Vodafone: Telekom soll 250€ für geplatzen Techniker-Termin zahlen

Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Bildquelle: Handelsblatt
Der Chef von Vodafone Deutschland würde es gern sehen, dass die Deutsche Telekom als Verantwortliche für die Netzinfrastruktur auf der letzten Meile stärker in die Verantwortung gezogen wird. Der Konzern soll in die Verantwortung genommen werden, wenn Kunden umsonst auf einen Techniker warten.
Viele Nutzer dürften bereits selbst mit dem Problem konfrontiert worden sein: Damit ein neu angemeldeter Festnetzanschluss für DSL und Telefon in Betrieb genommen werden kann, muss ein Techniker vor Ort das Kabel anklemmen. Man bekommt einen Termin und nimmt sich extra frei. Dann aber taucht niemand auf. Der Aufwand und möglicherweise auch ein extra dafür genommener Urlaubstag waren umsonst.

Ginge es nach dem Willen des Vodafone-Chefs Hannes Ametsreiter, sollte die Telekom dafür zukünftig eine Entschädigung an die Kunden zahlen. In einem Interview mit dem Handelsblatt brachte er dabei eine Summe von 250 Euro ins Gespräch. Dadurch solle der Konkurrent unter Druck gesetzt werden, die Termine so zu planen und durchzuführen, dass nicht immer wieder Verbraucher im Regen stehen.

"Ärgernis Nummer Eins"

"Warum ersetzt man dann dem Kunden den vergeblichen Urlaubstag nicht mit 250 Euro, denn das ist der durchschnittliche Wert eines solchen Tages für die Bürger", so Ametsreiter. Denn inzwischen sei es das "Telko-Ärgernis Nummer Eins" hierzulande, dass die Verbraucher vergeblich zu Hause sitzen und auf den Fachmann warten.

Solche Vorfälle sind letztlich nicht nur ärgerlich für denjenigen, der auf seinen Anschluss wartet, sondern auch für die verschiedenen Wettbewerber der Telekom. Diese müssen ihren neuen Kunden immer wieder auf die eine oder andere Art entgegenkommen, weil der größte Konkurrent eben zeitgleich auch der Verantwortliche für die Netzinfrastruktur ist. Bei Vodafone schätzt man, dass im Jahr rund eine Million solcher Termine nicht eingehalten werden. Ob diese Zahl letztlich realistisch ist, müsste eine unabhängige Stelle klären. Doch auch wenn sie nur halb so groß wäre, gebe es immer noch ein Riesenproblem. Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Handelsblatt
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