Xbox One: Microsoft will nicht mehr für zeitliche Exklusivdeals zahlen

Shooter, Call of Duty, Treyarch, Call of Duty: Black Ops 3, Black Ops 3 Bildquelle: Activision
Im Wettstreit der Konsolenhersteller hat sich zuletzt eine Unsitte etabliert, nämlich Deals mit Publishern über zeitliche Exklusivität. Dabei bekommen Besitzer einer bestimmten Konsole Spiele und Zusatzinhalte einige Tage oder Wochen vor der Konkurrenz. Microsoft will bei diesem wenig sinnvollen "Wettrüsten" nicht mehr mitmachen.

Geld besser in eigene Spiele investieren

Bekanntestes Beispiel für diese "Zuerst auf. . ."-Exklusivität war und ist Call of Duty: Bis vor kurzem gab es Download-Inhalte für den Activision-Shooter als erstes für die Xbox One. Auf der vergangenen E3 hat Sony indes bekannt gegeben, dass mit Call of Duty: Black Ops 3 DLCs PlayStation 4-exklusiv sein werden, das bedeutet, dass Zusatzinhalte für die Microsoft-Konsole mit 30 Tagen Verspätung kommen.

Der Nutzen derartiger Deals ist in der Fachwelt aber stark umstritten, viele fragen sich, ob es tatsächlich viele Gamer gibt, die aufgrund solcher Vereinbarungen einer bestimmten Konsole den Vorzug geben. Konkrete Zahlen gibt es hierfür nicht, die aktuellen Aussagen von Phil Spencer, dem Gaming-Chef des Redmonder Konzerns, lassen aber darauf schließen, dass das für die Konsolen-Hersteller letztlich aus dem Fenster geschmissenes Geld ist.


Denn in einem Interview mit der chinesischen Seite Gamecores (via Dualshockers) sagte Spencer, dass man "wahrscheinlich" in naher Zukunft weniger Geld für zeitliche Exklusivdeals wie bei Rise of the Tomb Raider ausgeben wird. Microsoft will das Geld laut Spencer lieber in eigene Games investieren.

Neues auf der Gamescom

Zwar seien gute Beziehungen zu den Third-Party-Anbietern wichtig, aber "unsere langfristige Strategie ist es nicht, für viele Drittanbieter-Exklusivspiele zu bezahlen". Spencer verwies auf Titel wie Halo, Gears of War, Forza Motorsport und Fable: Alle diese Games bekommen dieses Jahr neue Spiele und das wird auch die Kernstrategie von Microsoft bleiben, weitere Beweise will man dafür auf der Gamescom diese Woche erbringen. Shooter, Call of Duty, Treyarch, Call of Duty: Black Ops 3, Black Ops 3 Shooter, Call of Duty, Treyarch, Call of Duty: Black Ops 3, Black Ops 3 Activision
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