Apple zahlt Frauen jetzt für den gleichen Job das gleiche Geld

Das Thema "Diversity" treibt die großen Unternehmen der Tech-Branche aufgrund entsprechender gesellschaftlicher Debatten seit einiger Zeit um. Nun konnte der Computerkonzern Apple vermelden, in einem Punkt ein Ziel erreicht zu haben: Alle bekommen für ... mehr... Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr

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Jetzt müssten sie nur noch Kindern das gleiche Geld geben wie Erwachsen.

(minuse incoming)
 
@Lona: kinder dürften erst nicht arbeiten!
 
@cs1005: in apples china-fabriken aber schon! :D
 
@palim: genau. die kippen die reissäcke immer um :P
 
@hangk: diese schweine!!! deswegen herrscht hier immer so ein trubel!
 
@palim: Hat Apple neuerdings Fabriken in China? WF hat gar nicht berichtet.
 
@palim: du kennst den Unterschied zwischen eigenen Fabriken und denen der Zulieferer ?
 
@Balu2004: klar, in meinen eigenen fabriken lass ich meine eigenen kinder arbeiten, in den zulieferfabriken die kinder der zulieferer
 
@palim: Und damit entzieht es sich der Verantwortung von Apple, MS, DELL und wer sonst noch bei Foxcon fertigen lässt.
 
@topsi.kret: UND der Verantwortung der Kunden, die so hergestellte Geräte kaufen - oder?!
 
@Kiebitz: Nö. Warum sollten Kunden in Verantwortung stehen?
 
@topsi.kret: Natürlich hat dann auch noch verantwortung. Jeder der z.B. Plastik mag oder Produkte kauft in dem Plastik enthalten ist ist auch für die verschmutzung verantwortlich.
 
@Menschenhasser: Nö. Der Kunde kauft, was angeboten wird.
 
@topsi.kret: Aber es bestehen immer verschiedene Angebote also hat der Kunde die Wahl.
 
@palim: Auch in China ist Kinderarbeit verboten. Die Fälle von Jugendlichen, die bei Foxconn beschäftigt waren, stellten sich alle als 16-17 Jährige Praktikanten heraus.
Die Schulen und Universitäten bekommen Gelder, wenn sie Praktikanten schicken. Das ist zwas nicht das Gelbe vom Ei aber hat nichts mit Kinderarbeit zu tun, eher mit Versklavung.

Die Kinderarbeit ist ein schwerwiegendes Problem in Ländern wie Indien und Bangladesch, kann aber für China überhaupt nicht als Kritikpunkt genannt werden.

PS: Die ganze Sache ist aber eine Milchmädchenrechnung, wenn eine Frau den Schnitt einfach so weit nach oben treibt, da sie acht mal mehr verdient als ihr Chef.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/apple-managerin-kassiert-73-4-millionen-dollar-im-jahr-13387345.html
So verdienen die Frauen im Durchschnitt natürlich fast so viel wie die Männer. Warum fällt niemandem so etwas auf, der Statistiken anschaut und einen Artikel darüber schreiben will?
 
@otzepo: sooo ernst war das auch nicht gemeint. wir wissen alle, wie es in indien & co abläuft und da apple, hp oder sonstwer nicht die volle kontrolle haben. manche verstehen sarkasmus hier halt nicht...
 
@palim: Achso, habe keinen Sarkasmus erkannt, denn ich bezeichne so nur verletzenden Spott.
Habe dir im Prinzip nur geantwortet um klar zu stellen, dass die Chinesen Kinderarbeit nicht gut heißen und Apple keine Fabriken in China besitzt. ;)
Oder gehst du jetzt sogar zurück zu der zynischen Eröffnung?
 
Wow. Was für Vorreiter. Nicht.
 
@regulator: Genau, die anderen IT-Grössen machen das eh schon viel länger, besser, grüner, veganer und überhaupt...
 
@gutenmorgen1: Ich habe nirgendwo gesagt, dass dies besser wäre. Meiner Meinung nach ist es gerechtfertigt, dass Frauen einen etwas geringeren Lohn bekommen, denn wenn sie Kinder bekommen, fallen sie für den Betrieb - bei Lohnfortzahlung - aus. Dies muss kompensiert werden.
 
@regulator: Sie sollten das selbe verdienen bis sie wegen Kinderpause für den Betrieb ausfallen. Dann sollte natürlich nicht der Betrieb dafür aufkommen (warum auch) sondern der profitierende (Staat / Steuerzahler). Der grundsätzliche Fehler liegt da im System.
 
@gutenmorgen1:
http://www.realsexism.com/

Frauen die die gleichen Karriereentscheidungen treffen wie ihre männlichen Kollegen werden gleich bezahlt.
Für die Firma wäre eine Frau die weniger Lohn erhält aber die gleiche Arbeit macht absolut klasse.
 
@regulator: Dann müsste ich auch weniger Gehalt bekommen, bin chronisch krank und kann jederzeit für Wochen ausfallen. Passiert zwar selten aber ist bereits zweimal vorgekommen.
 
@Knerd: Ja.
 
@regulator: Wieso? In der Zeit in der ich da bin leiste ich volle Arbeit. Daher verstehe ich deine Logik nicht.
 
@Knerd: In der Zeit in der du aber nicht da bist, verursachst du deinem Betrieb trotzdem kosten. Sei es indem Kunden durch die Verzögerung abspringen oder indem Kollegen deine Arbeit zusätzlich erledigen müssen und dadurch Überstunden verursacht werden.
Das selbe passiert bei Frauen, die in Babypause gehen. Der Arbeitsplatz muss erhalten bleiben, es müssen Überstunden geschoben oder jemand zusätzlich für diese Zeit eingestellt werden der wiederum erst eingelernt werden muss...

Sowas sollte einfach nicht auf den Betrieb zurückfallen, denn wenn mal ein richtiger Erbsenzähler dein Vorgesetzter wird, wird der sich vielleicht die Sache mal durchrechnen.
 
@regulator: Dann müssten Männer aber weniger bekommen, weil sie statistisch eher sterben und damit die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie eher ausfallen. Merkst du was?
 
@dodnet: Es wäre traurig, wenn man bis zu seinem Tod arbeiten müsste. Das Rentenalter von 67 liegt unter der durchschnittlichen Sterberate. Dein Argument hinkt somit.
 
@regulator: "durchschnittlichen Sterberate", d.h. der eine stirbt mit 57, der andere mit 77. Das sind statistisch aber mehr Männer, die schon vor der Rente sterben. Außerdem bekommt auch nicht jede Frau ein Kind oder die gleiche Anzahl an Kindern.
 
@dodnet: Das stimmt an sich. Aber was will man sonst manchen, als vom arithmetischen Mittel auszugehen? Es gibt sicher auch Frauen auf der Welt, die mehr verdienen als Männer auf vergleichbarem Posten - die ganze Thematik basiert auf statistischen Verfahren.
 
Vom Mittelalter in die DDR! Endlich!
 
@TomW: Wobei das mickrige Einkommen (oder nennen wir es Taschengeld) in der Zone auch nicht gerade zeitgemäß war.
 
@topsi.kret: Man konnte sich aber zumindest eine Wohnung davon leisten.
 
@Paradise: Kunststück, haben die Bruchbuden (Altbau) und die billig hochgezogenen Plattenbauten, die nach dem Anschluss an die BRD erstmal auf den Stand des weißen Mannes gebracht werden mussten, kaum Miete gekostet (mit bekannten Folgen des Verfalls).
Interessanterweise muss man aber auch heute in der BRD nicht obdachlos sein, schließlich gibt es Wohngeld. Was war jetzt genau Dein Argument für Taschengeld a*la DDR?
 
@topsi.kret: Da wir öfters bei der Verwandtschaft waren kann ich sagen das es schlimmeres gibt als Plattenbauten. Lieber Plattenbau als die heutigen Mit/Strom/Wasserkosten und Gehälter um dann zu sehen wie man über die Runden kommt.
 
@Paradise: Da ich weniger "mal drüben" war, sondern da groß geworden bin, kann ich Dir sagen: Es gibt aber nicht viel,m was schlimmer ist als in einer Plattenbausiedlung zu leben. Obwohl sich das heute mit der Sanierung durchaus relativiert hat. Aber damals waren die Bruchbuden katastrophal.
 
@topsi.kret: Also in Hoyerswerda bei meinem Vater seiner Schwester fand ich es nicht so schlimm. Es hatte sogar für nen Garten und den bau eines kleinen Hauses in diesem gelangt. Trabi hatten sie auch. Aber ich hab keine Ahnung was die gearbeitet haben.

Immerhin hat Erich Häuser/Wohnungen gebaut. Merkel baut höchstens für nicht Deutsche :D
 
@Paradise: Und heute fährt man eben ein richtiges Auto, hat nen Schrebergarten mit Häuschen drauf.

Warum sollte Merkel Wohnungen bauen? Dafür sind die Kommunen zuständig.
 
@topsi.kret: Bei 8.50€ oder als Kassiererin oder Friseurin sicherlich nicht.
 
@Paradise: Augen auf bei der Berufswahl.
 
@topsi.kret: Genau. Und Haare schneiden, Brötchen backen, Toiletten reinigen machen dann alle selber weil es nur noch Manager gibt.
Deinen Müll verbrennst Du dann sicherlich im Garten.
 
@Paradise: Weil nur Manager mehr als 8,50/h bekommen?
 
@topsi.kret: Weil die eigentliche Stütze unserer Gesellschaft nun mal mit einstelligen €-Beträgen pro Stunde lebt und das nicht wenige sind?
 
@TomW: Und daran ist wer schuld? Sollen sich gewerkschaftlich organisieren und Tarifverträge durchboxen.
 
@topsi.kret: Man sollte meinen, dass es nach 25 Jahren alle geschafft haben, alte Vorurteile zu überwinden. Aber einige wenige Ewiggestrige wollen sich wohl nicht weiter entwickeln ....

In der DDR gab es generell ein komplett anderes Preisgefüge. Sogenannte Luxusgüter waren teuer, aber der Grundbedarf zum Leben war günstig. Mit dem "mickrigen Einkommen" konnte dort jeder noch gut leben. Heute sind die Einkommen höher, dafür gibt es viel Armut und Obdachlosigkeit. Im Osten lief wirklich sehr viel schief, aber dein Einwand ist ziemlich dämlich und zeigt nur, dass du echt KEINE Ahnung hast von dieser Zeit.
 
@Drachen: Ich habe keine Vorurteile, sondern weiß, wovon ich rede. Dass man die Massen mit billigen Wohnungen und (dürftig erhältlichen) Nahrungsmitteln ruhig zu stellen versuchte, ist mir bekannt. Dass die Bevölkerung damit nicht zufrieden war, ist auch hinlänglich bekannt.
Heute kann jeder H4-Bezieher besser leben, als es in der DDR möglich war (besser wohnen, Essen und konsumieren).

Heute gibt es Obdachlosigkeit, die niemand hinnehmen muss. Jedem steht vom Amt her das Geld für eine Wohnung zu, man muss aber was tun dafür: nämlich um Hilfe suchen.

Und wovon sollte ich keine Ahnung haben? Ich habe das Elend damals live erlebt. Und dass die DDR durch die Bevölkerung abgeschafft wurde, spricht wohl eher nicht dafür, dass es so goldig war, wie Du mir hier weismachen willst. Du kannst Deine tolle DDR glorifizieren, wie Du willst, das beweist nur, dass Du damals entweder zu jung oder zu blind warst.
 
@topsi.kret: Ich schrieb nichts von goldig und habe klar erkennbar nichts glorifiziert. Du hast es wohl nicht so mit Tatsachen und dein "erlebtes Elend" ist eben doch nur eine fade Kombination von (weniger als) Halbwissen und Vorurteilen.
 
@Drachen: Ich habe lange genug in der DDR gelebt, bis sie endlich abgewickelt wurde und ich weine dem keine Träne nach. Mir wurde EOS verweigert, obwohl 10. Klasse mit 1,2 abgeschlossen. Mein beruflicher Werdegang war dadurch bis zur Einheit stark eingeschränkt. Und richtig "spaßig" wurde es nach dem Stellen des Ausreiseantrages. Ja, alles Vorurteile und Halbwissen.
 
Schade dass sowas als Schlagzeile gilt und nicht von Anfang so gemacht worden ist. Vor allem in Berufen in denen die körperliche Arbeit nicht ausschlaggebend ist, sollte es keine Unterschiede in der Bezahlung/Behandlung geben!
 
Wie ich dieses gierige Unternehmen Apple kenne, werden die sicherlich weniger das Gehalt der Frauen angehoben, als viel mehr das der Herren abgesenkt haben. Alles zum Wohle des Aktienkurses.
 
@topsi.kret: Ach was die haben alle Männer einfach rausgeworfen und das Gehalt der Frauen abgesenkt, wirklich unglaublich diese Sklaventreiber, aber trotzdem reichts für die Top 10 der US Unternehmen bezüglich der Mitarbeiterzufriedenheit, krass wie es da sonst zugehen muss in diesem Amerika...
 
"Angesichts dessen, dass aktuell erst 32 Prozent der Gesamtbelegschaft weiblich ist, gibt es hier aber noch einiges zu tun."

Kann es sein, dass dem Artikelschreiber Ungleichbehandlung von Männern und Frauen in diesem Satz tatsächlich nicht auffällt?
Wenn das Ziel ein Anteil von 50% sein soll, dann werden Männer bei den Einstellungsgesprächen systematisch benachteiligt weil der Anteil von Frauen in der gesamten IT-Branche und somit auch bei den Bewerbungen weit und 50% liegt.
 
Wie soll bitte eine gleiche Bezahlung funktionieren? Keine leistungsbezogene Bezahlung und auch keine entsprechenden Verhandlungen mehr, sondern nur noch nach irgendeinem Tarif?
Viel schlechter kann es dich eigentlich gar nicht kommen... wenn man mal von der jetzt wohl gewünschten Diskriminierung von weißen Männern Absicht.
 
@Johnny Cache: Jede Frau bekommt eine Lohnerhöhung von 0,4 % und schon ist die Sache gegessen. Eventuell wird auch noch zwischen den einzelnen Berufen unterschieden. Oder die Männer bekommen bei ihrer nächsten Gehaltsrunde das geforderte Gehalt -0,4%. Im Durchschnitt wird das schon passen. Oder man passt es eben direkt bei jeder Frau individuell an, damit sie im Durchschnitt liegt.
 
@eshloraque: Daß man die die Gehälter 1:1 angleicht ist natürlich keine Kunst, die Frage ist aber wie das letztendlich funktionieren soll, denn wenn ich auf einmal genau so viel bekomme jemand deutlich schlechteres, nur weil ich das falsche Geschlecht habe, mach ich zum einen erst mal ein ziemliches Theater, zum anderen wäre ich bei der nächst besten Gelegenheit weg.
Was die da machen ist angewandte Durchschnittlichkeit, was letztendlich immer zur Abwanderung der besseren Mitarbeiter führen wird. Das ist nun wirklich nichts worauf man auch noch stolz sein sollte.
 
@Johnny Cache: Du sagst also, dass alle weiblichen Angestellten schlechtere Arbeit gemacht haben und jetzt ungerechterweise das gleiche Gehalt bekommen?
 
@dodnet: Nein, sie können auch durchaus deutlich schlechter verhandelt haben wenn es um ihr Gehalt ging. Tatsache ist aber daß jetzt alle Schlechten belohnt, während die Guten benachteiligt werden.
Wenn die gesamte Spanne zwischen gerade so nicht gefeuert werden und sich den Arsch aufreißen bei exakt keinem Cent liegt, müßte man schon verdammt bescheuert oder idealistisch sein, mehr als das absolute Minimum zu leisten.
 
@Johnny Cache: Das wäre jetzt natürlich ein Extrembeispiel. Zumal das bedeuten würde, dass man entweder ziemlich vielen was wegnehmen müsste, oder ziemlich vielen ziemlich viel dazu geben müsste (nämlich, dass alle auf dem Niveau des Topverdieners verdienen). Von daher denke ich, dass am wahrscheinlichsten ist, dass die verhandlungsschwachen Damen mehr Geld bekommen haben. Und selbst, wenn alle 0,4% mehr bekommen, wären das 4,- auf 1000,- ... da kann man nun wirklich nicht davon sprechen, dass Arsch aufreißen nicht mehr belohnt wird.

Und so ist es doch ganz schön, wenn die Starken (die, die gut verhandeln können), den Schwachen helfen. Ist irgendwie so das Solidarprinzip auf dem unser Staat fußt. So schlecht kann das nicht sein.
 
@eshloraque: Niemand sagt was gegen das Solidarprinzip, das die Schwachen unterstützt, der Haken ist nur daß es die Faulen schamlos ausnutzen und dafür bei weitem nicht genug auf den Sack bekommen.

Der Gedanke hinter der Aktion ist ja ganz nett, aber wenn man bei dem Ganzen nur von der Wand bis zur Tapete denkt, kommt nun mal murks dabei raus.
Selbe Position für selbes Geld bedeutet z.B. auch daß irgendein Frischling von der Schule oder Uni genau das selbe bekommt wie jemand der das schon seit zwei Jahrzehnten machen. Gehaltserhöhungen betreffen dann also nicht die Personen, sondern ausschließlich die Jobs.
 
@Johnny Cache: Es heißt doch gleiches Geld für gleiche Leistung. Wer sagt, dass jemand der seit 2 Jahrzehnten dabei ist, das gleiche leistet, wie ein Frischling? Und wer sagt, dass eine frische Dame weniger leistet als ein frischer Herr?

Außerdem steht es jedem Leistungsträger frei, sich selbst leistungsbezogene Bezahlung abzuholen. _Jeder_ kann sich nebenher selbstständig machen, weiterbilden, was aufbauen.
 
@Johnny Cache: mal ehrlich, glaubst du etwa dieses Märchen von leistungsbezogener Bezahlung? Gäbe es sowas tatsächlich, dann müsste mancher Manager Stütze beziehen und Putzfrauen, Handwerker oder erst recht Krankenschwestern würden Spitzeneinkommen beziehen. Leistung ist definitiv kein Kriterium für Bezahlung, nur ein Vorwand, um die eigentlichen Leistungsträger mit Brosamen abzuspeisen.
 
@Drachen: Was die Leistung des Arbeitnehmers einem Arbeitgeber wert ist, entscheidest nicht Du, sondern der, der sie bezahlen soll.
 
@topsi.kret: habe ich etwas Anderes behauptet? Ich stellte nur fest, dass die Bezahlung sich nicht nach der Leistung richtet und das hast du nicht widerlegt.
 
@Drachen: Wenn die Leistung eines Managers dem Unternehmen mehr einbringt, als die Leistung des eines anderen Arbeitnehmers, dann wird nach Leistung bezahlt. Was DU als Leistung definierst, spielt dabei absolut keine Rolle.
 
@topsi.kret: Wieder falsch, der erzielte Gewinn ist nämlich nicht identisch mit der Leistung. Aber lassen wir das, wir werden nicht einig. Ein schönes Wochenende wünsche ich dir und allen Mitlesern.
 
@Drachen: Ja, daran glaube ich. Außerdem weiß ich daß ich deutlich mehr bekomme als ein Kollege der zur selben Zeit für eine sogar etwas anspruchsvollere Position eingestellt wurde. Warum? Nicht weil ich so viel toller, schöner und besser wäre als er, sondern nur weil ich ganz anders verhandelt habe als er.
Wären wir bei Apple würde entweder er deutlich mehr bekommen oder ich nicht dort arbeiten.

Und genau das selbe kann ich auch von der anderen Seite, nämlich der eines Arbeitgebers, bestätigen. Da hat einer unserer Mitarbeiter verdammt hart verhandelt und am Ende fast 20% mehr bekommen als ein Kollege in selber Position, welcher eigentlich sogar noch besser und zuverlässiger gewesen ist. Blöderweise konnten wir es uns nicht leisten ihn zu verlieren, daher der höhere Lohn. Der andere hat nicht verhandelt, also hat er auch weiterhin seinen bisherigen Lohn bekommen.
 
@Johnny Cache: Nur weil jemand besser "verhandelt", ist er nicht automatisch besser, sondern kann auch nur ein größerer Dummschwätzer sein, wie du ja selbst bestätigst.

Leistung wird leider eben NICHT immer besser bezahlt, sondern oft nur Connections und wie gut man sich bei sowas darstellen kann. Und wie gut jemand den Chef beschwatzen kann, hat nichts mit besserer Leistung zu tun...
 
@dodnet: Korrekt. Und mit einer Politik wie sie hier Apple und natürlich unsere Gewerkschaften propagieren kann man sogar garantieren daß Leistung nicht mehr besser bezahlt wird.
Für mich ein ganz klarer Nachteil, aber ich kenne da Kollegen die schon seit Jahrzehnten von leben.
 
@dodnet: exakt das meinte ich - Leistung ist kein Hauptkriterium bei der Vergütung, sondern irgendwelche Einstufungen (vorgenommen von denne mit den großen Einkommen), das Lebensalter, die Branche, die Region und sonst noch einige Faktoren - hier und da auch Verhandlungsgeschick.
 
@Johnny Cache: ich freue mich ehrlich für dich, dass du diesen Erfolg hattest. Das geht aber nicht in jeder Region, jeder Branche und jeder Firma. Du sagst damit implizit aber selber, dass die Bezahlung besser wird bei guter Verhandlung und weniger von der Arbeitsleistung abhängt. Manche Leute sind gut und schaffen, aber nicht so gut im verhandeln, Andere können sich ziemlich gut verkaufen, aber sind fachlich Nieten. Ich kenne einige von beiden Sorten und du sicher auch.
 
@Drachen: Die Bezahlung hängt selbstverständlich von beidem ab, zumindest wenn man halbwegs brauchbare Vorgesetzten hat, welche ihre Aufgabe auch ernst nehmen. Eigentlich sollten sie aber Mitarbeiter die ihre Leistung nicht bringen können oder wollen sowieso aussortieren.
Nach langem Kampf haben wir das vor ein paar Monaten auch mal mit einem Kandidaten geschafft, welcher bestenfalls 5 Stunden am Tag überhaupt was gearbeitet hat. Die Lücke die er hinterläßt ersetzt ihn vollkommen. ;)
 
@Johnny Cache: LOL - solche kenne ich auch :-)
 
@Drachen: Es ist nicht zu unterschätzen, was Manager für eine Leistung bringen (womit ich nicht den Einsatz von Putzfrauen, Handwerker oder Krankenschwestern herabwürdigen will). Doch es zeigt sich, dass in unserer Gesellschaft der mehr bekommt, der am Anfang etwas länger durchhält, der sich mehr Wissen aneignet, der mehr Mut beweist. Und so kommt es halt, dass der Akademiker meist mehr verdient, als der, der sich nicht mal bis zum Abi durchbeißen wollte (oder konnte). Und es verdient der Mitarbeiter mehr, der nicht aufgehört hat sich weiterzubilden und unentbehrlich für die Firma zu werden. Und es verdient der Selbstständige mehr, der die Risiken der Selbstständigkeit auf sich genommen hat, anstatt die "Sicherheit" des Angestelltendaseins zu genießen. Und wer nicht den Mut hat zu verhandeln verdient weniger, als wer verhandelt. Und wer den Mut hat zu streiken, der verdient mehr als der, der noch nicht mal in einer Gewerkschaft ist.

Das ist unsere Gesellschaft. Die eigentliche Leistung ist es mutig zu sein und eigene Entscheidungen zu treffen. Lernen, wie man Excel-Tabellen ausfüllt und das 8 Stunden am Tag tun, kann jeder.
 
@eshloraque: manche Manager leisten tatsächlich Einiges, aber mit Sicherheit nichts so viel, was eine um mehrere Zehnerpotenzen höhere Bezahlung rechtfertigt. Und wie man bei VW sieht, ist es ja auch nicht so, dass sie für Fehler mehr haften würden und der Mehrverdienst durch das höhere Risiko begründet wäre. Die Bezahlung richtet sich jedenfalls nur sehr nachrangig nach Leistung. Andernfalls würde man in Meck-Pomm dieselben Gehälter zahlen wie in München für dieselbe Arbeit und Leistung, ganz zu schweigen von Tschechien, China oder Afrika.

Zunm Thema Verhandlung wurde oben schon was geschrieben.
 
@Drachen: Ist eine ganz einfache Frage: wieviel müsstest du verdienen um 6 statt 5 Tage zu arbeiten? Wieviel müsstest du verdienen um auch am Sonntag auf Abruf bereit zu stehen? Wieviel müsstest du verdienen um 80 Stunden in der Woche zu arbeiten anstelle 40?
 
@eshloraque: Nach einigem Grübeln glaube ich nun erkannt zu haben, worauf du hinaus willst mit deiner Frage, nämlich wieviel man mir zahlen müsste, damit ich noch einen Tag dran hänge oder die Stundenzahl freiwillig drastisch erhöhe.

Bereitschaft habe ich lange genug gemacht, die Vergütung dafür ist i.d.R. kaum verhandelbar. Doppelte Stundenzahl ist schwerer zu beantworten - einerseits stimmt generell etwas nicht in der Firma, wenn das dauerhaft nötig ist, und man reibt sich streng genommen für nichts auf. Andererseits kannst du all deine Fragen selber beantworten, wenn du das auf die Stundensätze runter brichst. Doppelte Stundenzahl hieße schonmal doppeltes Gehalt, ggf. auch Überstundenzulagen. Dasselbe bei 6 statt 5 Wochenarbeitstagen - a) ist die Firma krank, wenn das dauerhaft nötig ist, b) 20% mehr Gehalt für 20% mehr Stunden plus ggf. Überstundenzulagen.

Deine Frage ist ohnehin theoretisch. Ich habe schon 60Stunden-Wochen oder 25-Stunden-Wochenende geknufft und da war ich 20 Jahre jünger als heute. Auf Dauer geht das nicht, auch eine astronomisch hohe Bezahlung ändert daran nichts, denn sie ändert die Stundenzahl pro Tag und Woche oder die vom Körper geforderte Pause nicht.

Das ist auch nicht der Kern des Problems, denn Faktor 15 oder 50 beim Gehalt ist nicht mit Leistung zu begründen. Die Woche hat 168 Stunden, die Arbeitswoche meistens 40 Stunden. Lass den Manager nur 5 Stunden schlafen jede Nacht, 7 Tage arbeiten und im Büro wohnen, daher nur 1 Stunde für An- und Abfahrt plus Morgen- und Abendhygiene. In diesem sehr extremen Fall würden 7*6=42 Stunden von der Wochenstundenzahl abgehen und der arme Teufel 126 Stunden arbeiten (was er kein Jahr durchhalten würde, dann isser auf Monate hinaus verschlissen). Selbst du wirst mir zustimmen, dass die LEISTUNG nicht proportional zur Stundenzahl steigt, er würde bei sehr wohlwollender Rechnung vielleicht das 2,5 fache der Normalzeit leisten.
Wenn die Krankenschwester mit 12*3000=36.000 im Jahr heim geht und der Manager mehr als doppelt so viel schaffen sollte (was ich bezweifle), wodurch rechtfertigen sich dann Monatsgehälter von 15.000 und höher plus Boni in sechs- oder gar siebenstelliger Höhe? Durch nichts als dass sie sie sich selber bewilligen, aber niemals durch Leistung.

Es bleibt dabei: nach Leistung wird nirgends bezahlt, Leistung hat hier und da geringfügige Einflüsse, aber mehr nicht.
 
@Drachen: Was Leistung ist, ist da wohl reine Definitionssache. Du kannst natürlich auf den reinen Arbeitsinhalt schauen und sagen 80 Stunden sind das doppelte von 40 Stunden. Du kannst natürlich auch auf die Belastung schauen und da sind 80 Stunden die Woche eben eine mehr als doppelt so hohe Belastung, eher drei oder viermal so hoch. Dann lohnt sich der Blick vielleicht noch darauf, was damit für Belastungen im Privatleben auftreten. Da wäre der Partner, der in einer Vielzahl der Fälle einfach zu Hause den Rücken frei hält. Da wäre die spärliche Freizeit, die man nach Möglichkeit entspannend verbringen sollte. Da wäre geforderte tägliche Einsatzbereitschaft, die es manchmal auch mit sich bringt einen Urlaub abbrechen zu müssen. Und da wären natürlich die Freuden des kleinen Mannes, die es gilt zu entschädigen, mal eben pünktlich Feierabend machen und ins Schwimmbad/Kino... zu gehen, ist halt nicht.

Plus: jeder möchte gerne so viel verdienen, aber den Job zu machen, auf so viel anderes zu verzichten, das möchte kaum einer.

Und deswegen geht es darum, wieviel jeder persönlich verlangen würde, um den Job zu machen. Und ich glaube, du bist noch viel teurer, als alle diese Topmanager, da du sonst den Job machen würdest. Ich mein, hey, bei gleiche. Zeiteinsatz 10 Mal so viel zu verdienen, wieso macht das nicht jeder (und ja es gibt immer wieder Menschen, die es trotz aller Antworten, die dir jetzt einfallen tun und damit alle bis auf eine Antwort ungültig werden lassen).

Wie schon oben gesagt: die Leistung ist nicht den Job zu machen, die Leistung ist es mutig zu sein, sich selbst zu überwinden, Risiken einzugehen, Entscheidungen zu treffen und durchzuziehen.
 
@eshloraque: Ich finde dein Theoretisieren durchaus spannend und interessant, nur geht es eben meilenweit an der Realität vorbei. Klar ist die Belastung bei doppelter Arbeitszeit sicher höher als nur doppelt, aber die erbrachte Leistung liegt bei doppelter Arbeitszeit unter 200% gegenüber den hier als Basis gesetzten 40 Stunden. Und da schließt sich der Kreis, denn ich postulierte eingangs nur, dass die Bezahlung i.d.R. nicht der Leistung angemessen ist und das hat nicht mit höherer Belastung und in Folge geringerer Effizienz zu tun. Ein weiterer Beleg für meine Feststellung ist, dass dieselbe Leistung (bei gleichem Stundenaufwand und gleicher Belastung übrigens) von Branche zu Branche und von Region zu Region verschieden vergütet wird - es ist also völlig offensichtlich, dass nicht nach Leistung bezahlt wird.
Das hat auch nichts mehr mit Definitionssache von Leistung zu tun oder was du sonst noch an abschweifenden Sachen vorgebracht hast. Du kannst vom Thema ablenken wie du magst, du kannst alberne Unterstellungen über mich anstellen anch Herzenslust, aber widerlegt hast du meine Feststellung nicht und kannst es ganz offensichtlich auch nicht.

Ich bin daher nun raus hier, tschüß bis die Tage mal. Schönes WE und schönen Urlaub :)
 
Um Olaf Schubert zu zitieren: "es ist schon ok, dass die Frauen das gleiche Geld bekommen, sie machen ja auch die gleiche Arbeit. Na ja, sie bemühen sich zumindest..." ;)
 
Einen Unterschied von 0,3 -0,4% ? Was ist das für eine Verarsche? Allein das als Unterschied zu bezeichnen.. Es geht also als Beispiel bei einem Jahresgehalt von 50.000$ um 150-200$ oder bei 100.000$ Jahresgehalt um 300-400$.
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