Spam-Aufkommen sank 2012 immer weiter ab

Während sich die Berichte hinsichtlich der Entwicklung bei der IT-Sicherheit mit immer neuen Schreckensszenarien überschlagen, gibt es zumindest eine gute Nachricht: Das Spam-Aufkommen war über das ganze letzte Jahr hinweg rückläufig.

Im Durchschnitt machte der Spam-Anteil im gesamten E-Mail-Aufkommen nach Messungen des russischen Security-Dienstleisters Kaspersky Lab noch 72,1 Prozent aus. Dies sind immerhin 8,2 Prozentpunkte weniger als noch im Jahr 2011. Das bedeutet damit auch den niedrigsten Spam-Wert seit fünf Jahren.

Die Gründe hierfür sieht man vor allem im vermehrt eingesetzten Anti-Spam-Schutz, dem häufiger von E-Mail-Providern eingesetzten DKIM-Standard sowie der immer kostengünstigeren Werbung auf legalen Webseiten, insbesondere im Web 2.0. Aber auch die konzentrierte Zerschlagung einer Reihe von Botnetzen spielt eine Rolle. Die Kaspersky-Lab-Experten gehen aktuell davon aus, dass das Spam-Aufkommen im Jahr 2013 höchstens geringfügig steigen wird.


Während Spam mit einfacher Werbung offenbar immer uninteressanter wird, spielen die unerwünschten Nachrichten aber weiterhin eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Malware. Deutsche Nutzer hatten dabei im letzten Jahr mit am meisten gefährlichen Spam in ihrem E-Mail-Postfach. Dieser Trend zeichnete sich bereits im Herbst 2012 ab und bestätige sich in der Jahres-Spam-Analyse für das vergangene Jahr.

Danach schlug die Anti-Virus-Engine von Kaspersky in 2012 zwar am häufigsten in den USA (12,5 Prozent) an. Allerdings belegt Deutschland in dieser Kategorie mit 8,8 Prozent den zweiten Platz. Auf Position drei liegt Großbritannien (6,2 Prozent). Russland, das im Jahr 2011 noch auf dem Spitzenplatz lag, landete 2012 nur noch auf Position neun. Das dürfte damit zusammenhängen, dass die Malware-Szene immer stärker darauf setzt, mit ihren Schädlingen schnell Geld zu machen - und dieses ist in den westlichen Industriestaaten immer noch im größten Umfang zu holen.
Diese Nachricht empfehlen
Videos zum Thema
 
Business changes, jetzt sind halt fake Likes, fake friends oder fake follower gefragter. Außerdem konzentriert sich der SPAM ja jetzt lieber verstärkt auf die Social Networks statt Mails. Hat FB doch was gutes Oo
 
@Clawhammer: "Hat FB doch was gutes" full Ack.
 
@Clawhammer: Ich krieg in meinem Facebook gar kein Spam... Komisch eigentlich
 
"Deutsche Nutzer hatten dabei im letzten Jahr mit am meisten gefährlichen Spam in ihrem E-Mail-Postfach" - verglichen mit anderen Ländern oder anderen jahren?!............................................................................................. Das Kaspersky weiß, wie oft ihre Software wo anschlägt, besorgt mich allerdings gerade etwas?!
 
Kann ich nicht bestätigen, nicht wenn man allgemein von Spam redet. In meinem EMail Postfach finde ich zwar weniger Spam; wobei ich hier allerdings nicht weiß, wie viel Spam von Google, MS oder 1&1 nicht schon vorab gefiltert wurde; das mag stimmen, nur ich bin Mod/Admin in 3 Foren und einem Wiki, und da nimmt, nach meiner Meinung, der Spam, oder zumindest der Spamversuch, zu.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

Wöchentlicher Newsletter

Beliebte Videos

powered by veeseo

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 13:59Transcend JetFlash 760 16GB Speicherstick USB 3.0Transcend JetFlash 760 16GB Speicherstick USB 3.0
Original Amazon-Preis
10,76
Blitzangebot-Preis
8,99
Ersparnis 16% oder 1,77
Jetzt Kaufen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte