Öko-Sanierung bei Häusern bremst Mobilfunk aus
Die immer weiter fortschreitende energetische Sanierung von Gebäuden bringt den in der heutigen Welt eher unangenehmen Nebeneffekt mit sich, dass auch die Mobilfunkverbindungen schlechter werden.
Denn die eingesetzten Isolierungen bremsen nicht nur den überwiegenden Teil der Wärmestrahlung aus, sondern auch die elektromagnetischen Wellen der Funknetze. Bis zu 88 Prozent der Leistung können hier verloren gehen, ermittelte eine Untersuchung der Spectrum Research Group, die im Rahmen der Branchenmesse Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt wurde.
Dafür wurden die Auswirkungen wärmedämmender Maßnahmen unter anderem auch in Universitäten überprüft. Hier zeigte sich, dass nach dem Anbringen von isolierenden Materialien nur noch etwa 30 Prozent der zuvor verfügbaren Sendestärke in Vorlesungsräumen ankommt. Auch wenn der Empfang noch funktioniert, springen Mobiltelefone hier auffallend stärker zwischen den jeweils besten Frequenzen hin und her, was die Akkus deutlich belastet.
Hinzu kommt, dass nicht nur die direkten Verbindungen behindert werden. Denn die Isolierungen reflektieren die Funkwellen auf neue Weise. Die Netzwerk-Designer der Mobilfunk-Betreiber müssen insbesondere in Städten bereits stark darauf achten, wie sich die Strahlung zwischen Häusern ausbreitet. Wird mitten in diese Architektur plötzlich ein starker Reflektor platziert, kann sich die vorherige Funk-Abdeckung deutlich verändern.
Bei der Untersuchung zeigte sich so, dass ein Mobiltelefon im Extremfall 51 Mal jeweils neue Verbindungen zu Sendestationen aufbaute, während sich sein Nutzer durch ein Bürogebäude bewegte. Für Abhilfe können hier Femto-Zellen sorgen, wie sie von verschiedenen Mobilfunk-Betreibern angeboten werden. Diese verbinden sich über den lokalen Internet-Anschluss mit dem Netzbetreiber und spannen in Gebäuden eine eigene kleine Funkzelle auf. Wo solch ein Netz nicht verfügbar ist, kann der Smartphone-Nutzer zumindest bei der Datennutzung viel Akku-Leistung einsparen, wenn er beispielsweise die 3G-Dienste abschaltet und auf ein WLAN zurückgreift.
Dafür wurden die Auswirkungen wärmedämmender Maßnahmen unter anderem auch in Universitäten überprüft. Hier zeigte sich, dass nach dem Anbringen von isolierenden Materialien nur noch etwa 30 Prozent der zuvor verfügbaren Sendestärke in Vorlesungsräumen ankommt. Auch wenn der Empfang noch funktioniert, springen Mobiltelefone hier auffallend stärker zwischen den jeweils besten Frequenzen hin und her, was die Akkus deutlich belastet.
Hinzu kommt, dass nicht nur die direkten Verbindungen behindert werden. Denn die Isolierungen reflektieren die Funkwellen auf neue Weise. Die Netzwerk-Designer der Mobilfunk-Betreiber müssen insbesondere in Städten bereits stark darauf achten, wie sich die Strahlung zwischen Häusern ausbreitet. Wird mitten in diese Architektur plötzlich ein starker Reflektor platziert, kann sich die vorherige Funk-Abdeckung deutlich verändern.
Bei der Untersuchung zeigte sich so, dass ein Mobiltelefon im Extremfall 51 Mal jeweils neue Verbindungen zu Sendestationen aufbaute, während sich sein Nutzer durch ein Bürogebäude bewegte. Für Abhilfe können hier Femto-Zellen sorgen, wie sie von verschiedenen Mobilfunk-Betreibern angeboten werden. Diese verbinden sich über den lokalen Internet-Anschluss mit dem Netzbetreiber und spannen in Gebäuden eine eigene kleine Funkzelle auf. Wo solch ein Netz nicht verfügbar ist, kann der Smartphone-Nutzer zumindest bei der Datennutzung viel Akku-Leistung einsparen, wenn er beispielsweise die 3G-Dienste abschaltet und auf ein WLAN zurückgreift.
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Christian Kahle
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