Microsoft Surface Studio Teardown: ARM an Bord, mittelschwere Reparatur

Teardown, Surface Studio, Microsoft Surface Studio Bildquelle: iFixit
Microsoft hat erst vor kurzem mit dem Vertrieb seines ersten Desktop-PCs begonnen, dem Surface Studio. Da die Geräte der Vorbesteller nun ausgeliefert werden, haben sich die Spezialisten des Reparatur-Ausrüsters iFixit ebenfalls ein Exemplar zugelegt, um zu prüfen, wie leicht der All-In-One-PC im 28-Zoll-Format zu reparieren ist und welche Upgrade-Möglichkeiten es gibt.
Wie iFixit in seinem Blog schildert, hat man sich das Microsoft Surface Studio in der Version mit Intel Core i5-Prozessor und acht Gigabyte Arbeitsspeicher sowie einem Terabyte Festplattenspeicher zugelegt, das von dem Redmonder Softwarekonzern für knapp 3000 US-Dollar vertrieben wird. Microsoft Surface StudioSurface Studio: Basis lässt sich recht leicht zerlegen Bei der Demontage des Surface Studio stellte man unter anderem fest, dass der "PC-Teil" in der Basis im Grunde recht einfach zugänglich ist, wobei man genau auf die Reihenfolge der Zerlegung achten muss, um keine Schäden durch Kabelabrisse und ähnliches zu riskieren. Von Vorteil ist hier, dass das Display und der eigentliche Rechner getrennt gewartet werden können, weil sie sich recht leicht voneinander lösen lassen.

Die Bastler von iFixit stellten außerdem fest, dass hinter dem großen Touch-Display des Surface Studio ein kleiner ARM-Prozessor im Einsatz ist. Es handelt sich um einen Flash-Microcontroller mit ARM Cortex-M7-Kern, der offenbar dazu dient, das Display des Microsoft-Rechners zu steuern, wobei über seine genaue Funktion keine Details vorliegen. Microsoft Surface StudioSurface Studio: Mit etwas Aufwand, lassen sich SSD und HDD tauschen Beim Blick in das Innere des Surface Studio fällt unter anderem auf, dass das sehr kompakt gebaute System von einer Kombination aus zwei unterschiedlich großen Lüftern gekühlt wird, wobei die Hitze von einer aufwändig gestalteten Heatpipe von CPU und GPU zugeführt wird. In dem speziell für das Surface Studio entwickelten Netzteil steckt zudem ein dritter kleiner Lüfter.

Aufwändig wird es eigentlich erst, wenn es an die Reparatur des Displays geht, das mit einer durchschnittlichen Menge von Kleber an Ort und Stelle gehalten wird und mit dementsprechend großem Aufwand gelöst werden muss. Auch die Aufrüstmöglichkeiten sind hier beschränkt, wobei Microsoft nicht ganz so rigoros Riegel vorschiebt wie manch anderer Hersteller. Arbeitsspeicher und CPU sind aufgrund der kompakten Bauweise allerdings dennoch fest auf das Mainboard gelötet.

Wer allerdings mutig genug ist, kann das Surface Studio auf eigene Faust mit mehr Festplattenspeicher und einer größeren SSD aufrüsten. Zwar muss man das Innenleben der Basiseinheit fast vollständig zerlegen, um zu den Speicherlaufwerken vorzudringen, hat man dies aber geschafft, kann einfach eine alternative SATA-Festplatte mit größerer Kapazität oder aber eine größere M.2-SSD verbaut werden, schließlich sind hier in der Basisversion "nur" eine 64-GB-SSD als Startlaufwerk für Windows und die erwähnte 1-Terabyte-Festplatte verbaut. Letztlich vergibt iFixit 5 von 10 Punkten auf seiner Skala für gute Reparierbarkeit. Teardown, Surface Studio, Microsoft Surface Studio Teardown, Surface Studio, Microsoft Surface Studio iFixit
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