Sony: Kazuo Hirai löst Howard Stringer als CEO ab
Sony hat heute bekannt gegeben, dass Kazuo "Kaz" Hirai mit 1. April 2012 zum Chief Executive Officer (CEO) und Präsidenten ernannt wird. Der 51-Jährige folgt auf den britisch-amerikanischen Manager Sir Howard Stringer, der die Führung Sonys seit dem Jahr 2005 innehat.
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet übernimmt Hirai, bisher Vizepräsident beim japanischen Unterhaltungskonzern, die Sony-Führung. Die Ernennung von Hirai kommt nicht überraschend: Der gebürtige Tokioter gilt bereits länger als Kronprinz, vor knapp einem Jahr wurde er bereits zum Chef des besonders wichtigen Bereiches Konsumentenelektronik und -Services ernannt.
Kazuo Hirai mit Noch-CEO Howard Stringer
Hintergrund für die Umbesetzung an der Sony-Spitze sind die zuletzt immer schlechter laufenden Geschäfte. Das Unternehmen rechnet für das aktuelle Geschäftsjahr mit Verlusten - zum vierten Mal in Folge. Zudem verliert Sony immer mehr an Boden gegenüber der Konkurrenz, allen voran Apple und Samsung. Sony, das morgen die Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal bekannt geben wird, rechnet bis Ende März mit einem Minus von rund 1,2 Milliarden US-Dollar.
Als größte Sorgenkinder im Konzern gelten das Geschäft mit TV-Geräten und die Computersparte. Hirai muss dabei vor allem versuchen, die Inhalte der Musik- und Filmabteilung des Konzerns sinnvoll und lukrativ mit der Sony-Hardware zu verknüpfen.
Kaz Hirai begann seine Karriere bei der Musiksparte des Unternehmens, wechselte aber bald zu Sony Computer Entertainment America. Er gilt als einer der maßgeblichen Architekten des damals sensationellen Erfolges der ersten PlayStation. Hirais damalige Leistung lag vor allem an der breiten angelegten Marketing-Kampagne für die Spielkonsole. Diese platzierte das Gerät als "erwachsene" Konsole und konnte auf diese Weise neue Gaming-Zielgruppen erschließen.
2006 wurde Hirai Chef der gesamten Computer-Entertainment-Sparte, vor knapp einem Jahr übernahm er dann den neu strukturierten Bereich "Consumer Products & Services Group".
Kazuo Hirai mit Noch-CEO Howard Stringer
Hintergrund für die Umbesetzung an der Sony-Spitze sind die zuletzt immer schlechter laufenden Geschäfte. Das Unternehmen rechnet für das aktuelle Geschäftsjahr mit Verlusten - zum vierten Mal in Folge. Zudem verliert Sony immer mehr an Boden gegenüber der Konkurrenz, allen voran Apple und Samsung. Sony, das morgen die Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal bekannt geben wird, rechnet bis Ende März mit einem Minus von rund 1,2 Milliarden US-Dollar.
Als größte Sorgenkinder im Konzern gelten das Geschäft mit TV-Geräten und die Computersparte. Hirai muss dabei vor allem versuchen, die Inhalte der Musik- und Filmabteilung des Konzerns sinnvoll und lukrativ mit der Sony-Hardware zu verknüpfen.
Kaz Hirai begann seine Karriere bei der Musiksparte des Unternehmens, wechselte aber bald zu Sony Computer Entertainment America. Er gilt als einer der maßgeblichen Architekten des damals sensationellen Erfolges der ersten PlayStation. Hirais damalige Leistung lag vor allem an der breiten angelegten Marketing-Kampagne für die Spielkonsole. Diese platzierte das Gerät als "erwachsene" Konsole und konnte auf diese Weise neue Gaming-Zielgruppen erschließen.
2006 wurde Hirai Chef der gesamten Computer-Entertainment-Sparte, vor knapp einem Jahr übernahm er dann den neu strukturierten Bereich "Consumer Products & Services Group".
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