Neues Call of Duty: Windows Store und Steam nicht kompatibel (Update)

Shooter, Call of Duty, Activision, Infinity Ward, Cover, Call of Duty: Infinite Warfare Bildquelle: Activision
Ab heute ist der neue Call of Duty-Teil mit dem Titel Infinite Warfare offiziell erhältlich. Der Shooter, der dieses Mal in die weit entfernte Zukunft führt, hat traditionell einen starken Fokus auf Multiplayer. Doch wer gegen viele andere CoD-Gamer spielen will, der sollte die Windows Store-Version meiden. Denn Steam- und Windows Store-Spieler bleiben unter sich (Update: aufgrund einer Entscheidung von Activison).
Der Windows Store von Microsoft ist eine immer wieder von der Branche vieldiskutierte Plattform. Der auf Universal Windows Platform (UWP)-Anwendungen ausgelegte Distributionsservice hat zwar auch so manche Vorteile, im Fall von Call of Duty: Infinite Warfare kann man davon aber nur abraten.

Denn wer den neuesten Activision-Shooter bei Microsoft für Windows 10 kauft, der kann auch nur mit jenen spielen, die das Game ebenfalls über den Windows Store bezogen haben. Wie der Publisher in einer FAQ zur Windows Store-Version schreibt (via VG24/7), kann man den Titel dann nämlich nur mit jenen im Multiplayer-Modus nutzen, die CoD ebenfalls dort gekauft haben. Das Zusammenspiel mit einer anderen Plattform werde nicht unterstützt, so Activision. Das gilt nicht nur für Infinite Warfare, sondern auch für Call of Duty: Modern Warfare Remastered.


Steam ist sicher in der Mehrheit

Abzuraten ist davon deshalb, weil der überwiegende Teil der Spieler sicherlich über Steam in den "unendlichen" Krieg ziehen wird. Das liegt auch daran, dass die Box-Handelsversion ebenfalls über Steam aktiviert wird. Die Windows Store-Spieler werden zweifellos eine Minderheit darstellen, was bedeutet, dass das Matchmaking unter Umständen wesentlich länger dauern könnte, von der fehlenden Möglichkeit, mit Freunden zu spielen, ganz zu schweigen.

Eine Erklärung liefert Activision für diese Einschränkung nicht, man kann deshalb nur spekulieren, wessen Schuld das ist. Microsoft hat bei Drittanbieterspielen einige Auflagen, ob das damit zusammenhängt, ist aber nicht bekannt. Zudem unterstützt die Windows Store-Version kein Play Anywhere, damit kann man das Spiel nicht zusätzlich auf der Xbox One freischalten, eine Crossplay-Funktionalität mit der Konsole wird ebenfalls nicht geboten.

Update 12.08 Uhr: Verantwortlich ist dafür allem Anschein nach Activision und nicht Microsoft. Denn Microsoft ließ gegenüber Windows Central ausrichten: "Wir unterstützen Cross-Play zwischen Geräten und Plattformen für Partner, die das ermöglichen wollen."


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