PS4 für 400 Euro: Sony wollte auch Kamera beilegen
Ende November erscheinen die mit großer Spannung erwarteten Next-Generation-Konsolen von Sony und Microsoft: Ein entscheidender Punkt ist hierbei auch der Preis, dazu verrieten die Japaner nun einige Hintergründe.
Wie das australische Wirtschaftsmagazin Business Spectator (via Boy Genius Report) berichtet, waren 400 Dollar (bzw. Euro) für Sony von Anfang an der "magische Preis" so Sony-Manager Masayasu Ito. Dieser also schon lange festgezurrte Preis hatte aber sogar Überlegungen zur Folge, ob man die nun als Zubehör erhältliche PS4-Kamera nicht doch noch beilegen könnte - bei gleichbleibenden Preis wohlgemerkt.
Allerdings musste Sony Computer Entertainment nach "Druck von oben", wie es heißt, diese Überlegungen wieder aufgeben, da es die Führungsetage des japanischen Konzerns seiner Konsolen-Sparte untersagt hat, zu hohe Verluste beim Verkauf der PS4-Hardware einzufahren. Laut Gerüchten macht Sony bereits jetzt 60 US-Dollar Verlust pro verkaufte Konsole, allerdings ist das in diesem Geschäft nicht unüblich, da man das Geld später durch Zubehör und vor allem Spiele wieder reinholen kann.
Bei Sony glaubt man aber ohnehin nicht, dass die Kamera-Unterstützung anfangs eine große Rolle spielen werde. "Gerade in der frühen Phase des (Konsolen-) Lebenszyklus' wünscht sich der Großteil des Publikums, mit dem wir sprechen, vor allem das volle Controller-Interface und nicht die Kamera-Interaktion", so Andrew House, Chef von Sony Computer Entertainment.
In einigen Regionen werde man zwar von Anfang an auch Bundles mit Kamera anbieten. Mit der Zeit, so House, werde man sich aber diese Strategie nochmal ansehen und in Erwägung ziehen, die "Eye" genannte Kamera jeder Konsole beizulegen. Anfangs spiele die Kamera-Interaktion aber eben keine besonders wichtige Rolle bei der PlayStation 4.
Siehe auch: PS4 kommt wie die Xbox One mit Sprachsteuerung
Allerdings musste Sony Computer Entertainment nach "Druck von oben", wie es heißt, diese Überlegungen wieder aufgeben, da es die Führungsetage des japanischen Konzerns seiner Konsolen-Sparte untersagt hat, zu hohe Verluste beim Verkauf der PS4-Hardware einzufahren. Laut Gerüchten macht Sony bereits jetzt 60 US-Dollar Verlust pro verkaufte Konsole, allerdings ist das in diesem Geschäft nicht unüblich, da man das Geld später durch Zubehör und vor allem Spiele wieder reinholen kann.
Bei Sony glaubt man aber ohnehin nicht, dass die Kamera-Unterstützung anfangs eine große Rolle spielen werde. "Gerade in der frühen Phase des (Konsolen-) Lebenszyklus' wünscht sich der Großteil des Publikums, mit dem wir sprechen, vor allem das volle Controller-Interface und nicht die Kamera-Interaktion", so Andrew House, Chef von Sony Computer Entertainment.
In einigen Regionen werde man zwar von Anfang an auch Bundles mit Kamera anbieten. Mit der Zeit, so House, werde man sich aber diese Strategie nochmal ansehen und in Erwägung ziehen, die "Eye" genannte Kamera jeder Konsole beizulegen. Anfangs spiele die Kamera-Interaktion aber eben keine besonders wichtige Rolle bei der PlayStation 4.
Siehe auch: PS4 kommt wie die Xbox One mit Sprachsteuerung
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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