Schock für türkische Nutzer:
PayPal stellt Betrieb in der Türkei ein
Der Bezahldienstleister PayPal ist praktisch auf der ganzen Welt verfügbar und die meisten von uns können sich auch gar nicht mehr vorstellen, wie Online-Bezahlvorgänge ohne die ehemalige eBay-Tochter funktionieren. Das gilt insbesondere dann, wenn man keine Kreditkarte nutzen kann oder will. Für zehntausende Geschäftsbetreiber und hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen Nutzer in der Türkei wird das ab 6. Juni zur Realität.
Das, was PayPal heute auf seiner türkischen Seite bekannt gegeben hat, dürfte für so manchen Nutzer aus und in der Türkei ein kleiner Schock sein. Denn das US-Unternehmen zieht sich bis auf weiteres aus der Türkei zurück. Dort heißt es, dass die lokalen Regulierungsbehörden den Lizenzantrag von PayPal abgelehnt hätten und man nun seine Aktivitäten in der Türkei stoppen müsse.
Gegenüber TechCrunch hat PayPal die Angelegenheit näher erläutert: Zunächst übermittelte man an das Blog ein Statement, das jenem auf der türkischen Seite sehr ähnlich ist. Auf Nachfrage gab der Bezahldienstleister zusätzliche Informationen preis. Demnach gebe es in der Türkei neue Bestimmungen, die für im Land tätige Dienstleister eine vollständige Lokalisierung einer Informationstechnologie vorsehen.
Der PayPal-Sprecher gab sich dabei diplomatisch und meinte, dass man den Wunsch der Türkei nach IT-Infrastruktur innerhalb der eigenen Landesgrenzen respektiere, allerdings funktioniere PayPal selbst per globalisierter Plattform "anstatt lokale Vertretungen in jedem einzelnen Land zu betreiben".
Der Rückzug PayPals ist aber nicht final, so hofft jedenfalls das Unternehmen. Man schreibt in einem Frage/Antwort-Bereich, dass man daran arbeitet, die Genehmigungen zu bekommen, um in Zukunft seinen Dienst in der Türkei wieder aufnehmen zu können. Infografik: Die Geschichte der Geld-Transfers
Keine Überweisungen mehr
Ab dem 6. Juni wird man von der Türkei aus keine PayPal-Überweisungen durchführen oder annehmen können. Kunden können aber auch nach diesem Zeitpunkt entsprechende PayPal-Guthaben auf ein türkisches Bankkonto überweisen.Gegenüber TechCrunch hat PayPal die Angelegenheit näher erläutert: Zunächst übermittelte man an das Blog ein Statement, das jenem auf der türkischen Seite sehr ähnlich ist. Auf Nachfrage gab der Bezahldienstleister zusätzliche Informationen preis. Demnach gebe es in der Türkei neue Bestimmungen, die für im Land tätige Dienstleister eine vollständige Lokalisierung einer Informationstechnologie vorsehen.
Der PayPal-Sprecher gab sich dabei diplomatisch und meinte, dass man den Wunsch der Türkei nach IT-Infrastruktur innerhalb der eigenen Landesgrenzen respektiere, allerdings funktioniere PayPal selbst per globalisierter Plattform "anstatt lokale Vertretungen in jedem einzelnen Land zu betreiben".
Der Rückzug PayPals ist aber nicht final, so hofft jedenfalls das Unternehmen. Man schreibt in einem Frage/Antwort-Bereich, dass man daran arbeitet, die Genehmigungen zu bekommen, um in Zukunft seinen Dienst in der Türkei wieder aufnehmen zu können. Infografik: Die Geschichte der Geld-Transfers
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