Netflix verzichtet auf internen PCs auf klassische Anti-Viren-Software

Logo, Netflix, Videoplattform, Videostreaming, Hauptquartier Bildquelle: Netflix
Kritik an klassischen Anti-Viren-Lösungen ist alles andere als neu. Bisher zögerten aber fast alle großen Unternehmen, traditionellen Schutz vor digitalen Schädlingen aufzugeben. Netflix hat nun diesen Schritt vollzogen und unternehmensweit die bisherigen Anti-Viren-Programme von den Rechnern geworfen - was natürlich nicht bedeutet, dass man nun ungeschützt agiert.

AV-Sargnagel

Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, werden die Nägel schon seit Jahren in den "Anti-Viren-Sarg" geschlagen, vergraben wird dieser aber die längste Zeit nicht. Nun aber kommt Bewegung in die Angelegenheit, da Netflix einen ziemlich großen Nagel beisteuert. Und der Streaming-Anbieter gilt als einflussreiches und innovatives Unternehmen, weshalb demnächst viele diesem Beispiel folgen könnten.

Die Erkenntnis, dass "Anti-Virus tot ist", habe man bereits lange, sagte Rob Fry, Sicherheitschef bei Netflix. Man musste die alten Systeme aber beibehalten, da dies unter anderem die Kreditkarten-Industrie vorgeschrieben hat. Das hat sich zwar nicht geändert, aber Netflix hat einen Sicherheitspartner gefunden, der den Standards entspricht und dennoch einen zeitgemäßen Bedrohungsschutz bietet.

Bisherige Anti-Viren-Programme verlassen sich vereinfacht gesagt auf Signaturen, diese müssen konstant aktualisiert werden. Das Problem dabei ist, dass man stets einen Schritt hinter den Schädlingen ist. Stattdessen setzt Netflix nun auf eine fortschrittliche Methode der Schädlingserkennung, die von einem Anbieter namens SentinelOne bereitgestellt wird.

SentinelOne, das von Branchenveteranen von Intel, McAfee, Checkpoint, IBM und der israelischen Armee gegründet worden ist, setzt auf eine Echtzeit-Analyse von Geräten bzw. den Bedrohungen. Die Lösung kommt mit Empfehlung bzw. Zertifizierung des unabhängigen Instituts AV-Test.

Nicht alle sind überzeugt, dass die Ära von Anti-Virus-Software tatsächlich zu Ende ist, wie andere Sicherheitsexperten gegenüber Forbes meinten. Dass sich AV-Software weiterentwickeln müsse, dessen waren sich aber alle sicher. Infografik: Malware: Wie infiziert ist Deutschland?Malware: Wie infiziert ist Deutschland? Logo, Netflix, Videoplattform, Videostreaming, Hauptquartier Logo, Netflix, Videoplattform, Videostreaming, Hauptquartier Netflix
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