MazarBOT: Android-Malware mit Geschichte und patriotischen Zügen
Mit dem MazarBOT ist aktuell eine recht interessante Malware unterwegs, die recht wahllos Android-Geräte angreift. Der Schädling verfügt dabei durch seine Geschichte über recht gute Fähigkeiten und zeigt sogar so etwas wie patriotische Züge.
Grundsätzlich geht es dem Trojaner darum, Informationen von den befallenen Systemen auszuspionieren. Allerdings verfügt der Schädling durchaus auch über die Fähigkeit, Hintertüren für weitergehende Angriffe zu öffnen, mit denen Angreifer im schlimmsten Fall die komplette Kontrolle über ein System übernehmen können.
Eine aktuelle Welle des Trojaners wurde zuletzt in Dänemark beobachtet. Dort wurde eine riesige Zahl an Kurznachrichten an zufällig generierte Telefonnummern geschicht. War der Nutzer unvorsichtig und klickte auf den enthaltenen Link, landete er auf einer Webseite von der aus MazarBOT versuchte, sich einen Zugang zum Gerät zu verschaffen. Auch in anderen Ländern tauchte die Malware bereits auf.
Eine Besonderheit entdeckten die Malware-Analysten allerdings: Zum Installations-Prozess gehört auch eine Standort-Prüfung. Stellt sich anhand verschiedener Merkmale heraus, dass der Nutzer des angegriffenen Smartphones sich in Russland aufhält, wird jegliche Aktivität sofort eingestellt und das System noch nicht einmal befallen.
Als Spezialgebiet der Gruppe kristallisierten sich dabei Angriffe auf Linux-Systeme heraus. Dabei nutzte man die Tatsache, dass diese wesentlich weniger stark auf Auffälligkeiten geprüft werden, als die zahlreichen Windows-Rechner in den jeweiligen Netzwerken. Das von der Gruppe entwickelte Toolkit stellt Malware für verschiedene Aufgaben zur Verfügung, die mit einem Dual-Modus ausgestattet ist. Im Idealfall ist es ihr möglich, Root-Rechte zu erlangen und ihr volles Potenzial zu entfalten. Scheitert sie, wird mit normalen Nutzer-Rechten weitergearbeitet und auf dieser Grundlage zumindest getan, was auch so funktioniert. Inzwischen wurde das Toolkit offenbar auf Android angepasst, so dass hier in der nächsten Zeit noch weitere Aktionen zu erwarten sind.
Sicherheit muss nichts kosten AV-Test prüft 32 Android-Schutz-Apps
Eine aktuelle Welle des Trojaners wurde zuletzt in Dänemark beobachtet. Dort wurde eine riesige Zahl an Kurznachrichten an zufällig generierte Telefonnummern geschicht. War der Nutzer unvorsichtig und klickte auf den enthaltenen Link, landete er auf einer Webseite von der aus MazarBOT versuchte, sich einen Zugang zum Gerät zu verschaffen. Auch in anderen Ländern tauchte die Malware bereits auf.
Eine Besonderheit entdeckten die Malware-Analysten allerdings: Zum Installations-Prozess gehört auch eine Standort-Prüfung. Stellt sich anhand verschiedener Merkmale heraus, dass der Nutzer des angegriffenen Smartphones sich in Russland aufhält, wird jegliche Aktivität sofort eingestellt und das System noch nicht einmal befallen.
Ihr freundlicher Linux-Spezialist
Und auch sonst hebt sich der Trojaner von der sonstigen Android-Malware ab, die inzwischen in großen Mengen kursiert. Denn hinter ihm steckt eine Gruppe aus Russland, die seit dem Jahr 2007 unter verschiedenen Namen aufgefallen ist, darunter Pawn Storm, APT28, Sofacy und Sednit. Diese hat sich schon länger auf Spionage-Malware spezialisiert und attackierte bereits Regierungen, Behörden und militärische Organisationen, Rüstungsfirmen, Medien und verschiedene andere westliche Akteure.Als Spezialgebiet der Gruppe kristallisierten sich dabei Angriffe auf Linux-Systeme heraus. Dabei nutzte man die Tatsache, dass diese wesentlich weniger stark auf Auffälligkeiten geprüft werden, als die zahlreichen Windows-Rechner in den jeweiligen Netzwerken. Das von der Gruppe entwickelte Toolkit stellt Malware für verschiedene Aufgaben zur Verfügung, die mit einem Dual-Modus ausgestattet ist. Im Idealfall ist es ihr möglich, Root-Rechte zu erlangen und ihr volles Potenzial zu entfalten. Scheitert sie, wird mit normalen Nutzer-Rechten weitergearbeitet und auf dieser Grundlage zumindest getan, was auch so funktioniert. Inzwischen wurde das Toolkit offenbar auf Android angepasst, so dass hier in der nächsten Zeit noch weitere Aktionen zu erwarten sind.
Sicherheit muss nichts kosten AV-Test prüft 32 Android-Schutz-Apps
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- OnePlus Pad 4: Solides Premium-Tablet mit kleinen Schwächen im Test
- Alldocube iPlay 80 Mini Ultra im Test: Besser als das iPad Mini?
- Redmi Pad 2 im Test: Ziemlich gutes Tablet für unter 200 Euro
- MatePad Pro Max: Huaweis neues Premium-Tablet im Test
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Microsoft löst Azure-Problem: Updates und Store laufen wieder
- Ryzen 7 9800HX3D: AMD plant wohl erschwingliche Gaming-Laptop-CPU
- Neue Deals: Großes Rabatt-Wochenende bei Media Markt und Saturn
- Samsung Galaxy: Neue Handy-Akkus mit Rückschritt bei Langlebigkeit
- Exchange Online: Dumme E-Mail-Panne schickt zu viel in Quarantäne
- Netflix Probeabo: Der kostenlose Testzeitraum ist in Deutschland zurück
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen