Microsoft und der Autohersteller Ford haben bekanntgegeben, dass das auf Windows Automotive basierende Infotainment- und Navigationssystem Sync mittlerweile in über fünf Millionen Fahrzeugen verbaut wurde.
Die beiden Unternehmen gaben das Erreichen der 5-Millionen-Marke anlässlich des fünften Geburtstags von Sync bekannt. In den kommenden Jahren wird ein weiterer Anstieg der Stückzahlen erwartet, denn Ford bietet Sync inzwischen auch in Europa an. In Deutschland wird es derzeit im aktuellen Ford Focus und in Kürze auch dem Ford B-MAX verbaut.

Ford Sync
Bis 2015 soll die Zahl der Ford-Autos mit integriertem Windows-basiertem Infotainment weltweit auf über 13 Millionen steigen, so die Prognose. Das System erlaubt neben dem Zugriff auf Medieninhalte und Navigation auch das Telefonieren, Surfen im Internet und die Steuerung der Klimaanlage. Dabei kann in allen Fällen eine von Microsoft entwickelte Sprachsteuerung eingesetzt werden.
Derzeit wird Sync weiterentwickelt. Ford hat dazu das Studienfahrzeug Evos entwickelt, das mit einer neuen Version von Sync ausgerüstet ist. Diese kann über eine mobile Internetverbindung auf Daten aus der Cloud zugreifen und ruft auf diesem Weg geschichtliche und andere Informationen ortsbezogener Natur zum Standort des Fahrzeugs ab.
Unter anderem wird es so möglich, das Nutzungsverhalten des Anwenders zur Grundlage für die Bereitstellung von hilfreichen Informationen zu verwenden, also zum Beispiel Wettervorhersagen, tägliche Termine, örtliche Sehenswürdigkeiten oder Verkehrsinformationen auf der erwarteten Strecke abzurufen.
Sync basiert auf Windows Embedded Automotive, das in seiner aktuellsten Version mittlerweile auf dem Systemkern von Windows 7 aufsetzt. Welche Version bei der neuesten Ausage von Ford Sync zum Einsatz kommt, ist allerdings unklar. Wahrscheinlich handelt es sich jedoch um die ältere Ausgabe Windows Embedded CE 6.0 R3.


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