Ultrahaptics: HoloLens-Objekte können nun auch angefasst werden

Das französische Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Immersion arbeitet aktuell an einem Projekt, welches das Berühren virtueller Objekte der Augmented-Reality-Brille Microsoft HoloLens ermöglichen soll. Dabei kommt Ultrahaptics zum Einsatz.
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Die soundbasierte Ultrahaptics-Technologie existiert bereits seit längerer Zeit: Mit einem Array aus 16 mal 16 Ultraschall-Lautsprechen wird durch zeitverzögertes Anschalten dieser Überlagerungen der Schallwellen ein physisches Empfinden an unterschiedlichen Positionen des Raumes erzeugt. Der Nutzer erhält somit ein stärkeres oder schwächeres Prickeln an der Handinnenfläche und kann anhand dessen erkennen, ob er gerade ein virtuelles Objekt berührt oder nicht. Dieses soll mit dem Vibrieren eines Touchscreens vergleichbar sein. Da dieses Muster aus Schallwellen kein physisches Objekt darstellt, kann es der Anwender jederzeit mit der Hand durchbrechen.


Holo-Objekte erscheinen plötzlich echt

Nun hat Immersion sich dieser Technologie bedient und für die AR-Brille von Microsoft, der HoloLens, umgesetzt. Darüber hat auch Next Reality berichtet. Augmented Reality (AR) integriert virtuelle Objekte in die reale Welt, sodass beispielsweise Hologramme möglich werden. Bislang konnte der Anwender diese nicht wirklichen Abbildungen lediglich sehen und nur eingeschränkt mit diesen interagieren. Ultrahaptics vermittelt durch das haptische Feedback in Kombination mit der Microsoft HoloLens dem Nutzer das Gefühl, als könne er das Objekt wirklich anfassen.

In Kombination mit der HoloLens besitzt diese Technologie nun ein großes Potenzial: Nicht nur in AR-Spielen können virtuelle Gegenstände mit einem realistischen Gefühl berührt und mit diesen interagiert werden, sondern auch in Unternehmensbereichen, in welchen viel mit Modellen interagiert wird, dürfte dies interessant sein. Doch bislang ist das Projekt nur ein Experiment: Wann entsprechende Software für Industrie- und Endkunden zur Verfügung stehen wird bleibt erstmal offen.
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