Gamescom: Deutscher Branchen-Nachwuchs mit starkem Auftritt

Gamescom, Spielemesse, Ausstellung Bildquelle: Gamescom
Die Tore sind geschlossen, die Stände abgebaut und einmal öfter reichten selbst alle fünf Messetage zusammen kaum aus, um einen Blick auf jedes Highlight vor Ort werfen zu können. Wir haben auf der Gamescom den deutschen Spiele-Nachwuchs besucht und können auch hoffnungsvoll auf die Zukunft der deutschen Gaming-Branche blicken.

Die junge Seite der Gamescom

Battlefield, Call of Duty, Assassins Creed, Witcher, Far Cry und wie sie alle heißen: Von diesen bekannten Spielemarken hat nahezu jeder Gamer sowohl auf der Gamescom selbst als auch über die Medien viel mitbekommen.

Parallel zu diesen Games der großen Publisher boomt aber auch die Indie-Szene wie nie zuvor. Doch in den größten und lautesten Hallen der Gamescom sind solche Spiele und deren Entwickler bekanntermaßen kaum anzutreffen. Darum haben wir uns für euch wieder auf die Suche nach den unbekannten und dennoch vielversprechenden Indie-Titeln und unabhängigen Entwicklern der nächsten Generation gemacht. Und wie bei der Gamescom 2013 wurden wir auch dieses Jahr wieder in Halle 10 fündig. GamesCom 2014: HochschulenDie Hochschul-Talente konnten auf der Gamescom auch einiges an Interesse auf sich ziehen Hier zeigten junge Hochschultalente mit innovativen Konzepten, worauf sich die deutsche Gaming-Branche dank ihres Nachwuchses freuen darf: Bei der "MD.H", der Mediadesign Hochschule, durften wir uns mittels eines fixierten Rollstuhls bewegen und uns dank der VR-Brille Oculus Rift durch eine beklemmend düstere Horror-Welt schleppen, welche uns fast das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Bei den weiteren bekannten Hochschulen im Bereich der Spieleentwicklung vermissten wir zwar die bekannte "Games Academy", die ihren Messeauftritt absagen musste, ihre Arbeiten aber am Stand von Kalypso Media präsentierten durfte.

Fündig wurden wir dieses Jahr dafür bei der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), hier konnte man ein hochqualitatives Angebot an Spielen erleben. Wir haben die interessantesten Spiele des Studienganges Game Design ausprobiert und stellen diese nachfolgend näher vor:


Circus Clash

In diesem 1-vs-1-Multiplayer-Titel im Zirkus-Umfeld spielen wir wahlweise einen putzigen Alchemisten-Zwerg, der geisterhafte Meerjungfrauen beschwört, oder eine schlaksige Dompteurin, die ein Rudel höllischer Elektro-Hunde anführt.

So verrückt sich dieses Zirkus-Setting anhört, so schnell und dynamisch spielt sich der ungewöhnliche Genre-Mix aus Tower-Defense, Moba und Super Mario auch: Es geht um Mikromanagement, um Makromanagement und darum, den Gegner mit viel Taktik und Geschick an die (Zirkuszelt-)Wand zu spielen.

Die simple, aber smarte Spielmechanik ist dabei in liebevoll aufgemachter 3D-Optik inszeniert und wurde als Sidescroller umgesetzt. Wie genau das aussieht? Unser Gameplay-Video (siehe oben) verrät mehr. Das Spiel ist deutlich mehr als nur eine studentische Fingerübung, weshalb es uns es nicht wundern würde, wenn man Circus Clash schon bald in den (virtuellen) Regalen des Steam-Stores antreffen wird können.


Neon Lines

Rollerblades oder In-Line-Skates sind eigentlich schon länger nicht mehr ganz so im Trend. Ein Videospiel ist ihnen aber auch zu ihren Blütezeiten nie vergönnt gewesen - bis jetzt. In Neon Lines gleitet der Spieler in ästhetischen Bahnen durch verlassene Industrie-Parks und darf auch diversen Bösewichten ordentlich auf die Mütze geben.

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