Sicherheitsmaßnahme: Gmail blockiert demnächst JavaScript-Anhänge
Der Webmail-Dienst des Suchmaschinenriesen erfreut sich schon lange großer Beliebtheit, sicherlich auch weil er ein unverzichtbarer Teil eines Android-Smartphones bzw. des dazugehörigen Kontos ist. Das bedeutet, dass die Sicherheitsfeatures von Gmail eine riesige Menge an Menschen betreffen. Und Google erweitert nun die Sperrliste für Dateitypen um ein weiteres Format: JavaScript bzw. die Endung .JS.
Gmail blockt seit bereits einer ganze Weile bestimmte Dateitypen, das sind in erster Linie direkt ausführbare, darunter .EXE und .BAT. Das liegt natürlich daran, dass man es den Versendern von Viren, Trojanern und anderen Schädlingen erschweren will, den Nutzern direkt "installierbare" Anwendungen zu schicken.
JavaScript-Dateien sind natürlich nicht per se "böse", sie können aber beispielsweise nach dem Anklicken einen Download auslösen, der eine Ransomware oder ähnliches auf dem Rechner installiert. Gmail erkennt übrigens JavaScript auch dann, wenn dieses in einer Archivdatei wie .zip- oder .tgz oder einer komprimierten Form (.gz- oder .bz2-Dateien) steckt.
Wer ein JavaScript-Dokument für legitime Zwecke verschicken will, dem empfiehlt Google die Nutzung eines Cloud-Speichers wie Google Drive: Das .JS sollte zunächst dort hochgeladen und danach als Link verschickt werden.
Im Hilfe-Bereich von Gmail findet man weitere Informationen sowie die komplette Liste der blockierten Dateitypen und das sind: .ADE, .ADP, .BAT, .CHM, .CMD, .COM, .CPL, .EXE, .HTA, .INS, .ISP, .JAR, .JSE, .LIB, .LNK, .MDE, .MSC, .MSP, .MST, .PIF, .SCR, .SCT, .SHB, .SYS, .VB, .VBE, .VBS, .VXD, .WSC, .WSF, .WSH.
Ab Mitte Februar
Zu dieser Liste stoßen ab dem 13. Februar auch JavaScript-Anhänge dazu, wie Google per Blog bekannt gab (via Engadget). Ab diesem Tag wird man beim Versuch, eine .JS-Datei anzuhängen, eine Nachricht angezeigt bekommen. Diese wird dem Nutzer mitteilen, dass diese Aktion blockiert wurde, weil "der Inhalt ein mögliches Sicherheitsproblem" darstellt.JavaScript-Dateien sind natürlich nicht per se "böse", sie können aber beispielsweise nach dem Anklicken einen Download auslösen, der eine Ransomware oder ähnliches auf dem Rechner installiert. Gmail erkennt übrigens JavaScript auch dann, wenn dieses in einer Archivdatei wie .zip- oder .tgz oder einer komprimierten Form (.gz- oder .bz2-Dateien) steckt.
Wer ein JavaScript-Dokument für legitime Zwecke verschicken will, dem empfiehlt Google die Nutzung eines Cloud-Speichers wie Google Drive: Das .JS sollte zunächst dort hochgeladen und danach als Link verschickt werden.
Im Hilfe-Bereich von Gmail findet man weitere Informationen sowie die komplette Liste der blockierten Dateitypen und das sind: .ADE, .ADP, .BAT, .CHM, .CMD, .COM, .CPL, .EXE, .HTA, .INS, .ISP, .JAR, .JSE, .LIB, .LNK, .MDE, .MSC, .MSP, .MST, .PIF, .SCR, .SCT, .SHB, .SYS, .VB, .VBE, .VBS, .VXD, .WSC, .WSF, .WSH.
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