Surface Studio verkauft sich besser als gedacht:
Microsoft bestellt mehr
Microsoft selbst nennt zwar keine Zahlen, die Rückschlüsse auf den Erfolg seines ersten hauseigenen Desktop-PCs zulassen würden, aus Asien ist aber jetzt von Zulieferern zu hören, dass sich das Surface Studio offenbar erheblich besser verkauft als zunächst erwartet wurde.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Angaben von dort ansässigen Zulieferern berichtet, ging man zunächst für das vierte Quartal 2016 von der Lieferung von rund 15.000 Einheiten des Surface Studio aus. Inzwischen hat sich die Orderlage aber erheblich verbessert, so dass man inzwischen Lieferzahlen von rund 30.000 Einheiten erwartet.
Hintergrund ist offenbar die offensichtlich erheblich höhere Nachfrage auf Seiten der Kunden, auf die Microsoft seinerseits mit einer Steigerung seiner Bestellzahlen reagiert hat. So sollen die Redmonder für den Anfang des Jahres 2017 inzwischen ebenfalls 30.000 Einheiten geordert haben. Ob das Unternehmen damit allerdings einen Gewinn einfährt, ist aktuell vollkommen unklar.
Mit geschätzt rund 60.000 Einheiten in einem halben Jahr ist der Anteil des Surface Studio am gesamten PC-Markt natürlich verschwindend gering. So gehen Marktbeobachter für das Jahr 2016 von mehr als 250 Millionen verkauften PC-Systemen aus. Dennoch dürfte Microsoft angesichts des großen Interesses an seinem vor allem für professionelle Anwender mit künstlerischen Nutzungsszenarien konzipierten ersten Desktop-Rechner höchst zufrieden sein.
Die höher als erwartet ausgefallenen Stückzahlen sind auch deshalb beeindruckend, weil das Surface Studio bisher ausschließlich in den USA vertrieben wird - und das auch noch zu sehr hohen Preisen. So kostet der mit 28-Zoll-Display ausgerüstete Desktop mit Laptop-Technik und Stylus-Unterstützung schon in der Basisvariante mindestens 3000 US-Dollar, während das Spitzenmodell für ganze 4200 Dollar vertrieben wird.
Hintergrund ist offenbar die offensichtlich erheblich höhere Nachfrage auf Seiten der Kunden, auf die Microsoft seinerseits mit einer Steigerung seiner Bestellzahlen reagiert hat. So sollen die Redmonder für den Anfang des Jahres 2017 inzwischen ebenfalls 30.000 Einheiten geordert haben. Ob das Unternehmen damit allerdings einen Gewinn einfährt, ist aktuell vollkommen unklar.
Mit geschätzt rund 60.000 Einheiten in einem halben Jahr ist der Anteil des Surface Studio am gesamten PC-Markt natürlich verschwindend gering. So gehen Marktbeobachter für das Jahr 2016 von mehr als 250 Millionen verkauften PC-Systemen aus. Dennoch dürfte Microsoft angesichts des großen Interesses an seinem vor allem für professionelle Anwender mit künstlerischen Nutzungsszenarien konzipierten ersten Desktop-Rechner höchst zufrieden sein.
Die höher als erwartet ausgefallenen Stückzahlen sind auch deshalb beeindruckend, weil das Surface Studio bisher ausschließlich in den USA vertrieben wird - und das auch noch zu sehr hohen Preisen. So kostet der mit 28-Zoll-Display ausgerüstete Desktop mit Laptop-Technik und Stylus-Unterstützung schon in der Basisvariante mindestens 3000 US-Dollar, während das Spitzenmodell für ganze 4200 Dollar vertrieben wird.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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