iNpacken bitte: Apple meldet Patent auf Papier-Einkaufstüte an
Der Computerkonzern Apple ist dann doch noch für Überraschungen gut - und sei es nur, dass man ein Patent auf eine Einkaufstüte aus Papier anmeldet. Übermittelt wurde der entsprechende Antrag bereits im März an das US-Patentamt. Und man muss schon genau hinsehen, um eine Neuerung zu finden.
Vermutlich ist man sich in Cupertino durchaus dessen bewusst, dass die Patentanmeldung einigen Spott nach sich ziehen wird. Das hinderte das Unternehmen aber nicht, diesen Weg zu gehen. Und wenn man etwas genauer hinschaut, zeigt sich auch, dass man es hier durchaus mit einer Entwicklung zu tun hat, wie sie für Apple ziemlich üblich ist.
Das Unternehmen hat eine längere Tradition, seinen Kunden nicht nur irgendein technisches Produkt, sondern ein Lebensgefühl zu verkaufen. Dazu gehört es schon lange, die eigenen Geräte auch in eine durchdachte Verpackung zu tun. Die Schachteln und Kisten, in denen Apple-Produkte geliefert werden, waren schon möglichst durchdacht und geschmackvoll gestaltet, als andere noch lange alles in beliebige Kartons und Plastiktüten stopften.
Da die Apple Stores im Vertrieb des Unternehmens eine herausragende Stellung einnahmen, war es nun im Grunde folgerichtig, dass man sich bei Apple auch über die Einkaufstüte Gedanken machte, in denen die Produkte nach Hause getragen werden. Die patentierte Lösung besteht hier zu 60 Prozent aus Recycling-Material. Die eigentliche Neuerung sind allerdings die Tragegriffe.
Diese bestehen in diesem Fall nun aus einem Geflecht von Papierfasern und weisen einen größeren Durchmesser auf als bei vergleichbaren Tragetaschen. Dadurch sollen sie einerseits reißfest und auch angenehm zu tragen sein. Und auch in die Tasche an sich wurde Entwicklungsarbeit gesteckt. Sie soll ebenfalls sehr stabil sein und bei der Produktion wird kein Klebstoff benötigt, wodurch die Umweltbelastung weiter reduziert werden soll.
Diebe in blauen T-Shirts Apple Stores im Tagesbetrieb ausgeräumt
Das Unternehmen hat eine längere Tradition, seinen Kunden nicht nur irgendein technisches Produkt, sondern ein Lebensgefühl zu verkaufen. Dazu gehört es schon lange, die eigenen Geräte auch in eine durchdachte Verpackung zu tun. Die Schachteln und Kisten, in denen Apple-Produkte geliefert werden, waren schon möglichst durchdacht und geschmackvoll gestaltet, als andere noch lange alles in beliebige Kartons und Plastiktüten stopften.
Da die Apple Stores im Vertrieb des Unternehmens eine herausragende Stellung einnahmen, war es nun im Grunde folgerichtig, dass man sich bei Apple auch über die Einkaufstüte Gedanken machte, in denen die Produkte nach Hause getragen werden. Die patentierte Lösung besteht hier zu 60 Prozent aus Recycling-Material. Die eigentliche Neuerung sind allerdings die Tragegriffe.
Diese bestehen in diesem Fall nun aus einem Geflecht von Papierfasern und weisen einen größeren Durchmesser auf als bei vergleichbaren Tragetaschen. Dadurch sollen sie einerseits reißfest und auch angenehm zu tragen sein. Und auch in die Tasche an sich wurde Entwicklungsarbeit gesteckt. Sie soll ebenfalls sehr stabil sein und bei der Produktion wird kein Klebstoff benötigt, wodurch die Umweltbelastung weiter reduziert werden soll.
Diebe in blauen T-Shirts Apple Stores im Tagesbetrieb ausgeräumt
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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