Selbstfahrende Autos: Uber droht im Streit mit Google ein "PR-Debakel"
Derzeit stehen sich die Alphabet-Tochter Waymo und der Mitfahrdienst Uber vor Gericht gegenüber und Google bzw. dessen Muttergesellschaft haben gute Chancen, den Fall zu gewinnen, jedenfalls sieht es derzeit ganz danach aus. Dabei geht es um Vorwürfe von Technologieklau eines ehemaligen Google-Mitarbeiters im Zusammenhang mit selbstfahrenden Autos.
Alphabet wirft Uber vor, dass der Mitfahrdienst Geschäftsgeheimnisse gestohlen und zur Basis seiner eigenen Pläne auf diesem Gebiet gemacht hat. Im Mittelpunkt der Angelegenheit steht Anthony Levandowski, ein ehemaliger Google-Mitarbeiter, der mittlerweile bei Uber angestellt ist.
Levandowski wird vorgeworfen, kurz vor seiner Kündigung bei Google 14.000 Dateien heruntergeladen zu haben und diese für die Gründung seines Startups Otto verwendet zu haben. Otto wurde später von Uber aufgekauft und diente als Ausgangspunkt für die Entwicklung der selbstfahrenden Autos von Uber.
Damit wird auch die von Waymo beantragte einstweilige Verfügung gegen Ubers Projekt zu autonomen Autos immer wahrscheinlicher, das Gericht ließ durchblicken, dass man eine derartige Entscheidung fällen könnte.
Uber will an seinem Projekt dennoch festhalten und möchte beweisen, dass es keinen Technologiediebstahl gegeben habe. Beobachter haben aber immer größere Zweifel daran, viele sehen darin zumindest ein "PR-Debakel" von Uber, wie der Jura-Professor Michael Carrier gegenüber der NYT mitteilte.
Siehe auch: Selbstfahrende Autos - Uber soll Google massiv Daten gestohlen haben
Levandowski wird vorgeworfen, kurz vor seiner Kündigung bei Google 14.000 Dateien heruntergeladen zu haben und diese für die Gründung seines Startups Otto verwendet zu haben. Otto wurde später von Uber aufgekauft und diente als Ausgangspunkt für die Entwicklung der selbstfahrenden Autos von Uber.
Levandowski will Aussage verweigern
Laut einem Bericht der New York Times (NYT) läuft die Angelegenheit für Uber bzw. Levandowski derzeit alles andere als gut: Denn der ehemalige Google-Mitarbeiter will sich laut seinen Anwälten auf den fünften Zusatz zur US-Verfassung berufen und vorerst eine Aussage in dieser Causa verweigern. Diesen Schritt macht er dem Bericht zufolge deshalb, weil er sich womöglich selbst belasten könnte und strafrechtliche Konsequenzen befürchtet.Damit wird auch die von Waymo beantragte einstweilige Verfügung gegen Ubers Projekt zu autonomen Autos immer wahrscheinlicher, das Gericht ließ durchblicken, dass man eine derartige Entscheidung fällen könnte.
Uber will an seinem Projekt dennoch festhalten und möchte beweisen, dass es keinen Technologiediebstahl gegeben habe. Beobachter haben aber immer größere Zweifel daran, viele sehen darin zumindest ein "PR-Debakel" von Uber, wie der Jura-Professor Michael Carrier gegenüber der NYT mitteilte.
Siehe auch: Selbstfahrende Autos - Uber soll Google massiv Daten gestohlen haben
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