Bundestag finanziert Aufbau der weltgrößten Computerspiele-Sammlung
In Berlin soll jetzt das weltweit größte Archiv für Computerspiele entstehen. Die Finanzierung dessen wird der deutsche Staat übernehmen. Das wurde vom Bundestag beschlossen. Ab Mitte des kommenden Jahres sollen die benötigten Mittel, deren Höhe nicht genannt wurde, fließen.
"Die Computerspielesammlung wird mit ihrem weltweit einzigartigen Bestand und der Expertise seiner Initiatoren zu einem international beachteten Leuchtturm für das Kulturgut Computerspiele werden. Der Deutsche Bundestag unterstreicht mit seiner Unterstützung die große Bedeutung der Bewahrung dieses kulturellen Erbes auch mit Blick auf den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Räume der Alten Münze in Berlin wären für eine solche Sammlung beispielsweise ein wunderbarer Standort", erklärten die zuständigen Berichterstatter Johannes Kahrs (SPD) und Rüdiger Kruse (CDU).
Berlin hatte sich als Standort angeboten, da der Grundstock der Sammlung sich ohnehin bereits in der Region befindet. Entstehen soll das Archiv, indem die Bestände des Computerspielemuseums, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), der Computerspielesammlungen des Zentrums für Computerspielforschung der Universität Potsdam (DIGAREC) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zusammengelegt werden, hieß es.
Der Aufbau der Sammlung erfolgt demnach in zwei Schritten: Im kommenden Jahr soll erst einmal eine Datenbank angelegt werden, in der alle Titel zentral erfasst sind. Diese wird dann auch öffentlich bereitgestellt. Wenn dies abgeschlossen ist, geht man die Zusammenführung der Bestände an einem Standort an, wo die Öffentlichkeit die Games auch nutzen können soll. Für die Organisation des gesamten Prozesses ist die Stiftung Digitale Spielekultur zuständig.
Hier ist es nicht damit getan, dass die existierenden Sammlungen in ein gemeinsames Archiv überführt werden. Es gilt beispielsweise auch ein wissenschaftliches Konzept zu erarbeiten, wie die Spiele über lange Zeit erhalten und auch nutzbar bereitgestellt werden können. Denn nicht nur die Haltbarkeit der Datenträger ist begrenzt, auch das Verschwinden von Hardware- und Software-Plattformen, für die die jeweiligen Spiele programmiert wurden, stellt mit der Zeit ein Problem dar.
Berlin hatte sich als Standort angeboten, da der Grundstock der Sammlung sich ohnehin bereits in der Region befindet. Entstehen soll das Archiv, indem die Bestände des Computerspielemuseums, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), der Computerspielesammlungen des Zentrums für Computerspielforschung der Universität Potsdam (DIGAREC) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zusammengelegt werden, hieß es.
Der Aufbau der Sammlung erfolgt demnach in zwei Schritten: Im kommenden Jahr soll erst einmal eine Datenbank angelegt werden, in der alle Titel zentral erfasst sind. Diese wird dann auch öffentlich bereitgestellt. Wenn dies abgeschlossen ist, geht man die Zusammenführung der Bestände an einem Standort an, wo die Öffentlichkeit die Games auch nutzen können soll. Für die Organisation des gesamten Prozesses ist die Stiftung Digitale Spielekultur zuständig.
Hier ist es nicht damit getan, dass die existierenden Sammlungen in ein gemeinsames Archiv überführt werden. Es gilt beispielsweise auch ein wissenschaftliches Konzept zu erarbeiten, wie die Spiele über lange Zeit erhalten und auch nutzbar bereitgestellt werden können. Denn nicht nur die Haltbarkeit der Datenträger ist begrenzt, auch das Verschwinden von Hardware- und Software-Plattformen, für die die jeweiligen Spiele programmiert wurden, stellt mit der Zeit ein Problem dar.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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