Umzug: Ab dem 5. Februar wird Apple iTunes aus Irland steuern
Apple hat im vergangenen Jahr eine Entscheidung getroffen, die im Konzern jetzt vielleicht für mehr Kopfschmerzen sorgt als zunächst erwartet: Wie das Unternehmen bekannt gegeben hat, wird man mit Wirkung zum 5. Februar 2017 das internationale iTunes-Geschäft von Luxemburg nach Irland verlagern.
Eigentlich - und das ist kein Geheimnis - hatte sich Apple für den Umzug nach Cork im Hinblick auf die Steuervergünstigungen entschieden. Doch nun tobt bereits seit Monaten ein Kampf um eine Nachberechnung der Steuerlast des US-Unternehmens zwischen Apple, der EU und Irland. Dennoch bleibt Irland die erste Wahl: Denn während man in Luxemburg den Regelsteuersatz anhob, versucht Irland noch immer Großkonzerne wie Apple mit den gern zitierten "Steuergeschenken" zu halten und schlägt sich im Streit mit der EU auch auf die Seite des US-Konzerns. Sowohl die Finanzbehörde von Irland als auch Apple selbst haben gegen den neuen Steuerbescheid, der Apple verpflichtet rund 13 Milliarden Euro Steuern nachzuzahlen, Einspruch eingelegt.
Siehe auch: Zahlfrist verstrichen: Apples Steuerstrafe steigt, EU wartet ab
Die iTunes S.à.r.l, mit der bisher auch jeder iTunes-Kunde in Deutschland zu tun hatte, der Apps, Filme, Musik oder Dienstleistungen bei Apple bezogt, ist damit nun bald Geschichte. Das Unternehmen wird zum 4. Februar liquidiert. Die iTunes S.à.r.l hatte laut Apple zuletzt 24 Mitarbeiter und war seit 2004 als eigenständiges Tochterunternehmen von Apple tätig.
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Standort Cork wird ausgebaut
Nun berichtet die Apple-Newsseite AppleInsider, dass der Umzug im vollen Gange ist und Apple seinen seit 1980 genutzten Standort in Cork nun fleißig ausbaut.Die iTunes S.à.r.l, mit der bisher auch jeder iTunes-Kunde in Deutschland zu tun hatte, der Apps, Filme, Musik oder Dienstleistungen bei Apple bezogt, ist damit nun bald Geschichte. Das Unternehmen wird zum 4. Februar liquidiert. Die iTunes S.à.r.l hatte laut Apple zuletzt 24 Mitarbeiter und war seit 2004 als eigenständiges Tochterunternehmen von Apple tätig.
Neue AGB
Für Apple-Kunden und Entwickler wird sich vorerst nicht viel ändern. In der ersten Februar-Woche soll eine entsprechend geänderte AGB veröffentlicht werden, die jeder Nutzer dann vor dem erneuten Kauf oder Download aus dem iTunes Store neu bestätigen muss. Die Verträge, die Apple mit den Entwicklern geschlossen hat, wurden bereits im vergangenen Herbst automatisch umgestellt.Download iTunes - Die Apple Multimedia-Zentrale
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