Spotify steigert Umsatz auf 1,08 Mrd. € und macht weiter Verluste
Der Musik-Streamingdienst Spotify hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um satte 45 Prozent steigern können. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf eine Veröffentlichung der Spotify Holding in Luxemburg. Demnach lag der Umsatz 2014 bei 1,08 Milliarden Euro.
2013 hatte der Musikdienst noch rund 747 Millionen Euro eingenommen. Mittlerweile hat der Dienst über 60 Millionen Mitglieder und rund 15 Millionen Kunden, die für das Musikangebot monatlich rund 10 Euro zahlen. Die Nutzerzahlen haben sich damit innerhalb nur eines Jahres fast verdoppelt. Der kräftige Zuwachs hat allerdings auch eine Schattenseite: Der Verlust ist im gleichen Zeitraum ebenfalls kräftig angewachsen. Für 2014 verbuchte Spotify einen operativen Verlust von 165 Millionen Euro. 2013 lag der Verlust noch bei 91 Millionen Euro. Die Zahlen wurden bislang noch nicht von Spotify kommentiert oder bestätigt.
Im vergangenen Jahr hat Spotify zudem viel investiert - vor allem in die weltweite Verfügbarkeit des Dienstes. Große neue Märkte, darunter Brasilien und Kanada wurden 2014 erschlossen. Die damit verbundenen Kosten hat Spotify nur zum Teil auffangen können. Dafür ist Spotify nun in mittlerweile 58 Ländern verfügbar. Und auch in diesem Geschäftsjahr macht Spotify vor allem durch Expansionspläne auf sich aufmerksam. Zudem weisen neuste Gerüchte darauf hin, dass das Unternehmen schon bald mit einer weiteren Neuheit auf den Markt kommen wird.
Mehr dazu: Spotify plant angeblichen Video-Dienst, Event am 20. Mai bestätigt
Im Hinblick auf die immer stärker werdende globale Konkurrenz steht Spotify auch unter Zugzwang. Nach dem Launch des High-Fidelity-Portals Tidal und dem bevorstehenden Neustart von Apple Beats, wird Spotify einiges tun müssen, um die Kunden bei sich zu halten oder für sich gewinnen zu können.
Woher stammen die Verluste?
Auf der Einnahmeseite machen die Bezahl-Abos übrigens gut 91 Prozent der Einkünfte aus. Der Rest stammt aus Kooperationen und den Werbeeinnahmen der Einblendungen in den kostenlosen Angeboten. Damit sieht man gut, dass das Verhältnis bei Spotify noch nicht ideal ist, solang die Nutzer der kostenlosen Abos in der Mehrzahl sind und die Werbeeinnahmen nur Peanuts einbringen.Im vergangenen Jahr hat Spotify zudem viel investiert - vor allem in die weltweite Verfügbarkeit des Dienstes. Große neue Märkte, darunter Brasilien und Kanada wurden 2014 erschlossen. Die damit verbundenen Kosten hat Spotify nur zum Teil auffangen können. Dafür ist Spotify nun in mittlerweile 58 Ländern verfügbar. Und auch in diesem Geschäftsjahr macht Spotify vor allem durch Expansionspläne auf sich aufmerksam. Zudem weisen neuste Gerüchte darauf hin, dass das Unternehmen schon bald mit einer weiteren Neuheit auf den Markt kommen wird.
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