Apple zahlt Frauen jetzt für den gleichen Job das gleiche Geld
Das Thema "Diversity" treibt die großen Unternehmen der Tech-Branche aufgrund entsprechender gesellschaftlicher Debatten seit einiger Zeit um. Nun konnte der Computerkonzern Apple vermelden, in einem Punkt ein Ziel erreicht zu haben: Alle bekommen für die gleiche Arbeit nun den gleichen Lohn.
Gesamtgesellschaftlich verdienen Frauen beispielsweise noch immer weniger als Männer. Das hat verschiedene Ursachen. In den meisten Fällen handelt es sich hier nicht um offene Diskriminierung, sondern um ein strukturelles Problem mit vielschichtigen Gründen. So arbeiten Frauen häufiger in generell schlechter bezahlten Berufen oder gehen aufgrund von Mentailitäts-Unterschieden nicht so offensiv in Gehaltsverhandlungen wie ihre männlichen Kollegen.
Auch bei Apple hat man wohl nicht bewusst Gehaltsunterschiede herbeigeführt. Das zeigte sich auch daran, dass die Differenz längst nicht so stark ausfiel wie in der Gesamtwirtschaft. Konzernchef Tim Cook hatte im Februar allerdings die Ergebnisse einer internen Untersuchung vorgestellt, laut der die beim Unternehmen angestellten Frauen im Durchschnitt nur 99,6 Prozent des Gehalts ihrer männlichen Kollegen bekamen. Einen Unterschied gab es auch zwischen den Gehältern bei Mitarbeitern, die verschiedenen Minderheiten zugerechnet werden können. Diese erhielten im Konzerndurchschnitt 99,7 Prozent des Gehalts der weißen Mehrheit.
Dem Eingeständnis, dass es hier noch ein Problem gibt, folgten offenbar recht schnell praktische Maßnahmen. Jetzt konnte Apple bereits eine vollständige Angleichung des Lohnniveaus verkünden. Im April hatten bereits Microsoft und Facebook einen solchen Erfolg vermeldet.
Apple steigerte den Anteil der Angehörigen von Minderheiten bei den Neueinstellungen binnen der letzten zwei Jahre von 21 auf 27 Prozent. In dieser Gruppe sind aber beispielsweise asiatisch-stämmige Menschen am stärksten vertreten, während sie in der US-Bevölkerung nach Afro- und Lateinamerikanern aber mit Abstand auf Rang 3 liegen. In der Gesamtbelegtschaft kam Apple hier insgesamt um einen Prozentpunkt voran. Das ist zwar ein kleiner Fortschritt, doch immer noch mehr als bei anderen großen Tech-Unternehmen, wo es trotz eines höheren Problembewusstseins zuletzt gar keine Fortschritte gab.
Der Anteil der Frauen bei den Neueinstellungen kletterte nach Angaben des Konzerns binnen der letzten beiden Jahre von 31 auf 37 Prozent. Angesichts dessen, dass aktuell erst 32 Prozent der Gesamtbelegschaft weiblich ist, gibt es hier aber noch einiges zu tun. Das gilt erst recht für das Management des Konzerns: Anfang 2014 kam hier Angela Ahrendts dazu, die seither die Leitung des Vertriebs und der Apple Stores innehat. Der übrige Teil des Führungs-Teams sind weiterhin ausschließlich weiße Männer, die regelmäßig auch auf der Keynote-Bühne das Unternehmen repräsentieren.
Auch bei Apple hat man wohl nicht bewusst Gehaltsunterschiede herbeigeführt. Das zeigte sich auch daran, dass die Differenz längst nicht so stark ausfiel wie in der Gesamtwirtschaft. Konzernchef Tim Cook hatte im Februar allerdings die Ergebnisse einer internen Untersuchung vorgestellt, laut der die beim Unternehmen angestellten Frauen im Durchschnitt nur 99,6 Prozent des Gehalts ihrer männlichen Kollegen bekamen. Einen Unterschied gab es auch zwischen den Gehältern bei Mitarbeitern, die verschiedenen Minderheiten zugerechnet werden können. Diese erhielten im Konzerndurchschnitt 99,7 Prozent des Gehalts der weißen Mehrheit.
Dem Eingeständnis, dass es hier noch ein Problem gibt, folgten offenbar recht schnell praktische Maßnahmen. Jetzt konnte Apple bereits eine vollständige Angleichung des Lohnniveaus verkünden. Im April hatten bereits Microsoft und Facebook einen solchen Erfolg vermeldet.
Kleine Fortschritte bei der Mischung
Fortschritte vermeldete das Unternehmen auch bei dem Vorhaben, in der Belegschaft eine Mischung hinzubekommen, die dem gesellschaftlichen Durchschnitt entspricht. Das ist wesentlich komplizierter, da firmeninterne Maßnahmen hier nicht allein erfolgreich sind. So ist der Anteil von sozial schwachen Haushalten in der afro- oder lateinamerikanischen Bevölkerung beispielsweise überdurchschnittlich hoch, was dem Nachwuchs schlechtere Bildungschancen eröffnet und so letztlich der Anteil bei Fachkräften ein anderer ist, als im Bevölkerungsschnitt.Apple steigerte den Anteil der Angehörigen von Minderheiten bei den Neueinstellungen binnen der letzten zwei Jahre von 21 auf 27 Prozent. In dieser Gruppe sind aber beispielsweise asiatisch-stämmige Menschen am stärksten vertreten, während sie in der US-Bevölkerung nach Afro- und Lateinamerikanern aber mit Abstand auf Rang 3 liegen. In der Gesamtbelegtschaft kam Apple hier insgesamt um einen Prozentpunkt voran. Das ist zwar ein kleiner Fortschritt, doch immer noch mehr als bei anderen großen Tech-Unternehmen, wo es trotz eines höheren Problembewusstseins zuletzt gar keine Fortschritte gab.
Der Anteil der Frauen bei den Neueinstellungen kletterte nach Angaben des Konzerns binnen der letzten beiden Jahre von 31 auf 37 Prozent. Angesichts dessen, dass aktuell erst 32 Prozent der Gesamtbelegschaft weiblich ist, gibt es hier aber noch einiges zu tun. Das gilt erst recht für das Management des Konzerns: Anfang 2014 kam hier Angela Ahrendts dazu, die seither die Leitung des Vertriebs und der Apple Stores innehat. Der übrige Teil des Führungs-Teams sind weiterhin ausschließlich weiße Männer, die regelmäßig auch auf der Keynote-Bühne das Unternehmen repräsentieren.
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