Phil Spencer: Xbox One-Anfangsfehler und was man daraus gelernt hat

Microsoft, Xbox, Xbox One, E3, Microsoft Xbox One, E3 2014, Phil Spencer Bildquelle: Entertainment Software Association
Microsofts oberster Gamer Phil Spencer ist ein unaufgeregter und angenehmer Branchen-Zeitgenosse, entsprechend ist er auch ein gern gesehener Interview-Partner. Auf der Veranstaltung eines bekannten Technik-Mediums absolvierte er nun ein Podiumsgespräch und verriet so manches interessantes Detail zur Xbox One.
Spencer hatte gerade einen Auftritt auf dem GeekWire Summit der gleichnamigen Technikseite und er bewies gleich am Anfang, warum er in der Branche so geschätzt wird. Denn er wurde gefragt, wie es ihm ergangen sei als er nach dem katastrophalen Start der Xbox One (bzw. den Entscheidungen vor Release, die dazu geführt haben) die Führung übernommen hat. Der Interviewer verglich das mit das Amtsübernahme eines US-Präsidenten, da diese jeweils auch nicht gerne auf Fehler der Vorgänger angesprochen werden.



Vertrauen verloren

Doch Spencer versuchte das erst gar nicht und meinte, dass er von Anfang an im Führungsteam dabei war und die Verantwortung genauso mittrage. Und Fehler gab es seiner Ansicht zuhauf: "Ich glaube, wir haben damals fundamental das Vertrauen unserer treuesten Kunden verloren." Denn diese haben durch Entscheidungen wie Always-On nicht länger das Vertrauen gehabt, dass sie im Mittelpunkt der Entscheidungen stehen.

Das hat gewissermaßen auch dazu geführt, dass man die Abwärtskompatibilität zur Xbox 360 so forciert hat: "Wir wollten ihnen zeigen, dass wir ihre Investition in Spiele und das Produkt insgesamt anerkennen und schätzen." Natürlich soll das auch Kunden, die bereits Xbox 360-Spiele besitzen, anlocken und in diesem Weihnachtsgeschäft zum Kauf einer Xbox One bringen.

Zur Konkurrenzsituation mit Sonys PlayStation 4 meinte Spencer, dass auch er am Anfang Sätze wie "Wir wollen gewinnen" gesagt habe. Aber das sei nichts, was man als Führungspersönlichkeit kontrollieren kann. Als Manager könne man nur auf das eigene Produkt oder dessen Features Einfluss nehmen. Spencer: "Sony hat unglaublichen Erfolg mit der PlayStation 4 und sie haben ihn auch verdient." Microsoft, Xbox, Xbox One, E3, Microsoft Xbox One, E3 2014, Phil Spencer Microsoft, Xbox, Xbox One, E3, Microsoft Xbox One, E3 2014, Phil Spencer Entertainment Software Association
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