"Zu hohes Risiko": PayPal zieht Käuferschutz bei Crowdfunding zurück

Paypal, Zahlungsoption, Online Zahlungsdienst Bildquelle: Paypal
"Shut up and take my money" ist lange Zeit auch der Schlachtruf bei diversen Crowdfunding-Kampagnen gewesen, doch in diesem Bereich der Finanzierung hat sich längst Ernüchterung breitgemacht. Das liegt auch daran, dass inzwischen viel zu viele Projekte gescheitert sind, nachdem sie eigentlich als finanziert klassifiziert worden sind. Dem Zahlungsdienstleister PayPal wird das jetzt zu bunt.

Käuferschutz

PayPal hat in einem Statement auf seiner Webseite bekannt gegeben, dass man die Bestimmungen hinsichtlich des Käuferschutzes anpasst. Deutschland ist derzeit nicht betroffen, allerdings zieht man diese Art der Versicherung in Australien, Brasilien, Kanada, Japan und den USA zurück.

Ab dem 25. Juni können sich PayPal-Kunden damit nicht mehr auf die "Purchase Protection" berufen, wenn sie Geld an eine Crowdfunding-Idee überweisen. Wenn das dazugehörige Projekt scheitert, dann ist das kurz gesagt ihr Pech und das Geld ist weg. Die Gründe spielen hier keine Rolle, es hat also keine Bedeutung, welche Probleme es mit dem Crowdfunding-Produkt gab.

Für ehrliche Künstler, Erfinder und andere Crowdfunding-Nutzer ist das wohl ein schwerer Schlag, da PayPal mittlerweile ein auf breiter Basis genutzter Dienst ist. Aus Sicht des Unternehmens kann man den Schritt aber sicherlich nachvollziehen, da Crowdfunding immer mehr zum Risiko-Geschäft wird bzw. das schon längst ist.

Kickstarter ist zweifellos der bekannteste Crowdfunding-Anbieter und dort hat man bereits vor knapp einem Jahr zugeben müssen, dass nahezu jedes zehnte Projekt nicht das versprochene Produkt liefern kann. Hierzu schreibt Kickstarter selbst, dass man in einer unabhängig durchgeführten Studie festgestellt hat, dass bei neun Prozent aller Projekte die Versendung der Belohnung fehlschlage.

Das ist im Wesentlichen auch die Basis für die PayPal-Entscheidung, man gibt an, dass man durch "Risiken und Unsicherheiten" dazu gezwungen worden sei. Paypal, Zahlungsoption, Online Zahlungsdienst Paypal, Zahlungsoption, Online Zahlungsdienst Paypal
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