Facebook-Bann von HC Strache wieder aufgehoben

Facebook, Login Screen, facebook ipad Bildquelle: Facebook
Der österreichische Rechtspopulist HC Strache wurde zur Freude vieler seiner Gegner vor kurzem aus dem sozialen Netzwerk Facebook ausgeschlossen und mit einem 30-tägigen Bann belegt. Gestern Abend musste Facebook den Bann aufheben und sich entschuldigen.
Der FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache zählt zu den umstrittensten Personen in Österreich, auch auf dessen Facebook-Seite geraten Befürworter und Gegner immer wieder aneinander. Vor ein paar Tagen wurde das Konto des Rechtsauslegers von Facebook für 30 Tage gesperrt, wie die österreichische Tageszeitung derStandard in seiner Web-Ausgabe berichtete.

Einen Grund dafür gab Facebook nicht bekannt, auch nicht heute. Denn das soziale Netzwerk hat den Bann gestern Abend wieder aufgehoben und gegenüber dem WebStandard gemeint, dass man die temporäre Sperre nach "eingehender Prüfung" wieder aufgehoben habe. Das Unternehmen entschuldigte sich öffentlich bei Strache für die "entstandenen Unannehmlichkeiten." Warum das Facebook-Konto des Politikers gesperrt worden ist, erläuterte man allerdings nicht.

Möglicherweise, so die Spekulationen von zahlreichen Facebook-Nutzern, hat es sich hier um eine automatisch ausgelöste Sperre gehandelt, nachdem viele Gegner Straches Seite bzw. dort veröffentlichte Beiträge offiziell als Verstoß gegen die Facebook-Richtlinien gemeldet hatten. Das Netzwerk wollte derartige Vermutungen jedoch nicht kommentieren.

In wie weit die Sperre tatsächlich wieder aufgehoben worden ist, darüber gibt es widersprüchliche Aussagen: Auf seiner Facebook-Seite schreibt Strache, dass sein Facebook-Account "nach wie vor gesperrt" sei, die Entschuldigung des Netzwerks nahm er (in einem Facebook-Beitrag) jedenfalls "wohlwollend zu Kenntnis".

Kurz nach der Sperrung des Strache-Kontos hatte die FPÖ in einer Pressemitteilung behauptet, dass der Bann eine "Einmischung in den österreichischen Wahlkampf" sei, da sich der FPÖ-Chef kritisch zum US-Spionageprogramm Prism geäußert habe. Das dementierte das Unternehmen nun allerdings, laut einer Sprecherin hatte die Sperre definitiv keinen politischen Hintergrund. Facebook, Login Screen, facebook ipad Facebook, Login Screen, facebook ipad Facebook
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