Intel: Ihr werdet keine Kopfhörer mit Klinke mehr wollen!
Beim Chiphersteller Intel hat man wenig Verständnis dafür, dass viele Nutzer von Smartphones nicht gerade glücklich darüber sind, dass der normale 3,5-Millimeter-Anschluss für den Kopfhörer verschwindet. Denn die Alternative ist aus Sicht des Unternehmens um ein Vielfaches besser.
Was Intel auf seiner Entwicklerkonferenz IDF jetzt laut einem Bericht von CNet präsentierte, klingt ein wenig danach, als sehe man sich quasi gezwungen, die zahlreichen Anwender erst einmal zu ihrem großen Glück zwingen zu müssen. Denn für den USB Type-C-Anschluss wird es einen neuen Audio-Standard geben, der verschiedene gute Features mit sich bringt, die beim klassischen Klinkenstecker schlicht nicht machbar sind. Wenn sie erst einmal da sind, sollen die Anwender gar nichts anderes mehr wollen.
Und tatsächlich gibt es Funktionen, die die Nachteile, die eine Verwendung des USB-Anschlusses für die Versorgung der Kopfhörer wieder wettmachen. Es ist eben nicht nur der Wegfall eines vergleichsweise klobigen Ports inklusive des vorgeschalteten Digital-Analog-Wandlers. Sondern eben auch die Möglichkeiten, die eine komplett digitale Ansteuerung der Kopfhörer mit sich bringt.
Der neue Standard wird beispielsweise Features mitbringen, die eine Optimierung des Klangs ermöglichen. Das Audiosignal soll sich so automatisch an die jeweilige Hardware anpassen, so dass auch preiswertere Produkte deutlich bessere Ergebnisse bringen, hieß es. Das soll sich aber nicht nur im Preis der Kopfhörer niederschlagen - auch die Geräte könnten letztlich günstiger werden, wenn die Hersteller durch Software-Optimierungen zu Ergebnissen kommen, die bisher nur über Technologie-Partnerschaften mit großen Audio-Marken möglich waren.
Die Intel-Ingenieure sehen hier eine ähnliche Situation wie einst, als die überall vorhandenen VGA-Anschlüsse für Displays und Beamer durch HDMI ersetzt werden sollten. Dagegen gab es Anfangs ebenso viel Wehklagen, das sich inzwischen aber gelegt hat. Nur dass bei den Kopfhörern, bei denen die Nutzer seit den ersten mobilen Wiedergabegeräten - also dem Walkman - nichts anderes kennen, die Gewöhnung an das Alte noch viel größer ist.
Erste Smartphones ohne Klinke und nicht von Apple
Und tatsächlich gibt es Funktionen, die die Nachteile, die eine Verwendung des USB-Anschlusses für die Versorgung der Kopfhörer wieder wettmachen. Es ist eben nicht nur der Wegfall eines vergleichsweise klobigen Ports inklusive des vorgeschalteten Digital-Analog-Wandlers. Sondern eben auch die Möglichkeiten, die eine komplett digitale Ansteuerung der Kopfhörer mit sich bringt.
Der neue Standard wird beispielsweise Features mitbringen, die eine Optimierung des Klangs ermöglichen. Das Audiosignal soll sich so automatisch an die jeweilige Hardware anpassen, so dass auch preiswertere Produkte deutlich bessere Ergebnisse bringen, hieß es. Das soll sich aber nicht nur im Preis der Kopfhörer niederschlagen - auch die Geräte könnten letztlich günstiger werden, wenn die Hersteller durch Software-Optimierungen zu Ergebnissen kommen, die bisher nur über Technologie-Partnerschaften mit großen Audio-Marken möglich waren.
Integriertes Energie-Management
Und obwohl Kopfhörer mit USB Type-C-Anbindung durch die zusätzlich benötigten Controller eigentlich mehr Energie benötigen, soll der Verbrauch in der Praxis sich im Grunde kaum von den klassischen Analog-Produkten unterscheiden. Dafür sorgt die Möglichkeit eines integrierten Energiemanagements. Die inzwischen bei Smartphones gebräuchlichen Headsets mit kleinem Mikrofon am Kabel müssen im aktuellen Format beispielsweise ständig komplett mit Strom versorgt werden. Der neue USB-Audio-Standard erlaubt es hingegen auch, das Mikrofon schlicht abzuschalten, wenn es nicht benötigt wird.Die Intel-Ingenieure sehen hier eine ähnliche Situation wie einst, als die überall vorhandenen VGA-Anschlüsse für Displays und Beamer durch HDMI ersetzt werden sollten. Dagegen gab es Anfangs ebenso viel Wehklagen, das sich inzwischen aber gelegt hat. Nur dass bei den Kopfhörern, bei denen die Nutzer seit den ersten mobilen Wiedergabegeräten - also dem Walkman - nichts anderes kennen, die Gewöhnung an das Alte noch viel größer ist.
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