Amnesty International meint Skypes Privateinstellungen sind ein Witz
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert in einem neuen Report den fehlenden Privatsphären-Schutz bei einigen Messenger-Diensten. Besonders schlecht schneiden dabei Skype und Snapchat ab - beide stellen sogar eine Gefahr für die Nutzer dar.
Die Non-Profit-Organisation Amnesty International hat sich elf beliebte Messenger angeschaut und sie anhand verschiedener Kriterien wie Verschlüsselung, Sicherheit und auch Transparenz gegenüber den Nutzern bewertet. Dienste wie Skype, WhatsApp und WeChat werden dabei täglich von mehreren Hundert Millionen Menschen weltweit für die Kommunikation genutzt, teilweise auch, um in Krisengebieten in Kontakt zu bleiben. Für politische Aktivisten, Randgruppen und Minderheiten kann die Wahrung ihrer Privatsphäre dabei zu einem wichtigen Kriterium für ihre persönliche Unversehrtheit werden.
In Deutschland hat WhatsApp keine Konkurrenz
Amnesty hält Skype dabei für besonders fahrlässig, denn das Unternehmen stehe für eine Kluft zwischen dem, was das Unternehmen nach außen hin vertritt (zum Beispiel seine offizielle Verpflichtung Pro Menschenrechte) und dem, was man tatsächlich seinen Nutzern bietet.
Es gibt aber auch Empfehlungen, die einige Nutzer vielleicht auch überraschen werden. So hält Amnesty International Apple und Facebook für lobenswert, auch was ihre Politik in Sachen Nutzerechte gegenüber Behörden anbelangt.
Facebook erhält für den Facebook Messenger und für WhatsApp den ersten Platz, mit 73 von 100 möglichen Punkten. Es folgen Apple mit iMessage und FaceTime und Telegram mit seinem gleichnamigen Dienst. Nur Apple, Line und Viber Media (Viber) haben dabei eine voreingestellte Verschlüsselung in ihren Instant Messengern aktiviert.
Der Report "For Your Eyes Only?" kann bei Amnesty als PDF geladen werden.
Siehe auch: Auf WhatsApp besser verzichten: Datenschutzbeauftragter warnt
In Deutschland hat WhatsApp keine Konkurrenz
Amnesty sieht es anders als Andere
Richtig zufrieden ist Amnesty mit keinem der Anbieter. Es gibt aber einige Ausreißer. Wenn Tech-Unternehmen wie Snapchat oder der Skype-Besitzer Microsoft dann daran scheitern, grundlegende Schutzfunktionen für die Privatsphäre in ihren Instant Messaging-Diensten einzuhalten, setzen sie die Menschenrechte der Betroffenen einer unnötigen Gefahr aus, schreibt Amnesty International.Amnesty hält Skype dabei für besonders fahrlässig, denn das Unternehmen stehe für eine Kluft zwischen dem, was das Unternehmen nach außen hin vertritt (zum Beispiel seine offizielle Verpflichtung Pro Menschenrechte) und dem, was man tatsächlich seinen Nutzern bietet.
Kein Interesse an Mitarbeit
Komplett versagt haben die Unternehmen Blackberry, Snapchat und Tencent (WeChat) nach dem Rating von Amnesty. Blackberry und Tencent haben dabei auf Anfragen von Amnesty bezüglich der Messenger gar nicht reagiert.Es gibt aber auch Empfehlungen, die einige Nutzer vielleicht auch überraschen werden. So hält Amnesty International Apple und Facebook für lobenswert, auch was ihre Politik in Sachen Nutzerechte gegenüber Behörden anbelangt.
Facebook erhält für den Facebook Messenger und für WhatsApp den ersten Platz, mit 73 von 100 möglichen Punkten. Es folgen Apple mit iMessage und FaceTime und Telegram mit seinem gleichnamigen Dienst. Nur Apple, Line und Viber Media (Viber) haben dabei eine voreingestellte Verschlüsselung in ihren Instant Messengern aktiviert.
Der Report "For Your Eyes Only?" kann bei Amnesty als PDF geladen werden.
Siehe auch: Auf WhatsApp besser verzichten: Datenschutzbeauftragter warnt
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