Angreifer manipulierten Signale der US-Eisenbahn
Angreifern ist es im September offenbar gelungen, in die Computer-Systeme von Eisenbahngesellschaften in den USA einzudringen. Im Nordwesten des Landes gab es infolge dessen an zwei Tagen Störungen bei den Signalanlagen, berichtete das Magazin 'NextGov' unter Berufung auf einen internen Bericht der US-Behörde für Sicherheit im Tansportwesen TSA.
Durch den Angriff kam es nicht zu größeren Zwischenfällen. Am 1. Dezember des letzten Jahres war der Betrieb auf einer nicht näher genannten Strecke im Nordwesten der USA für kurze Zeit in seinem zeitlichen Ablauf gestört. Rund 15 Minuten Verspätung waren für mehrere Züge die Folge. Am folgenden Tag kam es kurz vor dem Berufsverkehr zu einem weiteren Zwischenfall, der allerdings keine weiteren Folgen hatte, hieß es.
Eine Störung der Signalanlagen kann allerdings schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und eine größere Zahl von Menschenleben in Gefahr bringen. Bei der TSA nimmt man die Sache daher sehr ernst. Amtrak, ein Unternehmen der US-Bundesregierung, das für die Organisation des landesweiten Personenverkehrs auf der Schiene verantwortlich ist, und die Bahn-Firmen, die den Güterverkehr abwickeln, müssten diesem Problem mehr Aufmerksamkeit widmen, so die Schlussfolgerung.
"Cyber-Angriffe sind derzeit nicht die größte Sorge der Bahn-Unternehmen", heißt es in dem Bericht. Die Tatsache allerdings, das ihre Anlagen im vorliegenden Fall betroffen waren, weisen eindeutig darauf hin, dass solche Vorkommnisse sehr ernst zu nehmen seien. Dem soll auch im Rahmen eines Aufklärungsprogramms der TSA hinsichtlich möglicher Attacken über Datennetze stärker Rechnung getragen werden.
Ein Treffen kurz vor Weihnachten, auf dem das Thema diskutiert wurde, war entsprechend hochrangig besetzt: Die TSA hatte hierzu Vertreter des US-Eisenbahnverbandes, des US-Heimatschutzministeriums, des Transportministeriums, der Küstenwache und verschiedener Unternehmen, die Infrastruktur-Dienstleistungen für die Bahn anbieten, eingeladen.
Bei den Untersuchungen des Angriffs ergab sich, dass die Attacken wohl von einigen IP-Adressen im Ausland aus geführt wurden. Weitere Details nannte man allerdings nicht. Ausführlichere Informationen und Hinweise auf mögliche Gegenmaßnahmen wurden den Angaben zufolge an alle Bahn-Unternehmen in den USA und auch an Partner in Kanada übermittelt.
Eine Störung der Signalanlagen kann allerdings schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und eine größere Zahl von Menschenleben in Gefahr bringen. Bei der TSA nimmt man die Sache daher sehr ernst. Amtrak, ein Unternehmen der US-Bundesregierung, das für die Organisation des landesweiten Personenverkehrs auf der Schiene verantwortlich ist, und die Bahn-Firmen, die den Güterverkehr abwickeln, müssten diesem Problem mehr Aufmerksamkeit widmen, so die Schlussfolgerung.
"Cyber-Angriffe sind derzeit nicht die größte Sorge der Bahn-Unternehmen", heißt es in dem Bericht. Die Tatsache allerdings, das ihre Anlagen im vorliegenden Fall betroffen waren, weisen eindeutig darauf hin, dass solche Vorkommnisse sehr ernst zu nehmen seien. Dem soll auch im Rahmen eines Aufklärungsprogramms der TSA hinsichtlich möglicher Attacken über Datennetze stärker Rechnung getragen werden.
Ein Treffen kurz vor Weihnachten, auf dem das Thema diskutiert wurde, war entsprechend hochrangig besetzt: Die TSA hatte hierzu Vertreter des US-Eisenbahnverbandes, des US-Heimatschutzministeriums, des Transportministeriums, der Küstenwache und verschiedener Unternehmen, die Infrastruktur-Dienstleistungen für die Bahn anbieten, eingeladen.
Bei den Untersuchungen des Angriffs ergab sich, dass die Attacken wohl von einigen IP-Adressen im Ausland aus geführt wurden. Weitere Details nannte man allerdings nicht. Ausführlichere Informationen und Hinweise auf mögliche Gegenmaßnahmen wurden den Angaben zufolge an alle Bahn-Unternehmen in den USA und auch an Partner in Kanada übermittelt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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