Xbox One: Entwickler bekommen Zugriff auf mehr CPU-Leistung
Kurz vor Jahreswechsel hat eine Hacker-Gruppe namens H4LT das aktuellste Software Development Kit (SDK) für die Xbox One durchsickern lassen. Der Blick darauf erlaubt zahlreiche interessante Informationen, vor allem darauf, dass damit nun der Zugriff auf einen siebenten CPU-Kern bzw. einen Teil davon möglich ist.
Zwischen 50 und 80 Prozent des siebenten Kerns stehen nun zur "freien" Verfügung. Das bedeutet, so Eurogamer, dass die Xbox One nun nicht mehr per se die technisch unterlegene Konsole ist, sondern bei einer kleinen Zahl an Multiplattform-Titeln, die im vierten Quartal von 2014 erschienen sind, "möglicherweise in bestimmten Szenarios" sogar Performance-Vorteile gegenüber der PS4 habe (etwa bei Assassin's Creed Unity).
Hinzu kommt, dass den Entwicklern (derzeit noch) eine exakte Berechnung der ihnen zur Verfügung stehenden CPU-Leistung nicht möglich ist. Denn sie können beispielsweise System-relevante Kinect-Sprachkommandos (während eines Spiels) nicht beeinflussen, müssen also damit rechnen, dass ihnen die CPU-Leistung plötzlich "wegbricht". Das will Microsoft aber in einem künftigen SDK-Update noch ansprechen.
Ein pauschales Urteil zum Leistungsplus ist auch aus einem weiteren Grund nicht möglich, nämlich jenem, dass bei Spielen die CPU (insbesondere auf Konsolen) eine geringere Rolle als die Grafik-Einheit (GPU) spielt.
Siehe auch: Xbox One - SDK-Update sorgt für mehr Leistung in Sachen eSRAM
Bisher waren zwei Kerne für das OS reserviert
Sowohl Xbox One als auch PlayStation 4 haben insgesamt acht CPU-Kerne, auf beiden Konsolen galt bisher, dass zwei von ihnen für das Betriebssystem reserviert sind. Seit dem H4LT-Leak des SDK für die Xbox One ist bekannt, dass das nicht mehr für die Microsoft-Konsole gilt, da die Redmonder Teile eines der "OS-Kerne" für Anwendungen, also Spiele, freigegeben haben, wie Eurogamer berichtet.Zwischen 50 und 80 Prozent des siebenten Kerns stehen nun zur "freien" Verfügung. Das bedeutet, so Eurogamer, dass die Xbox One nun nicht mehr per se die technisch unterlegene Konsole ist, sondern bei einer kleinen Zahl an Multiplattform-Titeln, die im vierten Quartal von 2014 erschienen sind, "möglicherweise in bestimmten Szenarios" sogar Performance-Vorteile gegenüber der PS4 habe (etwa bei Assassin's Creed Unity).
Aber...
Die Angelegenheit kommt allerdings nicht ohne ein Aber aus bzw. lässt sich nicht auf ein "pauschales" Plus der Rechenleistung umlegen. Denn die erwähnten 50 bis 80 Prozent des siebenten Kerns waren bisher für Kinect reserviert. Entscheiden sich die Entwickler dafür, darauf zugreifen zu wollen, müssen sie auf Sprach- und Bewegungsfeatures verzichten.Hinzu kommt, dass den Entwicklern (derzeit noch) eine exakte Berechnung der ihnen zur Verfügung stehenden CPU-Leistung nicht möglich ist. Denn sie können beispielsweise System-relevante Kinect-Sprachkommandos (während eines Spiels) nicht beeinflussen, müssen also damit rechnen, dass ihnen die CPU-Leistung plötzlich "wegbricht". Das will Microsoft aber in einem künftigen SDK-Update noch ansprechen.
Ein pauschales Urteil zum Leistungsplus ist auch aus einem weiteren Grund nicht möglich, nämlich jenem, dass bei Spielen die CPU (insbesondere auf Konsolen) eine geringere Rolle als die Grafik-Einheit (GPU) spielt.
Siehe auch: Xbox One - SDK-Update sorgt für mehr Leistung in Sachen eSRAM
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