Pokémon Go: Sexualstraftätern wird die Nutzung des Spiels verboten
Registrierten Sexualstraftätern wurde vom US-Bundesstaat New York jetzt die Nutzung des populären Spiels Pokémon Go untersagt. Die Behörden wollen vom Hersteller Niantic auch Hilfe bei der Durchsetzung der neuen Anordnung und dieser erhielt ein entsprechendes Schreiben vom Gouverneur persönlich.
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Die Regelung geht sogar noch etwas weiter: Personen, die im Register für Sexualstraftaten verzeichnet sind, ist es untersagt, "Internet-basierte Spiele herunterzuladen, auf diese zuzugreifen oder anderweitig teilzunehmen", heißt es in einer Stellungnahme des Gouverneurs. Pokémon Go wird dabei explizit erwähnt.
Die Sache geht auf die Initiative von zwei Senatoren des Bundesstaates zurück. Diese hatten die öffentlich bekannten Wohnorte von rund hundert Sexualstraftätern in New York City aufgesucht. In den umliegenden Gegenden fanden sie laut ihrem Bericht 57 Pokémon und 59 Pokéstops. Sie äußerten die Befürchtung, dass durch diese Kinder angelockt werden und es zu Übergriffen kommen könnte.
Die Behörden wollen in der Sache auch mit Niantic zusammenarbeiten. Das Unternehmen will man auffordern, interessante Orte aus der unmittelbaren Umgebung der Wohnorte von Sexualstraftätern zu entfernen. Seitens des Bundesstaates werden die dafür benötigten Informationen übermittelt. Weiterhin soll die Firma auch Accounts registrierter Straftäter sperren. Dies dürfte nach Ansicht der zuständigen Stellen kein größeres Problem darstellen, da die entsprechenden Personen gesetzlich verpflichtet sind, die Adressen ihrer E-Mail-Accounts, alle genutzten Nicknames und vergleichbare Informationen, über die sie online identifiziert werden können, anzumelden. Diese Daten werden schon länger regelmäßig an die Betreiber großer Internet-Plattformen übermittelt.
Siehe auch: Pokémon Go - Update entfernt Akku-Sparmodus und Fußspuren-Feature
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Die Regelung geht sogar noch etwas weiter: Personen, die im Register für Sexualstraftaten verzeichnet sind, ist es untersagt, "Internet-basierte Spiele herunterzuladen, auf diese zuzugreifen oder anderweitig teilzunehmen", heißt es in einer Stellungnahme des Gouverneurs. Pokémon Go wird dabei explizit erwähnt.
Die Sache geht auf die Initiative von zwei Senatoren des Bundesstaates zurück. Diese hatten die öffentlich bekannten Wohnorte von rund hundert Sexualstraftätern in New York City aufgesucht. In den umliegenden Gegenden fanden sie laut ihrem Bericht 57 Pokémon und 59 Pokéstops. Sie äußerten die Befürchtung, dass durch diese Kinder angelockt werden und es zu Übergriffen kommen könnte.
Niantic bekommt Daten
Bisher sind lediglich Fälle anderer Kriminalität bekannt geworden. So wurden beispielsweise Spieler über das Spiel an wenig frequentierte Orte gelockt und dort ausgeraubt. Sexuelle Übergriffe gab es hingegen noch nicht, trotzdem brachten die beiden Senatoren jetzt die fragliche Regelung auf den Weg. Diese wird von Bürgerrechtsgruppen bereits als ziemlich überzogener Aktionismus kritisiert.Die Behörden wollen in der Sache auch mit Niantic zusammenarbeiten. Das Unternehmen will man auffordern, interessante Orte aus der unmittelbaren Umgebung der Wohnorte von Sexualstraftätern zu entfernen. Seitens des Bundesstaates werden die dafür benötigten Informationen übermittelt. Weiterhin soll die Firma auch Accounts registrierter Straftäter sperren. Dies dürfte nach Ansicht der zuständigen Stellen kein größeres Problem darstellen, da die entsprechenden Personen gesetzlich verpflichtet sind, die Adressen ihrer E-Mail-Accounts, alle genutzten Nicknames und vergleichbare Informationen, über die sie online identifiziert werden können, anzumelden. Diese Daten werden schon länger regelmäßig an die Betreiber großer Internet-Plattformen übermittelt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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