Sony: Rettung durch Xperia-Smartphones und Playstation 4 Pro
Sony hat insgesamt mehr als 47 Millionen Playstation 4 verkauft. Dies konnte das japanische Unternehmen vor einer schwerwiegenderen Krise im Geschäft mit Unterhaltungselektronik bewahren. Dennoch bleibt die Lage weiterhin angespannt. Hohe Verluste waren im Akku- sowie Kamerasensorengeschäft zu verzeichnen.
Im vergangenen Quartal musste Sony aufgrund von Defiziten im Akkugeschäft beinahe den gesamten Gewinn einbüßen. Darüber berichtete der Konzern in seinem aktuellen Geschäftsbericht. Der Gewinn in diesem Quartal betrug lediglich noch 41,8 Millionen Euro und somit 85 Prozent weniger als im vorangegangenen Quartal. Ungefähr 286 Millionen Euro musste das Unternehmen anhand von Verlusten im Akkugeschäft abschreiben.
Zusätzlich kann Sony nicht mehr durch den Verkauf von Kamerasensoren für Smartphones punkten. Derzeit zeigt sich ein erheblicher Rückgang des Wachstums im Smartphone-Markt. Sony agiert als Zulieferer der Sensoren in verschiedenen Markengeräten - unter anderem iPhones von Apple sowie Telefone von Samsung. Ein drastischer Rückgang des Absatzes ist die Folge.
Siehe auch:
47 Millionen Playstation 4 verkauft
Auch im Konsolengeschäft verzeichnete der Elektronikkonzern einen Umsatzverlust von gut elf Prozent. Der Gewinn brach sogar um ein Fünftel auf 164 Millionen Euro ein. Die Ursache dafür stellt die Preissenkung der Playstation 4 dar - der Absatz von 3,9 Millionen Geräten blieb in diesem Quartal beinahe stabil. Dadurch ergibt sich ein Gesamtabsatz von 47,4 Millionen Einheiten an Endkunden. Eine Rettung sieht das Unternehmen in der ab dem 10. November 2016 erhältlichen Playstation 4 Pro, die für rund 400 Euro erhältlich sein wird. Zusätzlich hebt das seit kurzem erhältliche Headset Playstation VR die Nachfrage.Fallender Umsatz und schwacher Wechselkurs
Der Gesamtumsatz des Konzerns fiel in dem seit Ende September abgeschlossenen Quartal auf 16,4 Milliarden Euro und somit um 10,8 Prozent. Einen Teil dazu sollen die ungünstigeren Wechselkurse beigetragen haben. Da der Yen aktuell wieder deutlich stärker geworden ist, kommen Einnahmen bei der Umrechnung in die japanische Währung für die Bilanz deutlich schwächer zum Vorschein.Zusätzlich kann Sony nicht mehr durch den Verkauf von Kamerasensoren für Smartphones punkten. Derzeit zeigt sich ein erheblicher Rückgang des Wachstums im Smartphone-Markt. Sony agiert als Zulieferer der Sensoren in verschiedenen Markengeräten - unter anderem iPhones von Apple sowie Telefone von Samsung. Ein drastischer Rückgang des Absatzes ist die Folge.
Gewinne durch Premium-Smartphones erzielt
Sony versucht das eigene Smartphone-Geschäft durch teurere Geräte, wie zum Beispiel das Sony Xperia XZ, zu verbessern. So konnte Sony trotz einer verhältnismäßig geringen Stückzahl abgesetzter Smartphones von 6,7 Millionen ein Jahr zuvor einen Gewinn von 32 Millionen Euro einfahren. Im zweiten Geschäftsquartal ein Jahr zuvor musste noch ein Verlust von 178 Millionen Euro eingesteckt werden. Zeitgleich reduzierte sich der Umsatz auf 1,46 Milliarden Euro - ungefähr 40 Prozent weniger als zuvor.Siehe auch:
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