Pixel XL Teardown: Ohne Wow-Effekt, aber es hapert schon beim Öffnen
Die Reparaturspezialisten von iFixit haben jetzt einen Blick auf das Innenleben der neuen Google Pixel Smartphones geworfen. Einiges interessantes ist dabei herausgekommen: So profitiert das Pixel von Googles Experimenten mit modularem Aufbau und lässt sich dadurch teils auch recht gut reparieren.
Immer wieder schön zu sehen, wenn iFixit neue Geräte in die Hand bekommt und in einem Teardown Jedermann einen Blick auf die verbaute Hardware ermöglicht. Beim Google Pixel XL Teardown - also dem Auseinandernehmen des großformatigen neuen Pixel Smartphones - gab es zwar im Grunde keine Überraschungen, dafür aber eine Reihe an interessanten Erkenntnissen. iFixit vergibt zum Beispiel für das Pixel XL nur 6 von 10 Punkten in Sachen Reparierbarkeit.
Einmal zerlegt: Das Pixel XL im Teardown von iFixit.
Siehe auch: Googles Hardware-Chef: Die Pixels können gegen das iPhone bestehen
Ansonsten: Neben dem Qualcomm Snapdragon 821 SoC arbeitet ein 4 GB LPDDR4 DRAM-Baustein von Samsung. Samsung steuert ebenfalls denn UFS-2.0-Flashspeicher bei. Der Akku stammt von Auftragsfertiger HTC. Mehr zu den Komponenten direkt im Blog von iFixit.
Öffnen wird zum Glückspiel
Zwar lobt man das modulare Design mit seinen unabhängigen Komponenten, die sich im Falle eines Defekts so einfacher, kostengünstiger und zumeist ohne weitere Geräteteile zu beschädigen austauschen lassen. Im Grunde ist es wie beim direkten Vorgänger Nexus 5X. Das Pixel XL hat wenig Kleber, nur Torx-T5-Schrauben - das macht das Leben einer Smartphone-Werkstatt einfach.Es gibt Clips, wo man sie nicht will
Allerdings nutzt Googles Hardware-Partner HTC in der Produktion einige unschöne Befestigungsmethoden mit Clips, die das Öffnen des Geräts zu einem Glücksspiel machen. Den Profis ist dabei vor allem die Display-Einheit ein Dorn im Auge, welches ihnen beim Öffnen gleich so auseinandergefallen war, dass sie es nicht wieder zusammenbrachten. Ist man aber erst einmal "drin", soll es kein Problem sein, grundlegend herum zu basteln. Selbst der Akku, der bei vielen Herstellern ein Problem beim Austausch wird, ist mit wenigen Handgriffen befreit. Dennoch muss sich das Pixel XL nun in Sachen Reparatur-Möglichkeit hinter dem direkten Konkurrenten, dem neuen iPhone 7 Plus anstellen, lässt dafür aber das Samsung Galaxy S7 Edge (bekam nur 4 von 10 Punkten) alt aussehen.Siehe auch: Googles Hardware-Chef: Die Pixels können gegen das iPhone bestehen
Ansonsten: Neben dem Qualcomm Snapdragon 821 SoC arbeitet ein 4 GB LPDDR4 DRAM-Baustein von Samsung. Samsung steuert ebenfalls denn UFS-2.0-Flashspeicher bei. Der Akku stammt von Auftragsfertiger HTC. Mehr zu den Komponenten direkt im Blog von iFixit.
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