VISA, MasterCard verbieten Zahlung an VPN-Dienste
Die Kreditkartendienstleister VISA und MasterCard haben offenbar begonnen, Beschränkungen bei Zahlungen an VPN-Anbieter und andere Anonymisierungs-Dienste einzuführen. Ein schwedischer Zahlungsdienstleister informierte in der letzten Woche seine Kunden, dass keine Kreditkartenzahlungen an VPN-Anbieter mehr möglich sind.
Wie das Filesharing-Nachrichtenportal TorrentFreak unter Berufung auf Angaben des Zahlungsdienstleister Payson und des von dem Mitgründer des BitTorrent-Portals The Pirate Bay VPN-Anbieters iPredator berichtet, haben VISA und MasterCard neue Regelungen eingeführt.
Payson verschickte in der letzten Woche eine E-Mail an seine Kunden, laut der man keine Kreditkartenzahlungen per VISA und MasterCard an die Anbieter von VPN-Services mehr abwickeln könne. Dies sei auf neue Richtlinien der Kreditkartendienstleister zurückzuführen. Seit Montag können laut Peter Sunde, der iPredator betreibt, keine entsprechenden Zahlungen über den in Schweden recht populären Dienst Payson an sein Unternehmen mehr durchgeführt werden.
Die Einschränkungen betreffen laut Payson Anonymisierungs-Dienste im Allgemeinen, darunter eben auch VPN-Anbieter. Per Telefon bestätigte das Unternehmen, dass kurzfristig neue Regelungen durch die Kreditkartenunternehmen eingeführt wurden. iPredator- und The Pirate Bay-Gründer Peter Sunde erklärte, dass die Entscheidung höchst verstörend sei und er davon ausgeht, dass dadurch die Möglichkeiten zur einfachen Verwischung der Spuren individueller Nutzer im Internet eingeschränkt werden sollen.
Durch die Einschränkungen, die durch die amerikanischen Kreditkartendienstleister umgesetzt würden, werde der Schutz der Privatsphäre von Internet-Nutzern und der Wunsch nach Anonymität im Netz untergraben - wohl um den US-Geheimdiensten ihre Überwachungsarbeit zu erleichtern, so Sunde in äußerst drastischen Worten. Er erwägt nun rechtliche Schritte und will sich dabei auf den gerade erst von Wikileaks gegen die Kreditkartenfirmen errungenen Sieg berufen.
Neben iPredator sind diverse weitere ähnliche Dienste von den neuen Regelungen betroffen, darunter auch Anonine, Mullvad, VPNTunnel und PrivatVPN, die allesamt Payson zur einfachen Zahlungsabwicklung nutzten. Bisher ist dabei unklar, wie weitreichend die Einschränkungen sind, da bisher wohl nur Payson betroffen ist. Unter anderem wird die Urheberrechtslobby hinter dem Vorgehen von VISA und MasterCard vermutet.
Payson verschickte in der letzten Woche eine E-Mail an seine Kunden, laut der man keine Kreditkartenzahlungen per VISA und MasterCard an die Anbieter von VPN-Services mehr abwickeln könne. Dies sei auf neue Richtlinien der Kreditkartendienstleister zurückzuführen. Seit Montag können laut Peter Sunde, der iPredator betreibt, keine entsprechenden Zahlungen über den in Schweden recht populären Dienst Payson an sein Unternehmen mehr durchgeführt werden.
Die Einschränkungen betreffen laut Payson Anonymisierungs-Dienste im Allgemeinen, darunter eben auch VPN-Anbieter. Per Telefon bestätigte das Unternehmen, dass kurzfristig neue Regelungen durch die Kreditkartenunternehmen eingeführt wurden. iPredator- und The Pirate Bay-Gründer Peter Sunde erklärte, dass die Entscheidung höchst verstörend sei und er davon ausgeht, dass dadurch die Möglichkeiten zur einfachen Verwischung der Spuren individueller Nutzer im Internet eingeschränkt werden sollen.
Durch die Einschränkungen, die durch die amerikanischen Kreditkartendienstleister umgesetzt würden, werde der Schutz der Privatsphäre von Internet-Nutzern und der Wunsch nach Anonymität im Netz untergraben - wohl um den US-Geheimdiensten ihre Überwachungsarbeit zu erleichtern, so Sunde in äußerst drastischen Worten. Er erwägt nun rechtliche Schritte und will sich dabei auf den gerade erst von Wikileaks gegen die Kreditkartenfirmen errungenen Sieg berufen.
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