Sony PlayStation 4:
Die ersten Tests im Überblick
Vor kurzem ist der finale Startschuss zur nächsten Konsolengeneration gefallen, das Embargo für Tests der Sony-Konsole PlayStation 4 ist ausgelaufen, zwei Tage vor dem US-Start der PS4 gibt es also die ersten Testberichte.
Kleine Anmerkung bevor es losgeht: Sony hat die Testgeräte offenbar erst sehr spät an die Presse verschickt, Engadget schreibt etwa, dass man bisher nur 48 Stunden Zeit mit der PS4 hatte, was aber für echte Tests zu wenig ist. Hinzu kommt, dass auch der "Day One"-Patch ebenfalls noch nicht zur Verfügung stand. Deshalb sind die meisten der folgenden "Tests" oftmals nur erste Eindrücke.
Den größten Aufwand betreibt das Gaming-Blog Polygon: In einer optisch extrem aufwändigen Seite widmet man sich ausführlich der Next-Gen-Konsole von Sony und stellt fest, dass einer der zentralen Punkte der Entwicklung die Fehler der PS3 gewesen seien, darunter die schwierig zu programmierende Architektur.
Von Polygon gibt es viel Lob für das Design der Konsole, den DualShock-4-Controller bezeichnet man als "zweifellos besten, den Sony je gemacht hat." Die neue Benutzeroberfläche wird ebenfalls gelobt, allerdings wird bemängelt, dass eine negative PS3-Eigenheit übernommen wird, nämlich die oftmals verwirrende und überladene Struktur der Einstellungsmöglichkeiten.
Der zentrale Punkt der Sony-Bemühungen ist laut Polygon das Gaming. Das hat zwar Vorteile (gegenüber der Xbox One), etwa bei höheren Auflösungen in Spielen wie Battlefield 4. Doch das US-Blog kommt hier zum Fazit, dass Sony beim entscheidenden Punkt nicht "liefert": den Games. Das neue Killzone etwa sehe zwar wunderschön aus, sei aber schlecht designt und langweilig, wenig begeistert ist man auch von Knack.
Ein Titel wie Assassin's Creed 4 (AC4) sehe zwar besser aus als auf der PS3, aber nicht besser genug, um einen Wechsel auf die PS4 zu rechtfertigen. Polygon räumt ein, dass sich das mit der Zeit sicher verbessern wird, aber derzeit sei die PS4 "eine Spielkonsole ohne ein Spiel, das man empfehlen kann."
Wie anfangs erwähnt gibt es bei Engadget nur einen Ersteindruck (ohne Firmware 1.50) der ersten 48 Stunden. Das bekannte Blog schließt sich in Sachen Controller Polygon an und meint, dass der DualShock 4 das beste Sony-Steuergerät bisher sei. Negativ fällt aber auf, dass die "Lightbar" auf der Rückseite viel zu hell leuchte, Engadget meint, dass sich der Controller notfalls als Taschenlampe eigne.
Der Installationsvorgang, den Engadget am Beispiel von Knack getestet hat, laufe viel besser ab als beim Vorgänger, nämlich schnell und nicht wahrnehmbar, da ein Teil des Prozesses (wahrscheinlich) durchgeführt wird, während der Vorspann des Spiels noch läuft.
Was die Qualität der Spiele betrifft, so hat Engadget vorerst eine andere Meinung als Polygon: Die PS4-Versionen (auch AC4) sehen demnach "signifikant besser" aus, übrigens bleibt die Konsole dabei stets flüsterleise. Slowdowns oder Tearing konnte man bisher nicht feststellen.
Auch der Kotaku-Test wird derzeit noch als "Work in Progress" bezeichnet: Dort urteilt man, dass das Gerät "schnittig, leicht transportabel und wunderbar leise" ist. Die Internet-Verbindung wird von Sony zwar nicht vorausgesetzt, so Kotaku, allerdings ist diese dennoch fast zwingend, da das System von den dazugehörigen sozialen Funktionen sehr profitiere. Auch Kotaku bemängelt übrigens die Qualität der Start-Games, sieht aber noch viel nicht ausgeschöpftes Potenzial für die Zukunft, ein endgültiges Fazit verweigert allerdings auch dieses Blog.
Eurogamer hat ebenfalls einen ausführlichen, aber noch nicht finalen "Test" und stellt u. a. fest, dass die Hitzeentwicklung der Konsole unter Volllast (Spiel und UI) "bedenklich" sei. Das sollte derzeit zwar kein Problem sein, für den Sommer und auch für wärmere Gegenden der Erde könne man aber Überhitzung nicht ganz ausschließen.
Den größten Aufwand betreibt das Gaming-Blog Polygon: In einer optisch extrem aufwändigen Seite widmet man sich ausführlich der Next-Gen-Konsole von Sony und stellt fest, dass einer der zentralen Punkte der Entwicklung die Fehler der PS3 gewesen seien, darunter die schwierig zu programmierende Architektur.
Von Polygon gibt es viel Lob für das Design der Konsole, den DualShock-4-Controller bezeichnet man als "zweifellos besten, den Sony je gemacht hat." Die neue Benutzeroberfläche wird ebenfalls gelobt, allerdings wird bemängelt, dass eine negative PS3-Eigenheit übernommen wird, nämlich die oftmals verwirrende und überladene Struktur der Einstellungsmöglichkeiten.
Der zentrale Punkt der Sony-Bemühungen ist laut Polygon das Gaming. Das hat zwar Vorteile (gegenüber der Xbox One), etwa bei höheren Auflösungen in Spielen wie Battlefield 4. Doch das US-Blog kommt hier zum Fazit, dass Sony beim entscheidenden Punkt nicht "liefert": den Games. Das neue Killzone etwa sehe zwar wunderschön aus, sei aber schlecht designt und langweilig, wenig begeistert ist man auch von Knack.
Ein Titel wie Assassin's Creed 4 (AC4) sehe zwar besser aus als auf der PS3, aber nicht besser genug, um einen Wechsel auf die PS4 zu rechtfertigen. Polygon räumt ein, dass sich das mit der Zeit sicher verbessern wird, aber derzeit sei die PS4 "eine Spielkonsole ohne ein Spiel, das man empfehlen kann."
Wie anfangs erwähnt gibt es bei Engadget nur einen Ersteindruck (ohne Firmware 1.50) der ersten 48 Stunden. Das bekannte Blog schließt sich in Sachen Controller Polygon an und meint, dass der DualShock 4 das beste Sony-Steuergerät bisher sei. Negativ fällt aber auf, dass die "Lightbar" auf der Rückseite viel zu hell leuchte, Engadget meint, dass sich der Controller notfalls als Taschenlampe eigne.
Der Installationsvorgang, den Engadget am Beispiel von Knack getestet hat, laufe viel besser ab als beim Vorgänger, nämlich schnell und nicht wahrnehmbar, da ein Teil des Prozesses (wahrscheinlich) durchgeführt wird, während der Vorspann des Spiels noch läuft.
Was die Qualität der Spiele betrifft, so hat Engadget vorerst eine andere Meinung als Polygon: Die PS4-Versionen (auch AC4) sehen demnach "signifikant besser" aus, übrigens bleibt die Konsole dabei stets flüsterleise. Slowdowns oder Tearing konnte man bisher nicht feststellen.
Auch der Kotaku-Test wird derzeit noch als "Work in Progress" bezeichnet: Dort urteilt man, dass das Gerät "schnittig, leicht transportabel und wunderbar leise" ist. Die Internet-Verbindung wird von Sony zwar nicht vorausgesetzt, so Kotaku, allerdings ist diese dennoch fast zwingend, da das System von den dazugehörigen sozialen Funktionen sehr profitiere. Auch Kotaku bemängelt übrigens die Qualität der Start-Games, sieht aber noch viel nicht ausgeschöpftes Potenzial für die Zukunft, ein endgültiges Fazit verweigert allerdings auch dieses Blog.
Eurogamer hat ebenfalls einen ausführlichen, aber noch nicht finalen "Test" und stellt u. a. fest, dass die Hitzeentwicklung der Konsole unter Volllast (Spiel und UI) "bedenklich" sei. Das sollte derzeit zwar kein Problem sein, für den Sommer und auch für wärmere Gegenden der Erde könne man aber Überhitzung nicht ganz ausschließen.
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