Google testet schwarze Links in Suchergebnissen, Nutzer hassen sie
Kleine Änderungen sind auch bei Google nichts Ungewöhnliches, man modernisiert immer wieder einmal das Logo oder reicht Features in der Darstellung der Suchergebnisse nach. Eines war bisher aber tabu, nämlich die Farbe der Links, die man angezeigt bekommt. Die war grundsätzlich blau. Google hat nun erstmals schwarze Links getestet, aber wohl mit wenig Erfolg.
Schwarze Links anstelle des "ikonischen" Blaus: So umschreibt der britische Telegraph das jüngste Experiment des Suchmaschinenriesen aus Mountain View. Demnach hat eine begrenzte Anzahl an Nutzern einen A/B-Test zu sehen bekommen, bei dem die Suchergebnisse in Schwarz waren. Dabei wurde aber nur der Link selbst umgefärbt, Link-Adresse und Seitenbeschreibung darunter wurden grün und schwarz belassen.
Es ist natürlich nicht das erste Mal, dass Google mit Farben experimentiert, auch wenn die Nutzer davon in den seltensten Fällen etwas mitbekommen. Wie der Telegraph schreibt, hat der Konzern vor einigen Jahren gleich 41 unterschiedliche Blautöne ausprobiert, weil sich die Designer zuvor nicht zwischen zwei Blau-Variationen entscheiden konnten.
Dabei trifft der Fachbegriff A/B-Test nicht ganz zu, da man bei diesem Design-Experiment besonders viele Blautöne angezeigt hat: Dabei haben unterschiedliche Nutzer auch andere Darstellungen zu sehen bekommen, der wichtigste Maßstab war, welcher Farbton am häufigsten angeklickt worden ist. Zuletzt hat man die früher roten Links in der Navigation durch blaue ersetzt.
Der aktuelle Test schwarzer Links ist natürlich wesentlich signifikanter, aber es dürfte auch beim Test bleiben: Denn zumindest die Reaktionen auf Twitter, Reddit und den Google-eigenen Foren waren ziemlich eindeutig, nämlich ablehnend, man kann sogar von blankem Hass sprechen.
Es ist natürlich nicht das erste Mal, dass Google mit Farben experimentiert, auch wenn die Nutzer davon in den seltensten Fällen etwas mitbekommen. Wie der Telegraph schreibt, hat der Konzern vor einigen Jahren gleich 41 unterschiedliche Blautöne ausprobiert, weil sich die Designer zuvor nicht zwischen zwei Blau-Variationen entscheiden konnten.
Dabei trifft der Fachbegriff A/B-Test nicht ganz zu, da man bei diesem Design-Experiment besonders viele Blautöne angezeigt hat: Dabei haben unterschiedliche Nutzer auch andere Darstellungen zu sehen bekommen, der wichtigste Maßstab war, welcher Farbton am häufigsten angeklickt worden ist. Zuletzt hat man die früher roten Links in der Navigation durch blaue ersetzt.
Kritik an dieser Detailversessenheit
Dieser regelrechte Detailwahn wird aber von früheren Mitarbeitern auch kritisiert, es gebe "spannendere Design-Probleme auf der Welt als Blautöne", sagte etwa der ehemalige Google-Top-Designer Doug Bowman bei seinem Abschied aus dem Unternehmen im Jahr 2009.Der aktuelle Test schwarzer Links ist natürlich wesentlich signifikanter, aber es dürfte auch beim Test bleiben: Denn zumindest die Reaktionen auf Twitter, Reddit und den Google-eigenen Foren waren ziemlich eindeutig, nämlich ablehnend, man kann sogar von blankem Hass sprechen.
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