BKA-Trojaner: Betrüger im Spanien-Urlaub verhaftet
Die Kriminellen hinter dem so genannten BKA-Trojaner konnten nun wohl gestellt werden. Die spanische Polizei vermeldete, eine Gruppe ausgehoben zu haben, die noch hinter weit mehr Betrugsaktionen stehen soll.
Elf Personen konnten die Behörden demnach festnehmen. Diese sollen unter anderem im Zusammenhang mit rund 1.200 Anzeigen von Internet-Nutzern stehen, die allein in Spanien bei der Polizei eingingen. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen haben die Verdächtigen aber immerhin in 22 Ländern Anwender um Gelder geprellt.
In Deutschland wurde insbesondere der so genannte BKA-Trojaner oder auch GVU-Trojaner als eines ihrer Mittel auffällig. Dieser blockierte bei betroffenen Nutzern den Zugang zum Computer - angeblich weil auf diesem illegale Musik-Kopien oder Kinderpornographie entdeckt wurden. Den Usern wurde angeboten, die Sperrung gegen die Zahlung eines angeblichen Bußgeldes, dass über anonyme Payment-Dienste zu entrichten sei, wieder aufzuheben.
In anderen Ländern gingen die mutmaßlichen Täter wohl mit ähnlichen Methoden vor. In Kooperation mit dem Sicherheits-Dienstleister Trend Micro konnten sie aber letztlich von den Behörden aufgespürt werden. Ein Mann russischer Herkunft, der als Kopf der Bande gilt, ist demnach schon vor einigen Wochen in Dubai festgenommen worden. Spanien hat für diesen einen Auslieferungsantrag gestellt. Gestern wurden in Spanien die übrigen Verdächtigen festgesetzt, die ebenfalls aus Osteuropa stammen sollen.
Die Spuren führten schon seit einiger Zeit in diese Region. Jetzt kam den Fahndern allerdings wohl das Glück zu Hilfe. Denn die Verdächtigen nutzten ihre ergaunerten Gelder offenbar, um in spanischen Touristenregionen Urlaub zu machen. Dort konnte die Polizei zuschlagen. Gegen die Beschuldigten soll nun Anklage wegen Betrugs und Geldwäsche erhoben werden. Aktuell ist noch unklar, ob damit die ganze Bande verhaftet werden konnte. Laut den Behörden ist allerdings davon auszugehen, dass auch andere Kriminelle vergleichbare Methoden einsetzen. Daher sollte man weiterhin wachsam sein und auf etwaige Forderungen nicht eingehen.
In Deutschland wurde insbesondere der so genannte BKA-Trojaner oder auch GVU-Trojaner als eines ihrer Mittel auffällig. Dieser blockierte bei betroffenen Nutzern den Zugang zum Computer - angeblich weil auf diesem illegale Musik-Kopien oder Kinderpornographie entdeckt wurden. Den Usern wurde angeboten, die Sperrung gegen die Zahlung eines angeblichen Bußgeldes, dass über anonyme Payment-Dienste zu entrichten sei, wieder aufzuheben.
In anderen Ländern gingen die mutmaßlichen Täter wohl mit ähnlichen Methoden vor. In Kooperation mit dem Sicherheits-Dienstleister Trend Micro konnten sie aber letztlich von den Behörden aufgespürt werden. Ein Mann russischer Herkunft, der als Kopf der Bande gilt, ist demnach schon vor einigen Wochen in Dubai festgenommen worden. Spanien hat für diesen einen Auslieferungsantrag gestellt. Gestern wurden in Spanien die übrigen Verdächtigen festgesetzt, die ebenfalls aus Osteuropa stammen sollen.
Die Spuren führten schon seit einiger Zeit in diese Region. Jetzt kam den Fahndern allerdings wohl das Glück zu Hilfe. Denn die Verdächtigen nutzten ihre ergaunerten Gelder offenbar, um in spanischen Touristenregionen Urlaub zu machen. Dort konnte die Polizei zuschlagen. Gegen die Beschuldigten soll nun Anklage wegen Betrugs und Geldwäsche erhoben werden. Aktuell ist noch unklar, ob damit die ganze Bande verhaftet werden konnte. Laut den Behörden ist allerdings davon auszugehen, dass auch andere Kriminelle vergleichbare Methoden einsetzen. Daher sollte man weiterhin wachsam sein und auf etwaige Forderungen nicht eingehen.
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