Apple lässt Samsungs neue Bezahl-App nicht in seinen AppStore
Samsung wollte sein mobiles Payment-System eigentlich plattformübergreifend anbieten. Der Konkurrent Apple sperrt sich aber wohl dagegen. Die App "Samsung Pay Mini" soll von den Prüfern hinter dem iOS-AppStore zurückgewiesen worden sein.
Samsung will mit dem Service im Januar in größerem Rahmen durchstarten. Allerdings wird sich das südkoreanische Unternehmen dabei im Wesentlichen auf Android-Geräte beschränken müssen, berichtete das koreanische Portal ETNews. Denn Apple verweigert sich einer Aufnahme des direkten Konkurrenten zum hauseigenen Apple Pay in das eigene Ökosystem.
Samsung arbeitete in den letzten Monaten gemeinsam mit verschiedenen Anbietern von Kreditkarten aus Südkorea an der Umsetzung der Pay Mini-App. Mit welcher Begründung die Ablehnung der App durch Apple erfolgte ist noch unklar. In der Vergangenheit hatte der Konzern immer wieder App-Entwicklern eine Absage erteilt, die nur eine bereits vorhandene Funktion nachbildeten - das könnte auch hier der Fall sein, auch wenn Apple hier längst wesentlich offener geworden ist. Etwas pikant wäre die Sache allerdings - denn die neue App für den Samsung Pay-Service war hauptsächlich für den südkoreanischen Markt bestimmt, wo Apples eigener Bezahldienst erst in der ersten Hälfte des nächsten Jahres starten soll.
Samsung wird sich aber wohl nicht auf einen Rechtsstreit einlassen. Hier könnte die langjährige Auseinandersetzung um relativ triviale Patente ihre Spuren hinterlassen haben. Zumindest wird ein Samsung-Manager mit der Aussage zitiert, dass man keinen weiteren Versuch einer Freigabe unternehmen werde. Stattdessen setzt man nun vollständig auf die Android-Plattform.
Samsung arbeitete in den letzten Monaten gemeinsam mit verschiedenen Anbietern von Kreditkarten aus Südkorea an der Umsetzung der Pay Mini-App. Mit welcher Begründung die Ablehnung der App durch Apple erfolgte ist noch unklar. In der Vergangenheit hatte der Konzern immer wieder App-Entwicklern eine Absage erteilt, die nur eine bereits vorhandene Funktion nachbildeten - das könnte auch hier der Fall sein, auch wenn Apple hier längst wesentlich offener geworden ist. Etwas pikant wäre die Sache allerdings - denn die neue App für den Samsung Pay-Service war hauptsächlich für den südkoreanischen Markt bestimmt, wo Apples eigener Bezahldienst erst in der ersten Hälfte des nächsten Jahres starten soll.
Apple bietet Angriffspunkt
Im Zweifelsfall könnte das Vorgehen für die Kalifornier durchaus zum Problem werden. Rechtsexperten zufolge böte sich hier durchaus ein Angriffspunkt, in dem man auf Wettbewerbsverzerrung klagen könnte. Denn Apple hat zwar hinsichtlich seiner Marktanteile nicht die Spitzenposition bei Smartphones inne - und spielt schon gar keine dominierende Rolle - doch gilt dies nur hinsichtlich der Verbreitung von Geräten und Betriebssystem-Installationen. Wirtschaftlich kommt derzeit noch niemand an dem Unternehmen vorbei.Samsung wird sich aber wohl nicht auf einen Rechtsstreit einlassen. Hier könnte die langjährige Auseinandersetzung um relativ triviale Patente ihre Spuren hinterlassen haben. Zumindest wird ein Samsung-Manager mit der Aussage zitiert, dass man keinen weiteren Versuch einer Freigabe unternehmen werde. Stattdessen setzt man nun vollständig auf die Android-Plattform.
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