Microsoft HoloLens soll Panzerfahrern des ukrainischen Militärs helfen
Microsofts Mixed-Reality-Headset HoloLens soll offensichtlich einen nicht unbedingt gewöhnlichen neuen Einsatzzweck bekommen. Eine ukrainische Firma will Soldaten mit dem Gerät ausrüsten und hat mit dem dortigen Militär offenbar bereits einen ersten Interessenten an der Hand - künftig könnten ukrainische Panzerfahrer damit arbeiten.
Wie das Startup Limpid Armor auf seiner Facebook-Seite bekannt gab (via Engadget), will man beim "Circular Review System" (CRS) ein HoloLens-Headset in einen Schutzhelm integrieren. Hauptziel ist wohl, die an vielen modernen Panzern verbauten Monitore zu ersetzen, welche bisher dafür verwendet werden, die Bilder der nach außen gerichteten Kameras an den Fahrer weiterzugeben. Auch heute ist es noch schwer, aus einem stark gepanzerten Fahrzeug die Umwelt wahrzunehmen.
Limpid Armor will nun die von den Kameras gelieferten Video-Streams per Stitching zusammenführen, um sie dann in einer Mixed-Reality-Ansicht vom HoloLens-Headset vor den Augen des Fahrers anzuzeigen. Auf diese Weise soll der Fahrer aus dem Panzer "herausschauen" und gleichzeitig die diversen anderen Instrumente im Inneren des Fahrzeugs sehen und bedienen können. Die Kameras sollen neben normalen auch Infrarot-Aufnahmen liefern.
Neben dem "Blick nach Außen" soll die HoloLens-Adaption von Limpid Armor mit spezieller Software auch eine Unterscheidung zwischen Freund und Feind mit entsprechender Kennzeichnung möglich machen. Auch die Zielfindung und die Darstellung diverser mehr oder weniger nützlicher Informationen für den Fahrer stehen auf dem Plan der Entwickler.
Der Anbieter hatte das CRS-Konzept im Oktober erstmals auf einer Messe in Kiew gezeigt, aber nach eigenen Angaben noch keine Tests "in freier Wildbahn" durchführen können. Die ukrainische Armee soll aber Interesse an der Technologie gezeigt haben, so dass die Erprobung des Systems wohl recht bald anlaufen könnte. Letztlich könnte Microsofts HoloLens auf diese Weise vielleicht bald eine kleine Rolle im andauernden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spielen.
Limpid Armor will nun die von den Kameras gelieferten Video-Streams per Stitching zusammenführen, um sie dann in einer Mixed-Reality-Ansicht vom HoloLens-Headset vor den Augen des Fahrers anzuzeigen. Auf diese Weise soll der Fahrer aus dem Panzer "herausschauen" und gleichzeitig die diversen anderen Instrumente im Inneren des Fahrzeugs sehen und bedienen können. Die Kameras sollen neben normalen auch Infrarot-Aufnahmen liefern.
Neben dem "Blick nach Außen" soll die HoloLens-Adaption von Limpid Armor mit spezieller Software auch eine Unterscheidung zwischen Freund und Feind mit entsprechender Kennzeichnung möglich machen. Auch die Zielfindung und die Darstellung diverser mehr oder weniger nützlicher Informationen für den Fahrer stehen auf dem Plan der Entwickler.
Der Anbieter hatte das CRS-Konzept im Oktober erstmals auf einer Messe in Kiew gezeigt, aber nach eigenen Angaben noch keine Tests "in freier Wildbahn" durchführen können. Die ukrainische Armee soll aber Interesse an der Technologie gezeigt haben, so dass die Erprobung des Systems wohl recht bald anlaufen könnte. Letztlich könnte Microsofts HoloLens auf diese Weise vielleicht bald eine kleine Rolle im andauernden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spielen.
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