HoloLens ist jetzt auf der Internationalen Raumstation "gelandet"
Gestern Abend bekamen die derzeitigen Bewohner der Internationalen Raumstation ISS eine Lieferung mit Vorräten und wissenschaftlicher Ausrüstung "geliefert", der Raumtransporter Cygnus konnte erfolgreich andocken. Ebenfalls an Bord der Nachschub-Kapsel sind zwei HoloLens-Headsets. Diese dienen aber nicht unbedingt zum Zeitvertreib der ISS-Astronauten.
Es würde uns ja nicht überraschen, wenn die ISS-Besatzungsmitglieder auch mal eine Runde Minecraft per HoloLens spielen, im Vordergrund der Kooperation zwischen der NASA und Microsoft stehen aber natürlich wissenschaftliche Experimente. Diese können ab gestern Abend unserer Zeit auch beginnen, da der private unbemannte Raumtransporter Cygnus erfolgreich per Greifarm eingefangen werden konnte.
Was genau man mit HoloLens an Bord der International Space Station (ISS) machen will, erklärte Commander Scott Kelly in einem Interview mit Popular Science (via Microsoft-News): "Ich konnte es (HoloLens) bereits vor dem Start ausprobieren und es scheint, dass es einige Möglichkeiten bietet, die für uns an Bord der Raumstation gut sind."
Ebenfalls als praktisch bezeichnet Commander Kelly die Möglichkeit, dass er das Headset tragen kann und jemand am Boden sieht, was er gerade macht und ihm dann gleich ins Gesichtsfeld etwas hinschreiben kann. Als Beispiel nennt er etwa ein Stück Hardware, mit dem man nicht so vertraut ist und ein Experte am Boden hilft. Der Experte kann sogar virtuell auf bestimmte Teile zeigen, was enorm bei einer etwaigen Reparatur hilft. Diese und ähnliche Fähigkeiten will man nun eben "vor Ort" ausprobieren und herausfinden, wie man von HoloLens sonst noch profitieren kann.
Was genau man mit HoloLens an Bord der International Space Station (ISS) machen will, erklärte Commander Scott Kelly in einem Interview mit Popular Science (via Microsoft-News): "Ich konnte es (HoloLens) bereits vor dem Start ausprobieren und es scheint, dass es einige Möglichkeiten bietet, die für uns an Bord der Raumstation gut sind."
Daten stets im Blick
Kelly erläutert, dass man derzeit noch bei diversen Vorgängen an Bord immer wieder auf den Rechner oder das Tablet schauen müsse, um die dazugehörigen Daten und sonstigen Elemente im Blick zu haben. Wenn man das alles direkt im Blick hat und auch per Sprachsteuerung bedienen kann, dann wäre das natürlich überaus "hilfreich", meint der Commander der ISS.Ebenfalls als praktisch bezeichnet Commander Kelly die Möglichkeit, dass er das Headset tragen kann und jemand am Boden sieht, was er gerade macht und ihm dann gleich ins Gesichtsfeld etwas hinschreiben kann. Als Beispiel nennt er etwa ein Stück Hardware, mit dem man nicht so vertraut ist und ein Experte am Boden hilft. Der Experte kann sogar virtuell auf bestimmte Teile zeigen, was enorm bei einer etwaigen Reparatur hilft. Diese und ähnliche Fähigkeiten will man nun eben "vor Ort" ausprobieren und herausfinden, wie man von HoloLens sonst noch profitieren kann.
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