Microsoft steigt wohl bald bei MSNBC.com aus
Der Software-Konzern Microsoft wird voraussichtlich aus dem Joint Venture MSNBC.com aussteigen. Der Partner NBCUniversal führt zur Zeit Verhandlungen über den Kauf des 50-prozentigen Anteils, der aktuell bei dem Software-Konzern liegt, berichtete das 'Wall Street Journal'.
Eine Trennung könnte noch im Laufe des Sommers vollzogen werden. "Es finden Verhandlungen statt", bestätigte der Sprecher von NBC News gegenüber der Zeitung. Kernpunkt der Verhandlungen dürfte dabei sein, welche Rolle MSNBC danach auf Microsofts MSN-Portalen spielt, die einen signifikanten Anteil des Traffics auf das Angebot spülen.
NBC und Microsoft hatten das gemeinsame Angebot im Jahr 1996 auf den Weg gebracht. Ziel war es damals, einen Kabel-TV-Kanal aufzubauen, der eng mit einem Online-Angebot verzahnt ist - was zu diesem Zeitpunkt noch eine bahnbrechende Neuerung darstellte.
Heute sind der TV-Sender MSNBC und das Online-Angebot MSNBC.com zwei separate Geschäftseinheiten. Microsoft verfügt bereits nicht mehr über eine Beteiligung an dem Kabel-Sender. Dieser hat seine Ausrichtung inzwischen geändert und betreibt nicht mehr das anfängliche Kerngeschäft mit Nachrichten. Diese Aufgabe kommt inzwischen NBC News zu, das die meisten Beiträge für MSNBC.com beisteuert.
Zu den Gründen für die Trennung wurden keine näheren Angaben gemacht. Auch das finanzielle Volumen einer Übernahme der Microsoft-Anteile durch NBC Universal ist noch nicht bekannt. Die Redaktion von MSNBC.com befindet sich aktuell auch noch auf dem Microsoft-Campus in Redmond im US-Bundesstaat Washington. Sollte die Trennung tatsächlich erfolgen, dürfte wohl für die dort tätigen Redakteure ein Umzug anstehen.
NBC und Microsoft hatten das gemeinsame Angebot im Jahr 1996 auf den Weg gebracht. Ziel war es damals, einen Kabel-TV-Kanal aufzubauen, der eng mit einem Online-Angebot verzahnt ist - was zu diesem Zeitpunkt noch eine bahnbrechende Neuerung darstellte.
Heute sind der TV-Sender MSNBC und das Online-Angebot MSNBC.com zwei separate Geschäftseinheiten. Microsoft verfügt bereits nicht mehr über eine Beteiligung an dem Kabel-Sender. Dieser hat seine Ausrichtung inzwischen geändert und betreibt nicht mehr das anfängliche Kerngeschäft mit Nachrichten. Diese Aufgabe kommt inzwischen NBC News zu, das die meisten Beiträge für MSNBC.com beisteuert.
Zu den Gründen für die Trennung wurden keine näheren Angaben gemacht. Auch das finanzielle Volumen einer Übernahme der Microsoft-Anteile durch NBC Universal ist noch nicht bekannt. Die Redaktion von MSNBC.com befindet sich aktuell auch noch auf dem Microsoft-Campus in Redmond im US-Bundesstaat Washington. Sollte die Trennung tatsächlich erfolgen, dürfte wohl für die dort tätigen Redakteure ein Umzug anstehen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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