Google senkt Account-Diebstähle um 99,7 Prozent

Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette Bildquelle: John Dierckx / Flickr
Der Suchmaschinenkonzern Google verzeichnet nach eigenen Angaben im Kampf gegen die feindliche Übernahme von Nutzer-Accounts spürbar Erfolge. Die Zahlen sollen zuletzt massiv zurückgegangen sein.
Das Problem der Übernahme von Nutzerkonten wurde in den letzten zwei bis drei Jahren immer größer. Insbesondere Spammer waren daran interessiert, möglichst Zugriff auf Accounts zu erhalten, die bereits länger von realen Nutzern eingesetzt werden. Denn durch die automatisierte Registrierung immer neuer E-Mail-Postfächer ließen sich kaum noch erfolgreich Werbenachrichten verschicken, da diese schnell von den Spam-Filtern aussortiert wurden. So setzte man darauf, die Vertrauenswürdigkeit der Accounts echter Anwender zu missbrauchen, um deren Kontakten Spam zu schicken.

Dabei spielte es den Angreifern in die Hände, dass viele User auf verschiedenen Plattformen die gleichen Passwörter benutzen. Durch die zahlreichen Diebstähle von Datenbanken in den vergangenen Jahren hatten sie damit teilweise leichtes Spiel. "Wir haben erlebt, wie einzelne Angreifer gestohlene Passwörter bei dem Versuch einsetzen, gleich millionenfach verschiedene Google-Accounts zu kapern", erklärte Mike Hearn von Googles Security-Team in einem Blog-Post.

Bei Google habe man daraufhin mit der Einführung einer Reihe von zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen reagiert. Auf Basis von Algorithmen zur Risikoanalyse werden aktuell beispielsweise 120 verschiedene Parameter geprüft, anhand derer man verdächtige Logins erkennen will. So springen die Systeme beispielsweise an, wenn auf eine Reihe von Konten plötzlich aus einem neuen Land zugegriffen werden soll. Aber auch viele subtilere Faktoren spielen hier eine Rolle.

Aber auch andere Hürden, wie beispielsweise die optionale Authentifizierung über einen zweiten Kanal wie das Telefon sollen für mehr Schutz sorgen. "Durch den Einsatz solcher Maßnahmen konnten wir die Zahl der kompromittierten Accounts seit dem letzten Höhepunkt der Kaperversuche im Jahr 2011 um 99,7 Prozent reduzieren", erklärte Hearn. Um hier weiterhin erfolgreich zu sein, sei aber auch zukünftig wichtig, dass die Nutzer mitspielen und die zusätzlich angebotenen Sicherheits-Features auch annehmen, hieß es. Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette Sicherheit, Sicherheitslücken, schloss, Abus, Kette John Dierckx / Flickr
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