Vodafone plant eigenen Brexit:
Verlagerung des Hauptsitz nach Brüssel
Das Brexit-Votum der Bürger hat den britischen Mobilfunk-Riesen Vodafone dazu bewogen, über den eigenen Brexit nachzudenken - der Konzern will laut einem Medienbericht seinen Hauptsitz in London zugunsten von Brüssel aufgeben. Vodafone sieht dabei wie viele andere Unternehmen auch seine Zukunft in der EU.
Für die britische Wirtschaft ist das ein erster großer konkreter Schlag nach dem Votum der Bürger für einen Austritt aus der EU. In einer offiziellen Stellungnahme hat Vodafone sich gegenüber dem Nachrichtensender BBC entsprechend geäußert und die ersten Konsequenzen aus dem Votum gezogen.
Das ginge aber nur, wenn der Konzern in Europa auch weiterhin von der Freizügigkeit von Bürgern, Kapital und Gütern profitieren könne. In einem sich abschottenden Binnenmarkt würde das aber zu einem Problem werden. Eine Lösung müsse daher zweckmässig sein und dürfe nicht in einer Kurzschlusshandlung über das Knie gebrochen werden. Die Gewinne des Konzerns seien im restlichen Europa aktuell gut fünfmal so hoch wie in Großbritannien, daher sei die Prüfung eines Umzugs ein wichtiges Zeichen Pro EU.
Vodafone-Chef Vittorio Colao hatte bereits in der vergangenen Woche betont, dass Großbritannien mit seinem Exit alle Pläne für einen riesigen neuen Binnenmarkt für digitale Dienste aufs Spiel gesetzt habe, wenn sie die EU verlassen. Für Vodafone würde das entgangenen Verluste in nicht zu beziffernder Höhe bedeuten.
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Kein Spielball, Zukunft liegt in der EU
Der Konzern will auf schnellstem Wege seine Bilanzen umstellen und alle Gewinne in Zukunft in Euro ausweisen statt bisher in Britische Pfund. Dafür sind die Weichen bereits gestellt. Die Machbarkeit und die Kosten für eine Verlegung des Hauptsitzes des Mobilfunkkonzerns werde nun offiziell geprüft, heißt es. Der Vorstand sei entschlossen, sich nicht zum Spielball des Brexit machen zu lassen und werde im Sinne der Anleger und der Kunden die bestmögliche wirtschaftliche Lösung finden.Das ginge aber nur, wenn der Konzern in Europa auch weiterhin von der Freizügigkeit von Bürgern, Kapital und Gütern profitieren könne. In einem sich abschottenden Binnenmarkt würde das aber zu einem Problem werden. Eine Lösung müsse daher zweckmässig sein und dürfe nicht in einer Kurzschlusshandlung über das Knie gebrochen werden. Die Gewinne des Konzerns seien im restlichen Europa aktuell gut fünfmal so hoch wie in Großbritannien, daher sei die Prüfung eines Umzugs ein wichtiges Zeichen Pro EU.
Vodafone-Chef Vittorio Colao hatte bereits in der vergangenen Woche betont, dass Großbritannien mit seinem Exit alle Pläne für einen riesigen neuen Binnenmarkt für digitale Dienste aufs Spiel gesetzt habe, wenn sie die EU verlassen. Für Vodafone würde das entgangenen Verluste in nicht zu beziffernder Höhe bedeuten.
Stichpunkt Arbeitsplätze
Derzeit hat Vodafone in Großbritannien zwei große Niederlassungen in London und Newbury mit insgesamt rund 13.000 Mitarbeitern. Wie sich eine Abwanderung in die EU für die Arbeitsplätze auswirken wird, ist noch nicht bekannt. Für solche Details ist es noch zu früh, erklärte Vodafone bereits.Schnäppchen: AllNet-Flat & 1GB Daten im Vodafone-Netz für 7 €/Monat
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