YouTube: Bezahlte Red-Abos sind faktisch ein Flop
Wenn sich die Nutzer erst einmal daran gewöhnt haben, eine Plattform kostenlos nutzen zu können, ist es äußerst schwer, auf ihr ein zusätzliches Bezahlmodell aufzubauen. Das muss nun auch die Google-Tochter YouTube schmerzlich in Erfahrung bringen.
Die Streaming-Plattform hatte vor gut einem Jahr seinen Service "YouTube Red" gestartet. Zahlende Abonnenten bekommen über diesen unter anderem exklusive Inhalte angeboten. Diese hauen aber nur wenige Anwender so vom Hocker, dass sie ihre Kreditkarte zücken. Wie das US-Magazin The Verge unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, habe man bisher gerade einmal 1,5 Millionen Kunden gewinnen können.
Und es ist keineswegs so, dass es ein riesiges Interesse gäbe und die potenziellen Kunden dann doch nicht überzeugt werden konnten. Gerade einmal eine Million weiterer User griffen auf die Möglichkeit einer kostenlosen Testphase zu. Angesichts dessen, dass das Angebot nicht nur in den USA, sondern auch in Australien, Neuseeland und Mexiko gebucht werden kann, ist dies ziemlich überschaubar. Immerhin ist YouTube die größte Videoplattform der Welt, auf der monatlich über eine Milliarde aktive Nutzer unterwegs sind.
Nach offiziellen Angaben würde der durchschnittliche Red-Abonnent aber generell 75 Prozent länger mit YouTube-Streams auf dem Fernseher zubringen als der normale Nutzer. Unklar ist hier allerdings, ob Red für ein gesteigertes Interesse sorgt oder ob der Service ohnehin nur jene als Kunden gewinnen kann, die bereits viel Zeit auf der Plattform verbringen.
Und es ist keineswegs so, dass es ein riesiges Interesse gäbe und die potenziellen Kunden dann doch nicht überzeugt werden konnten. Gerade einmal eine Million weiterer User griffen auf die Möglichkeit einer kostenlosen Testphase zu. Angesichts dessen, dass das Angebot nicht nur in den USA, sondern auch in Australien, Neuseeland und Mexiko gebucht werden kann, ist dies ziemlich überschaubar. Immerhin ist YouTube die größte Videoplattform der Welt, auf der monatlich über eine Milliarde aktive Nutzer unterwegs sind.
Die Inhalte-Anbieter profitieren
Lohnenswert ist der Service aktuell vor allem für jene, die zu dem Kreis der Lieferanten von Exklusiv-Inhalten gehören. Die beteiligten YouTuber konnten binnen des letzten Jahres jeweils eine beträchtliche Steigerung ihrer Abonnentenzahlen verbuchen. Und auch die Dauer der von ihnen gespielten Videos stieg rasant an.Nach offiziellen Angaben würde der durchschnittliche Red-Abonnent aber generell 75 Prozent länger mit YouTube-Streams auf dem Fernseher zubringen als der normale Nutzer. Unklar ist hier allerdings, ob Red für ein gesteigertes Interesse sorgt oder ob der Service ohnehin nur jene als Kunden gewinnen kann, die bereits viel Zeit auf der Plattform verbringen.
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