontiert. "Das ist der Bereich der Einwanderungs-Politik, der jetzt einer vollständigen und ungeteilten Aufmerksamkeit bedarf", so Schulte.
Hunderttausende Kinder vor der Katastrophe
Das DACA-Programm (Deferred Action for Childhood Arrivals) gewährte Kindern illegaler Einwanderer eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis. Dadurch wurde es ihnen zumindest möglich, in die Schule zu gehen und sich mit einer Ausbildung auf eine bessere Zukunftsperspektive vorzubereiten. Trump hatte das Programm nun aber gestoppt und alle bereits ausgestellten Aufenthaltsgenehmigungen laufen Anfang März 2018 ab, womit hunderttausenden Menschen insbesondere in den südlichen Bundesstaaten die direkte Ausweisung droht.Über dieses akute Problem hinaus, wird FWD.us aber durchaus eine Menge zu tun haben. Schulte sieht sich hier aber nicht zwingend mit der schwierigsten Aufgabe betraut. "Ich denke, es gibt tonnenweise große Probleme, mit denen das Land konfrontiert ist, und lauter Dinge, die verbessert werden müssen", führte er aus. "Die Reparatur unseres Einwanderungs-System ist da aber das eine große Problem, das wir im Grunde im Handumdrehen einfach mal besser machen können."
Und diese Verbesserung besteht für Schulte in einer weitgehenden Öffnung der Grenzen. "Wir werden ein besseres Land und eine bessere Welt bekommen, wenn jeder die Möglichkeit hat, etwas beizutragen und sein volles Potenzial zu entfalten", erklärte Zuckerbergs neuer Mann in Washington, D.C.
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