Visa Digital Solutions: neue, mobile Bezahloptionen kommen

Visa, PayWave, Visa PayWave Bildquelle: Visa
Click-to-pay, Scan-to-pay und Wave-to-pay gehören zu den drei neuen Möglichkeiten der Visa Digital Solutions für Bezahloptionen mit Smartphones. Ebenso wird von Visa in Zukunft aber auch jede erdenkliche Art von Wearables unterstützt und mit einem neuen Token-Service die Sicherheit verbessert.
Mit den Visa Digital Solutions bereitet sich der US-Finanzdienstleister auf einen neuen Umgang mit internetgestützten Geräten bei den Kunden vor.

"Visa Digital Solutions macht die Standards, Tools und Services verfügbar, um jedes mit dem Internet verbundene Gerät in einen sicheres Gerät für den Handel zu verwandeln", sagte Sam Shrauger, Senior Vice President von Visa. "Smartphone-Hersteller können auf sichere Weise ein Visa-Konto auf ein Gerät integrieren. Händler können Visa-Bezahlfunktionen direkt in mobile Apps einbinden. Finanzinstitutionen können mobile und Online-Bezahlungen als Teil ihrer mobilen Bankanwendungen anbieten."

Neue Optionen, neue Standards

Die Visa Digital Solutions bringen dabei die Unterstützung für neue Optionen mit gesicherten Standards. Mit Click-to-pay, Scan-to-pay und Wave-to-pay werden die drei wichtigsten neuen Optionen vorangestellt, die nun nach teilweise langen Wartezeiten zwischen Erstvorstellung und Marktverfügbarkeit eingeführt werden:

Click-to-pay

Click-to-pay wird zunächst in den USA, Kanada und Australien erprobt. Über eine Datenschnittstelle (API) verbinden sich Webseiten per Visa Checkout mit einem für den Kunden auf seinem Gerät (das kann ebenso ein Desktop-Rechner wie ein Smartphone sein) angelegten Visa-Account. Click-to-pay ist dabei vorerst nicht als mobile Bezahllösung für den stationären Handel sondern nur für das Bezahlen im Internet gedacht, auch für In-App-Käufe. Visa Checkout soll dabei im Internet ähnlich funktionieren wie Paypal.

Scan-to-pay

Scan-to-pay wurde bereits im Juni vorgestellt und setzt auf Quick Response (QR) Codes, mit denen alle Visa-Account-Daten sicher dargestellt und beim Bezahlvorgang gescannt werden können.

Wave-to-pay

Wave-to-pay gehört zum neuen Visa-Developer-Kit und ermöglicht es Hardware-Anbietern, die Visa-Dienste per Chip oder cloudbasiert auf ein Gerät beziehungsweise eine App abzustimmen.

Im Rahmen der neuen Bezahloptionen wird zudem ein neuer Token-Service eingeführt. Ab September ersetzt der Kreditkartenanbieter probeweise den 16-stelligen Code auf den Kreditkarten gegen eine digitalen Token. Der Token kann für alle Bezahloptionen eingesetzt werden, ohne dass der Kunde seine kompletten Daten anzugeben hat - die Identifizierung soll allein über den Token laufen.

Ab 2015 werden die angekündigten Schnittstellen und Software Developer Kits verfügbar sein. Bis dahin gibt es für den Handel erst einmal nur die Möglichkeit, sich beim Visa Ready Programm anzumelden und dort die ersten neuen Optionen zu testen. Visa, PayWave, Visa PayWave Visa, PayWave, Visa PayWave Visa
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