Samsung Pay: Ausgerechnet zum Start macht ein Hack Schlagzeilen

Microsoft, Samsung, Werbespot, Microsoft Corporation, Samsung Galaxy S3, Samsung Galaxy S III, Microsoft Deutschland, Unterschleißheim Bildquelle: Samsung
Samsung wäre es sicherlich am Liebsten gewesen, wenn die Schlagzeilen kurz nach dem Start seines Bezahl-Dienstes Samsung Pay in den USA euphorisch von den tollen neuen Möglichkeiten gehandelt hätten. Doch es kam deutlich anders und der Konzern muss jetzt ordentlich beschwichtigen.
Denn die New York Times wartete erst einmal mit der Story auf, dass die Tochter LoopPay, über deren Systeme der Dienst im Wesentlichen betrieben wird, vor einiger Zeit gehackt wurde. Im März soll das gewesen sein - also kurz nachdem die Firma im Februar von Samsung übernommen worden war. Hinter der recht ausgefeilten Attacke vermutet man wieder einmal Täter aus China, die mit den dortigen Staatsorganen verbunden sind.

Die Angreifer gehörten demnach zu einer Gruppe, die unter den Namen Codoso oder Sunshock bekannt ist. Entsprechende Informationen will die Zeitung von verschiedenen eingeweihten Quellen bekommen haben. Auf einen besonderen Hintergrund der Täter weist dabei die Tatsache hin, dass diese nicht hinter Banking-Daten von Kunden hergewesen sein sollen, sondern hinter der Technologie, auf der das mobile Zahlungssystem basiert.

Samsung muss nun natürlich die Wogen möglichst geschickt glätten, damit die potenziellen neuen Kunden, die man jetzt für den Service begeistern will, sich nicht misstrauisch abwenden. Daher entschied man sich wohl, den Weg der Offenheit zu gehen und nicht einfach zu dementieren, sondern konkret zu erläutern, was vorgefallen ist.

So erklärte Samsung, dass die Angreifer sich zwar Zugang zum Firmennetz von LoopPay verschafft hätten, das aber von den Produktionssystemen, auf denen die Verarbeitung von Zahlungsvorgängen stattfindet, getrennt ist. Sicherheits-Experten würden die Rechner, auf denen Samsung Pay läuft, trotzdem untersuchen, hätten bisher aber keine Anhaltspunkte gefunden, die auf unbefugtes Eindringen schließen lassen.

Bitter für den Konzern dürfte allerdings der Fakt sein, dass LoopPay über Monate hinweg selbst nicht mitbekommen hat, dass das Firmennetz kompromittiert wurde. Erst im August sei die Samsung-Tochter darauf aufmerksam geworden - und dies nicht etwa, aufgrund eigener Routine-Prüfungen, sondern weil ein anderes Unternehmen, das Ermittlungen zur Codoso-Gruppe anstellte, auf deren Kommunikationswegen auf Daten aus dem LoopPay-Netz stieß. Samsung, Werbespot, Samsung Galaxy S3, Samsung Galaxy S III Samsung, Werbespot, Samsung Galaxy S3, Samsung Galaxy S III Samsung
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