Klage: Die GEMA zieht gegen YouTube vor Gericht

Besuchern von YouTube dürften die Sperrtafeln mit dem Text "Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar..." durchaus geläufig sein. Mehrere Jahre zieht sich der Streit zwischen den beiden Parteien nun schon hin.

Laut einem kürzlich von der 'Wirtschaftswoche' veröffentlichten Bericht hat sich die GEMA nun dazu entschlossen, gegen die Betreiber der Videoplattform vor Gericht ziehen zu wollen. Im Vorfeld ist es immer wieder zu Verhandlungen und Gesprächen zwischen der GEMA und YouTube gekommen - diese scheiterten jedoch stets.


Die Rechtverwerter der GEMA haben bereits vor einiger Zeit klargestellt, dass YouTube mit diesen Sperrtafeln gezielt für ein schlechtes Image sorgen will und diese willkürlich eingeblendet werden. Mit einer Abmahnung möchte die Verwertungsgesellschaft jetzt YouTube zum Umdenken bewegen.

Siehe auch: Freie Musik rettet die "Space Night" vor GEMA-Aus

Die GEMA bestätigte mehrfach, dass YouTube deutlich mehr Videos sperrt, als eigentlich notwendig und gewünscht. Der GEMA-Chef sagte dazu: "Die Sperrtafeln tragen bis heute in großem Umfang dazu bei, die öffentliche und mediale Meinung in höchst irreführender Weise negativ zu beeinflussen. Durch den eingeblendeten Text wird der falsche Eindruck erweckt, dass die Gema die Lizenzierung von Musiknutzung kategorisch verweigere."
Mehr zum Thema: GEMA
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Der letzte Abschnitt hätte beinah mein Mitleid für die Gema geweckt.
 
@jb2012: Mitleid? OK Beinahe! Aber ehrlich gesagt, ich bin die GEMA soooo leid! Man sollte mal eine Petition gegen diesen Mist starten...
 
@jb2012: Musste mir auch eine Träne verdrücken. Werde absofort meine Spenden, die für die Tafel vorgesehen waren, an die Gema weiterleiten.
 
@jb2012: Diese verdammte Gema kriegt einfach ihren Kragen nicht voll. Ich würd ja nix sagen, wenn sie einen fairen Preis für die Künstler verlangen würden, allerdings sind die Preise total überzogen und ausserdem verdienen die eh schon an allen CD/DVD-Brennern, USB-Sticks, HDD´s, Rohlingen, Druckern etc. mit, was mit der eigentlichen Musik absolut NIX zu tun hat. Frage mich wer dieses eingetriebene Geld dann bekommt!?
 
[re:4] MaikEF am 27.01.13 11:16 Uhr
(+11
@bigt.: Die Abgaben sollen ja zukünftig noch steigen (http://winfuture.de/news,69895.html). Und die bezahle ich dann, weil ich einen USB-Stick nutze, um meine Exceltabellen und Word-Dokumente, die ich zu Hause entwerfe, mit zunehmen um sie auf den Rechner auf Arbeit zu verwenden. Das ist mein geistiges Eigentum, und dafür soll ich Lizenzgebühren bezahlen.


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